Kulinarisches Fussball in der Topfmarktscheune in Burkhardtsdorf! Am Stadion(Landgasthof) angekommen,begaben wir ( ich/leidenschaftlicher Hobbykoch,einer meiner besten Freunde/ehemaliger Küchenchef eines hochklassigen Hotels im Chemnitzer Umland 😉und unsere beiden Lebensabschnittsgefährdungen😂) uns in den Gästeblock der Topfmarktscheune. Ein sehr schönes rustikales und uriges Stadion, man fühlte sich sofort wohl im schön Ambiente. Der Stadionsprecher,ein netter und zuvorkommender Herr ( mutmaßliche der Chef) empfing uns sehr freundlich, erfragte unseren Getränkewunsch und präsentierte nach den gewünschten Getränken die Startaufstellung+ 3 Ersatzspieler. Jeder nahm sich die Zeit um sein oder seine Favorit/Favoriten auszuwählen bevor das Spiel begann. Die Startaufstellung lies sich sehr aufregend und machte Lust aufs Spiel. Vor allem waren wir sehr fasziniert von der Tatsache das viele Spieler aus der Region und sogar teilweise aus der direkten Nachbarschaft stammten was einfach richtig toll ist und unserer Meinung nach viel mehr Vereine machen sollten. Es waren auch ein zwei sehr bekannte Spielernamen zu lesen wie z.B Duroc Edelschwein und Angusrind. Nur so manche Fragen kamen bei den Positionen auf -warum grade das Bauchfleisch vom Duroc,wo es da doch viel interessantere Stücken am Tier gibt? -warum macht man Sauerbraten vom Angusrind und warum steht das Rumpsteak vom Angusrind nur an der Tagestafel? Naja egal, außer eine der Ladys wählten wir nun für jede Halbzeit unsere Favoriten aus. Anpfiff zur ersten Halbzeit,die Spieler betraten das Feld. Mein Spieler war das Käse-Leinöl-Töpfchen mit einem Marktwert von 7,40€. Stolzer Wert den der Spieler jedoch nicht so richtig erfüllte,denn es war eine Art Käsesalat im Töpfchen. Die Hauptkomponente war für den Marktwert recht wenig und etwas schwierig essen ließ es sich auch,denn das knackige Weißkraut war in sehr großen Streifen geschnitten (ca.10cm) und was ohne drücken sicher nicht ins Töpfchen gepasst hätte. Desweiteren entschied sich der Rest für den Spieler Cambert mit Honignüssen lauwarm serviert aber auch nicht recht viel. Der Marktwert von 6,70€ war auf Grund der regionalität in Ordnung und er schoss das erste Tor. Damit war die 1.Halbzeit gelaufen. Die Spieler kamen nun aus der Kabine. Anpfiff zur 2.Hälfte,nun hatte jeder sein und jeder einen anderen Favoriten. Erster Kanitat, Pilzschnitzel lief etwas trocken auf aber erzielte dennoch ein Tor. Meinem Spieler Lammragout fehlte es an Wiedererkennungswert und etwas an Optik,Er war durchschnittlich gut mit den Speckbohnen aber die selbstgemachten Klöße hätten noch etwas gebraucht und waren nicht so meins. Leider traf das Lammragout nicht einmal den Pfosten. Das Hirschragout gleiches Spiel bis auf die Knödel in Ordnung. Nun war einer der Spitzenspieler an der Reihe,der Sauerbraten vom Angusrind. Er konnte zwar überzeugen und schob die Kugel auch ins Tor. Aber auch hier muss man sagen das es dem Sauerbraten an spielerischer Raffinesse und Wiedererkennungswert fehlte! Die zweite Hälfte zog sich so hin mit ein paar guten Treffern, jedoch so richtig überzeugen könnte keiner der Spieler. Zur Nachspielzeit kam es nicht und das war auch nicht so schlimm. Die Desserts bestanden entweder aus Eis oder wahlweise Jogurt also pfiff der Schiri ab. Mein Kumpel und ich ließen uns jeder noch auf eine kurze 3.Halbzeit mit einem selbst angesetzten Schnaps und einem Obstbrand ein die wir genüsslich weggekloppt haben 👊🏻. Die Rechnung kommt zum Schluss und spiegelte das Ergebnis des Spiels nicht so richtig wieder. Zum schluss bleibt zu sagen das die Philosophie die dahinter steht sehr gut ist ,denn Slowfood ist eine tolle Sache aber es fehlt einfach das besondere Etwas. Die Karte verspricht mehr als was man bekommt. Wir haben dennoch gut gegessen und getrunken und vielleicht kommen wir wieder um noch die Fischgerichte zu probieren. Denkt dran Geschmäcker sind verschieden und macht Euch lieber selbst ein Bild davon. Die kulinarische Pyroshow blieb für uns leider aus. Sport Frei...
