Nicht zum empfehlen Meine Frau hat mir die beiden Barista-Workshops als Gutschein zum Geburtstag geschenkt. Bevor ich die Kurse besuchte hatte ich ein sehr nettes Video von Mergim Muja mit Hazel Brugger gesehen, daraufhin war meine Erwartungshaltung einigermaßen hoch. Leider war ich mit beiden Workshops die nicht vom Chef selbst gehalten wurden nicht wirklich zufrieden. Barista-Workshop (Cathleen?) Der Barista Basis Workshop fand abends statt, was den Vorteil hatte, dass zu der Zeit keine weiteren Gäste im Kaffee waren. Er wurde von einer jungen Amerikanerin gehalten, die zwar sehr motiviert aber auch unglaublich nervös war. Die einleitendenden Informationen zum Thema Kaffee-Sorten und Kaffee-Anbau waren völlig wertlos und schienen mir im Nachhinein lediglich als Zeitfüller zu dienen. Mehrere Fragen konnten von der Workshopleitern nicht beantwortet werden. Sie sagte dann immer „sorry, aber mit der Technik kenn ich mich nicht aus“ – das ist aber sehr ungünstig für einen Workshop, bei dem ein gewisses Grundverständnis für die Technik der Siebträgermaschinen wirklich wichtig ist. Ein Großteil der Zeit wurde damit verbracht immer und immer wieder diese selben Schritte durchzuführen um den optimalen Mahlgrad der Bohnen experimentell zu ermitteln. Dass das in der Praxis wirklich viel Zeit braucht ist klar, aber der Zusammenhang zwischen Mahlgrad und Extraktionszeit war den meisten Teilnehmern schnell klar. Da braucht man nicht fast zwei Stunden mit zu verbringen um auf das Gramm genau das richtige Ergebnis zu bekommen. Dafür kam der Teil der Reinigung der Maschine für meinen Geschmack deutlich zu kurz. Die gründliche Reinigung der Dampflanze z.B. wurde komplett unterschlagen. Was ich erst im 2. Kurs erfahren habe ist, dass man sowohl ein Zertifikat als auch ein Zertifikat erhalten kann, wenn man eine Mail an eine bestimmte Mailadresse schickt (dazu später noch mehr). Das wurde von der Workshopleiterin bei diesem Kurs komplett unterschlagen. Latte Art Workshop (Katta) Diesen Workshop hatte ich rund 2 Wochen nach dem obigen Grundkurs. Im Gegensatz zu diesem fand er an einem Samstag Vormittag statt, während das Kaffee normal geöffnet war. Ich persönlich empfand das als sehr störend für den Workshop. Da wurden zwischendurch lautstark Gäste durch den Chef begrüßt, ein Alexa-Lautsprecher spielte viel zu laute Musik und zu guter Letzt musste der Chef auch noch während unseres Workshops eine seiner Kaffeemaschinen reinigen was mit sehr viel Störgeräuschen durch den Spülvorgang verbunden war. Dass man das Milchschäumen erstmal mit Spüliwasser übt ist verständlich und aus ökonomischen & ökologischen Gründen absolut nachvollziehbar. Aber als wir dann im letzten Teil des Workshops endlich mit echter Milch / Hafermilch üben durften heiß es dann mindestens 45 Minuten vor Schluss, „so das wars jetzt, mehr Milch haben wir nicht“. Ich zählte da gerade mal drei leere Milchtüten. Das ist schon etwas sehr kleinlich angesichts der nicht unerheblichen Kursgebühr. Während der Phase des Milchaufschäumens wurde ich einmal aus heiterem Himmel quer durch die Küche von einer mir unbekannten Frau angeraunzt, ich hätte die Dampflanze vor dem Einsatz nicht ausgespült. Das war sachlich falsch, sie hatte es nur nicht mitbekommen, da sie gleichzeitig am Wasserhahn beschäftigt war. Im Nachhinein habe ich mitbekommen, dass es Patrizia, die Frau von Mergim war. Sie hatte sich zwischendurch dazu gesellt, wurde uns aber auch nicht vorgestellt und ich fand es sehr befremdlich so von hinten angeraunzt zu werden. Enttäuschend fand ich weiterhin, dass während es ganzen Workshops nur auf das eine Ziel hingearbeitet wurde ein halbwegs erkennbares Herz aus Milchschaum zu kreieren. Die wenigsten habe es in dem Kurs gschafft - mir hat dazu im Nachhinein ein YouTube Video viel mehr geholfen. JETZT kann ich es! Auf meinen Wunsch noch etwas anderes als das Herz gezeigt zu bekommen versuchte Katta noch eine Palme zu zeigen, was ihr aber nicht wirklich gelang. Insgesamt also wirklich...
