We visited Bonn for the Anuga trade show, and a customer invited us to this restaurant: what an incredible surprise! The setting is beautiful: an old German house that’s been tastefully modernized, with a lovely garden and a gallery covered with grape vines. The atmosphere is elegant yet cozy, the kind of place that immediately makes you feel welcome.
The food was simply outstanding. We had oysters, grilled langostino, venison, and an excellent cheese selection for dessert — every dish was perfectly prepared and full of flavor. The service was impeccable, and the sommelier’s wine pairings elevated the entire experience.
Until now, my best dinner in Germany had been at Carmelo Greco in Frankfurt (a Michelin-starred restaurant), but this hidden gem in Bonn has taken its place. It’s a new project, but already operating at the level of a top fine-dining restaurant. Highly recommended — a must-visit for anyone who appreciates exceptional food, service, and atmosphere.
The only bad thing: the fact that I live so far away to visit the place more often. I will definitely return next year. Cheers...
Read moreDas 1718 liegt in Muffendorf – ein altes Fachwerkhaus, niedrige Decken, verwinkelt, charmant. Innen herrscht ein behaglicher, persönlicher Ton: wenige Tische, dafür viel Nähe zum Gast. Gekocht wird auf hohem Niveau – französisch, zeitgemäß, konzentriert. Seit rund einem halben Jahr ist das Lokal geöffnet. Der Küchenchef hat u. a. bei Halbedel gelernt – und das merkt man. Das Restaurant ist nicht riesig, nicht überinszeniert.
Die Karte ist schlank, aber hervorragend kuratiert. Man spürt den Willen zur Frische – keine endlosen Optionen, sondern pointierte Gerichte, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegen. Fleisch, Fisch und Vegetarisches sind ausgewogen vertreten.
Als Entrées: Rindertatar – solide, von feiner Struktur, säurebetont – wirkte etwas blass neben der famosen Gänseleber-Terrine meiner Frau: grandios, mit selbstgemachtem und geröstetem Brioche, Cashewcrunch und fruchtigen Akzenten durch Nektarine. Bravo.
Im Hauptgang gefiel das Kalbsbries „Berliner Art“ mit Blutwurst, Röstzwiebeln und Püree: ein echtes Highlight – innen zart, außen perfekt gebräunt, in dieser Frische und Qualität selten. Wer Riz de Veau in Frankreich liebt, wird hier fündig. Kalbsbries muss absolut frisch sein – das schmeckte man deutlich. Ebenfalls stark: der Wildfang-Steinbutt mit Champagner-Beurre-Blanc. Preislich mit 53 € ambitioniert, aber handwerklich brillant. Das Gericht war überraschend leicht in Komposition und Beilagen – und die Sauce bleibt im Gedächtnis.
Als süßer Abschluss: Mille-feuille mit Erdbeeren und Tarte au Citron – schön säurebetont. Diesmal hatte ich die Nase vorn. Genau die richtige Portion zum Abschluss.
Generell gilt: Alles wirkt haus- bzw. selbstgemacht. Die vorab warm gereichten Focaccia, Brioche, Tarte – das zieht sich konsequent durch.
Die Weinkarte ist durchdacht, mit klarem Fokus auf deutsche Spitzenweingüter – ergänzt durch französische Akzente. Offen ist die Auswahl vergleichsweise überschaubar, aber gut: Riesling Significa von Prinz (Rheingau), trocken und präzise.
Das Zeitmanagement war tadellos – kein Warten, kein Hetzen. Wer zu zweit kommt, bekommt hier einen Abend, der wirklich angenehm ist: stilvoll, ruhig, sehr genussorientiert – ohne ein Gefühl von „too much“.
Der Service war durchweg aufmerksam und zugewandt. Dank an die Sommelière, die individuell berät. So bekamen wir z. B. einen exzellenten Weißburgunder von Emrich-Schönleber (Nahe) zum Fisch – obwohl nicht offiziell offen geführt.
Die Speisen – vor allem Foie Gras und Hauptgänge – waren zum Teil auf Spitzenniveau. Das 1718 wirkt tatsächlich französischer in der Küche als manch andere Option im Bonner Süden. Wir kommen sehr gerne wieder – und freuen uns schon auf einen Sommerabend im Innenhof, wenn die...
Read moreWow! It was the most stimulating dinner experience I had in Bonn so far (in 3 years). There is clearly a very talented chef in the kitchen, and very attentive service staff up front. The food was amazing, starting with the house-made focaccia, through the flavor bomb bite of coriander salmon (on the house), the kolhrabi salad (also with intense flavors), the foie gras and the beef tartar (half way between a tartar and a carpaccio), the morel mushroom pasta, and the duck confit. Everything was perfection. All in the cozy atmosphere of a very old house. And, best of all, it's surprisingly well priced for what it offers. I hope it stays that way, because I want to come back, and...
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