Feines Essen, für Menschen, die zu genießen wissen...
Wir waren schon öfter in Freinsheim und haben bereits in einigen guten Restaurants vor Ort und in der Umgebung gespeist. Der „Weingockel“ gehörte bisher nicht dazu, weil er nur abends geöffnet hat und das Schild „Komplett“ häufiger an der Tür zu finden war. Jetzt aber: Mit Reservierung und kritischer Nachfrage, ob und wo wir denn übernachteten, hatten wir einen Tisch reserviert. Der Oberkellner, den wir im dunklen Anzug nicht als „verstaubt und sehr steif“ sondern im Auftreten als sehr sachkundig, freundlich und diskret empfunden haben, hat uns sehr gut beraten und uns pfälzische Willkommenskultur ohne plumpe Anbiederei vermittelt. Die Speisenkarte haben wir zunächst als etwas fleischlastig, die Gerichte dann aber in Präsentation und Geschmack doch als „fine dining“ empfunden. Da man problemlos statt der herkömmlichen Menüfolge auch mehrere Vorspeisen kombinieren kann, gab es für uns keinen Grund zur Kritik: Escargots und Feldsalat mit Wachtelei und Entenbrust waren ebenso lecker wie Coquilles mit Steinpilzravioli, sowie Edelsaumagen mit Trüffel und Süßkartoffelpürée. Wer da frittierte Pommes als Beilage bestellt, dem ist nicht mehr zu helfen.... Die Weinkarte ist klein, aber in Korrespondenz zur Speisenkarte durchaus angemessen. Wie (fast) überall in der Pfalz, kann man als Gast, der die Preise in anderen Regionen kennt, von solchen Angeboten nur träumen. Trotz „Komplett“-Schild waren an diesem Abend nicht alle Tische besetzt. Entweder, es sind Gäste „unentschuldigt“ ferngeblieben oder der Gastwirt wollte sich vor bestimmter Laufkundschaft „schützen“. Wir können sehr gut nachvollziehen, dass ein Restaurant mit einem gewissen Anspruch – auch ohne Sterne-Ambitionen - weiß, dass das Niveau nur eine bestimmte Anzahl von Gästen und eine bestimmte Kategorie Kundschaft verträgt. Wir...
Read moreUnbeschreiblich die Zweite! Am 17.04.2011 war ich in Freinsheim im Weingockel essen. Am Tag davor war ich im Freinsheimer Hof, himmlisch gut gegessen und bedient worden, absolut empfehlenwert. Was mir dann im Restaurant zum Weingockel passiert ist, habe ich noch nicht erlebt. In der einlaminierten Plastikspeisekarte wählten wir (3 Personen) je ein Gericht. Nachdem wir äußerst lange auf den Kellern gewartet haben, wollten wir 2 Pfund Spargel bestellen, für 2 Personen, auf einem großen Teller angerichtet. "Dies sei absolut nicht möglich, die Küche kann das nicht machen, man könne nur jeweils 1 Pfund auf einem Teller bestellen" Willkommen in der unflexiblen Servicewüste. Zur Information, wir bestellten auch Wein, Rumpsteak, Cordon Bleu und Co. Wir wiesen den Kellner auf seine unfreundliche Art und die unflexible Küche hin, darauf lehnte sich der Küchenchef und Besitzer aus der Tür und sagte sehr aufgebracht und unfreundlich: "Sie! Wir sind nicht unflexibel, schauen Sie doch einmal in unsere Karte, wie viel wir anbieten!" Das sagt alles, eine völlig überfüllte Plastikkarte, der Koch sieht seine Arbeit wohl als Qual und Kellner und Co. haben wirklich nichts gelernt. Eigentlich hätten wir hier aufstehen sollen und gehen. Das Essen war akzeptabel, allerdings lieblos angerichtet und weit weg von einer guten Küche. Das Restaurant lebt wohl von Touristen die hier beim ersten Besuch in Freinsheim hereinfallen. Die positiven Kritiken sind wohl vom Chef selbst geschrieben. Nie wieder. Dabei gibt es soviele gute Restaurants in...
Read moreWir waren am 30.12. zu dritt rund um Freinsheim wandern. Da es anfing zu regnen und sehr ungemütlich wurde, suchten wir in der Freinsheimer Altstadt nach einem Restaurant zum aufwärmen und etwas zu essen und trinken. Dabei fiel uns natürlich auch das „Weingockel“ ins Auge, vor allem auch da es gerade ca. 16 Uhr war und nicht alle Restaurants geöffnet waren. Denn die Tür stand offen und Licht brannte. Wir warfen einen Blick auf die außen angebrachte Karte und waren gerade dabei hineinzugehen. Sicher, wir hätten nach den Öffnungszeiten schauen oder auch googeln können. Jedoch kam der Inhaber (Herr Reinhold Etzel) raus, machte das Licht aus und schloss die Tür. Wir fragten in ganz „normaler“ Stimmlage, ob denn noch nicht geöffnet sei. Der Inhaber entgegnete uns jedoch im vorbeilaufen hochnäsig und schnippisch wirkend, dass ab 18 Uhr geöffnet sei, wenn Essenszeit ist, aber nicht jetzt. Dann setzte er sich in seinen Sportwagen, der vor der Tür geparkt war, lies den Motor aufheulen und raste davon. Wir drei waren über diese unfreundliche Art und Weise erst einmal sprachlos, waren uns aber sofort einig: in diesen Laden werden wir nicht gehen! Hier sind (potenzielle) Gäste scheinbar...
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