Read moreZum Essengehen gut geeignet, ABER…
Wir kannten die Topfmarktscheune schon länger als Gaststätte, die qualitativ und geschmacklich sehr gutes Essen anbietet und sind daher auf die Idee gekommen unsere Hochzeit hier zu feiern.
Leider mussten wir feststellen, dass die Betreiber nichts von Veranstaltungen verstehen. Am Anfang wird man noch auf Händen getragen, wird dann aber als es in die wichtige Phase ging, vollkommen allein gelassen. Im Allgemeinen hatten wir das Gefühl, dass man kein wirkliches Interesse an unserer Veranstaltung hätte und diese nur angenommen hätte, weil es ja leicht verdientes Geld sei. Auf Anfragen wurde erst sehr spät bzw. teilweise auch gar nicht reagiert. Die Kommunikation fiel hierbei leider auch dementsprechend unhöflich aus.
Das Ende der Feier wurde von 01:00 Uhr auf 00:30 Uhr vorgelegt, die Dekoration konnte erst morgens am Tag der Hochzeit (nicht, wie für gewöhnlich 1 Tag früher) erfolgen und musste selbstverständlich von uns vorgenommen werden.
Absprachen zum Menü, die man 1 Monat vor der Hochzeit getroffen hat, wurden 1 Woche vor Termin wieder umgeworfen, weil man ja auch nur „von seinen Lieferanten“ abhängig sei. Der Saal und die angrenzende Terrasse, die wir gegen einen 4-stelligen Umsatz-Betrag an dem Abend für unsere Gesellschaft reserviert hatten, wurde zwischenzeitlich auch von anderen, uns fremden Gästen genutzt und uns wurde untersagt, die Tische zu nutzen. Einer der Kellner war leider sehr unfreundlich, teilweise schon pampig und von vielen unserer Gäste haben wir Beschwerden über den Service erhalten. Generell wurde uns den ganzen Abend das Gefühl gegeben unerwünscht zu sein. Wenn man in der Gastronomie tätig ist, dann gehört professionelles und höfliches Auftreten einem Gast gegenüber zum guten Ton, ansonsten hat man den Beruf verfehlt. Ebenso wäre es schön gewesen, wenn man dem Brautpaar zur Hochzeit gratuliert, aber vielleicht sind wir da auch von anderen Hochzeiten in anderen Lokalitäten zu viel gewöhnt.
Wäre es nicht erst einen Monat vor der Hochzeit gewesen als sich das alles herauskristallisiert hat, hätten wir uns nach einer anderen Lokalität umgesehen. Da das allerdings nicht mehr so einfach möglich ist, mussten wir unsere Hochzeit hier feiern (da wir sonst keine Location gehabt hätten) und konnten den Tag leider nicht so genießen, wie man es sich wünscht. Die Erfahrungen hier haben dafür gesorgt, dass wir nun nicht darauf zurückblicken und uns mit Freuden daran erinnern können, aber nun ja, das lässt sich nicht mehr ändern. Eine Hochzeit ist ja schließlich bestenfalls nur einmal im Leben, nicht wie ein Geburtstag, den man im nächsten Jahr einfach woanders feiert…
Schade, aber mit uns und unserer Familie haben sie einige potentielle (und bereits bestehende) Göste verloren. Wir wünschen den Betreibern dennoch alles Gute und hoffen, dass sie sich die Kritik zu Herzen nehmen und zum Wohle ihrer zukünftigen Gäste, ihre Organisation und das Verhalten gegenüber Gästen noch...
Read moreMeine Bewertung bezieht sich ausschließlich auf das Restaurant.
Wir haben hinter der Scheune auf der sehr einladenden Sommer Terrasse mit einem herrlichen Blick in die Natur gesessen. Absolut Top! Leider ging es mit dem Service nur sehr mäßig weiter: die Wartezeiten waren sehr (!) lang. Wir haben glatte 20 Minuten auf unsere Getränke gewartet…die Vorspeisen (eine Suppe, Garnelen) kamen erst nach 60 Minuten. Immerhin wurde das Kindergericht schon serviert (auf Nachfrage).
Bei den Hauptspeisen positioniert sich das Restaurant mit sehr hochwertigen & regionalen Zutaten sowie einer kleinen Karte mit wenigen Gerichten. Leider enttäuschten alle probierten Gerichte mit handwerklichen Fehlern: handgemachte Klöße waren noch roh, das Schnitzel zu dunkel ausgebacken, die Röstaromen am Zander waren grenzwertig, das Wildschwein war arg trocken, die Nudeln lieblos angerichtet.
Geschmacklich waren die Gerichte in Ordnung, aber auch nicht so wie man es erwarten sollte bei so einer Karte. Würde ich eins der Gerichte wieder bestellen für den Preis…Nein ich denke nicht.
Der Service wollte am Ende des Abends nicht wissen, ob alles gepasst hat (mehrere nicht gegessene Klöße auf den Tellern sollten doch ein eindeutiges Signal sein). Alles in allem leider ein enttäuschendes Dinner. Wir haben deutlich...
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