Read moreAlso ich bewerte hier den Baristakurs, nicht den sehr guten Kaffee in der Baristafabrik :) Ich war vor einigen Monaten über Groupon im Baristakurs. Hierbei gab es wegen des Buchungssystems von Groupon ein paar kleinere Probleme - es wurde auf zweifache Nachfrage ein anderer Termin gefunden - alles gut.
tldr: Der Kurs war bei uns leider enttäuschend. Das lag mit großer Sicherheit am Kursleiter, da man bei den Kursen je nach Lehrperson durchaus verschiedene Qualitätsstufen des Lehrangebots erhält.
Zum Kursleiter: Man hat wirklich gemerkt, dass unser Kursleiter Ahnung hat, da er stellenweise von Luftfeuchtigkeit und der darauf anzupassenden Justierung der Kaffeemühle erzählt hat - er kennt die Bauweise von Kaffeemühlen und -maschinen innen und außen, kennt alle Modelle und hat damit gearbeitet, kennt verschiedenste Röstungen und Bohnen, er hat also wirklich ein großes Verständnis von dem, was er tut. Aber es rüberzubringen ist meiner Ansicht nach leider ganz und gar nicht seine Stärke gewesen. Unser Kursleiter (ich weiß seinen Namen leider nicht mehr), profilierte sich dabei etwas auffällig stark damit, dass er sein sehr erfolgreich laufendes Café in der Frankfurter Innenstadt verkauft hat, bei dem die Schlange selbst bei Regen bis vor die Straße ging, und, dass er in seiner Selbständigkeit quer in Europa als Barista gebucht wurde, weil er so gut ist (Das hat er auch mehrmals wiederholt.).
Nun zum Kurs. Der Kurs begann mit einer Vorstellungsrunde aller 10 Personen. Hierbei wurde die Frage gestellt, ob man wisse, was ein Flat White ist - der Kursleiter ging alle 10 Personen und deren antworten durch. Dann wurde gefragt, welche Maschine man daheim hat - der Kursleiter ging alle 10 Personen durch. Dann wurde gefragt, welchen Kaffee man am liebsten trinkt - der Kursleiter ging alle 10 Personen durch. Es folgten noch 5 weitere Fragen mit 50 Antworten(!) und die Vorstellungsrunde ging dementsprechend eine dreiviertel Stunde lang.... . Ich war an einem Punkt, wo ich dachte: Wow, sich als Kursleiter hinsetzen und andere Leute reden lassen. Fast wie ein Lehrer, der unvorbereitet zum Unterricht kommt.
Dann ging es los. Endlich. Der theoretische Teil: "Wann glaubt ihr, wurde Kaffee entdeckt?" - alle 10 Personen sollten nacheinander eine Vermutung abgeben. "Wie hoch wird eine Kaffeepflanze?" - alle 10 Personen sollten nacheinander eine Vermutung abgeben. "Welche Kaffeesorten kennt ihr?" ... Es hat SO viel Zeit VERSCHWENDET. Danach ging es mit einer nur 3-minütigen Geschichte des Kaffees und einer kleinen süßen Anekdote. Und dann setze sich das Fragespiel wieder fort. Ich war etwas enttäuscht. Ich habe eine fachkundige, strukturierte Präsentation erwartet. Es war doch alles da, was man braucht. Maschinen, Bohnen, Bücher, Plakate. Eine gute Erklärung beim theoretischen Teil ist das, was man für den Preis erwartet. Und kein Fragespiel, bei dem Leute zu einem Thema befragt werden, von dem sie keine Ahnung haben. Deswegen sind wir ja im Kurs Mensch, damit du uns etwas vorträgst... Im Grunde reicht der erste Absatz vom Wikipediaartikel für Kaffeeanbau, -geschichte, -qualität, um über den theoretischen Teil mehr zu erfahren, als das, was in dem Kurs vermittelt wird.
Dann ging es in den praktischen Teil über, ich mache es nun kurz. Wir bekamen Kaffeebohnen. Sollten riechen. Alle 10 Personen sollten ihre Meinung sagen. MENSCH. Das Spiel ging weiter....... Am Ende machten man einen Espresso. Hat bei 10 Leuten nicht funktioniert. Nachfragen wurden mit der Antwort "Weiter ausprobieren" abgetan. Dann klappte es am Ende auch beim Kursleiter nicht.
Alles in allem leider nur 2/5. Ich würde bei diesem Kursleiter ggf. nochmal einen Kurs buchen, sofern er sich mal bereiterklärt, seine...
Read moreWir haben am letzten Donnerstag in der Baristafabrik einen wirklich genialen Baristakurs besucht!. Gleich zu Beginn wurden wir mit einem wirklich wunderbaren Espresso begrüßt, der wirklich jeden Vergleich standhalten würde. Aber auch das Ambiente in der Baristafabrik ist wirklich vielversprechend! Siebträgermaschinen, die individuell getuned wurden und viele andere Kleinigkeiten gibt es zu entdecken!
Nach einem kleinen Rundgang haben wir dann unser mitgebrachtes Equipment (Siebträgermaschine & Kaffeemühle) aufgebaut! Kaffeebohnen und Wasser haben wir dann von der Baristafabrik genommen - die spätere Adaption des gelernten an „unsere“ Kaffeebohnen ist nur eine Kleinigkeit gewesen!
Diese Möglichkeit, den praktischen Teil des Baristakurses an seinem eigenen Equipment durchzuführen, ist nicht nur aus unserer Sicht etwas ganz Besonderes! Auch weil die Fachleute vor Ort einem ggfs. auch Tipps dazu geben können, wie gerade die Kaffeemühle richtig einzustellen ist! So haben auch wir inzwischen eine Kaffeemühle, die nach Hinweisen der Baristafabrik getuned ist! 👍🏻
Los geht es mit einem sehr interessanten Theorieteil, der wirklich absolut kurzweilig war und bei dem garantiert jeder Teilnehmer noch etwas lernen wird! Der praktische Teil wurde in kleinen Gruppen abgehalten und wirklich jeder konnte einmal alle Handriffe üben, die man eben für einen perfekten Espresso braucht!
Es gab jede Menge praktischer Tipps, auch zu den doppelten Siebträgern! Man merkt die Erfahrung der Kursleiter sofort!
Abgerundet wurde das Ganze mit einem Teilnehmerzertifikat und einem Handout Kurs. Das wir dann alle unsere Arbeitsplätze Besenrein hinterlassen haben, versteht sich glaube ich von selbst und sehen wir überhaupt nicht als Kritikpunkt, wie in anderen Rezensionen hier.
Wir kommen ganz sicher wieder, denn wenn es im Latte-Kurs genauso viel zu lernen gibt, möchten wir auch dieses Wissen und Können unbedingt auch unser Eigen nennen!
Weitere Kurse, wie zum Beispiel für Filterkaffee, dem neuen Stern am Kaffeehimmel, sind auch angedacht….. wir sind einfach nur gespannt!
Vor der Baristafabrik war übrigens ein Catering Service für eine Veranstaltung in den tollen Räumlichkeiten oberhalb der Baristafabrik. Die HotDogs dort waren wirklich mit weitem Abstand die besten HotDogs seit...
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