Seit nun mehr als 30 Jahren wurde Maximilians Brauwiesen (damals noch in Koblenz MoselweiĂ, zuletzt in Lahnstein) immer gerne von uns angefahren und war die 1. Wahl um ein geselliges, gutes Essen in rustikaler und gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re zu genieĂen.
Heute (11.05.2025) waren wir mit der Familie nach dem INHABERWECHSEL zum ersten mal wieder dort gewesen und was soll ich sagen:
Ich bin immer noch sprachlos! Allerdings im negativem Sinne!
Ich möchte kurz erlÀutern, warum dies der höchstwahrscheinlich letzte Besuch von uns war:
Service/Bedienung: Vorab möchte ich erwĂ€hnen, dass die Jungs & MĂ€dels einen Top Job machen und tun, was Sie können⊠Wir haben um 18:40 eingecheckt, um 18:50 wurde unsere Bestellung, mit dem Hinweis, dass es heute bis zu einer Stunde dauern könne, aufgenommen. GetrĂ€nke kamen relativ zĂŒgig. Jedoch hatten wir unser bestelltes Essen erst nach 1,5 Stunden und erst nach mehrmaligem Nachfragen (u.a. Direkt beim KĂŒchenpersonal) serviert bekommen. Der Kellner (der hier wohlgemerkt nichts dafĂŒr kann und sich wirklich MĂŒhe gegeben hatte & öfters entschuldigte) tut einem einfach nur Leid! Ich glaube ihm war das ganze selbst Ă€uĂerst unangenehm!
Und nein, es ist kein neues Team, was sich erstmal einspielen muss und die AblĂ€ufe erlernen muss!! Und es war auch nicht das erste Mal volle HĂŒtte und bomben Wetter in den letzten 30 Jahren! (Sorry, aber damit braucht mir in der Konstellation hier niemand zu kommen! Das haben wir schon anders erlebt unter den gleichen UmstĂ€nden!) AuĂer dem Inhaber einschlieĂlich abgespeckter Speisekarte scheint alles geblieben zu sein!
Es ist an zu merken, dass der NEUE INHABER die Vulkan-Brauerei in Mendig (ca. 30 Minuten von Lahnstein entfernt) ist! Das ist grundsĂ€tzlich nicht weiter schlimm, aber ich frage mich folgendes: Es wurde von uns u.a. ein ,,Vulkan BrĂ€u - helles, alkoholfreies Weizen (vom Fass)â geordert! (Aus der hauseigenen Brauerei/Herstellung also!) Nach unsere Bestellung kam der Chef! an den Tisch und merkte an, dass dieses Weizen leider leer gelaufen sei. Ob er etwas anderes bringen dĂŒrfte!?
Jetzt mal ehrlich: Ich braue mein eigenes Bier ca 30 Minuten vom Ausschankort entfernt, es ist Sonntag, Bomben Wetter, die HĂŒtte ist voll und man hat trotz der Erfahrung (und das wohl gemerkt ja gleich an 2 Standorten mit Biergarten & Bewirtung) sein ,,Bier-Managementâ nicht im Griff UND man ist als Chef auch noch selbst anwesend!?! Wenn ihr mich fragt: ein absolutes no Go!
Essen: Die Karte wurde erneuert und (nennen wir es mal) ,,abgespeckt neu aufgemachtâ! Wer auf der Suche nach einem Rumpsteak ist oder nach der traditionellen ,,Sudpfanneâ der kann lange Suchen! - gestrichen! Stattdessen gibt es z.b. Currywurst/Bratwurst, Haxe, Schnitzel, Spareribs (was heut zu Tage nichts besonderes mehr ist) & Co. zu einem stolzen Preis! Wenn hier wenigstens ein deftiger Schweine- oder Rinderbraten angeboten werden wĂŒrde oder etwas anderes, was man heutzutage nicht gerade an jeder Ecke bekommt. -Nein, hier merkt man einfach, dass auf ,,Masseâ gekocht und ,,abgefertigtâ wird! Alleine beim Beilagensalat hat man den Unterschied zum VorgĂ€nger gemerkt: Hier gab es Blattsalat mit Dressing - das warâs! Keine Tomate, Gurke, Zwiebel, Radieschen o.Ă€. zur Verzierung! (s. Bild!)
Fazit: Meiner Meinung nach ist das der Anfang vom Ende - wir haben jedenfalls bei nur einem Besuch ,,unter neuer FĂŒhrungâ genug...
   Read moreGestern Abend zu zweit dort gewesen, nach dem Inhaberwechsel. Es fing schon mal an, dass am Check-In-Schalter niemand war und wir erst mal warten mussten, bis eine Kellnerin kam und wir zu unserem reservieren Tisch im Biergarten geleitet wurden. Dort angekommen fehlten erst mal Speisekarten. FrĂŒher gab es wenigstens Sitzkissen fĂŒr die HolzstĂŒhle, aber jetzt nicht mehr. Die zustĂ€ndige Kellnerin bediente erst mal die schon anwesenden GĂ€ste an den Nachbartischen und fragte, ob diese noch etwas bestellen wollten, anstatt uns schon mal Speisekarten zu geben. Als nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit die Servicekraft doch endlich kam, fragte sie, ob wir schon wissen wĂŒrden, was wir bestellen und daraufhin wiesen wir sie auf fehlende Speisekarten hin. Erst mal gab es nur eine Karte von ihr. Da sagten wir zu uns "nur eine Karte?!", erst als sie das hörte, gab es eine zweite Karte. Die neue Speisekarte wurde auf zwei Seiten fĂŒr Speisen gekĂŒrzt. Sudpfanne gibt es jetzt nicht mehr, dafĂŒr wieder MĂ€lzerteller und die Riesenpfannen ab 4 Personen. GetrĂ€nkeangebot ist zwar fast gleich geblieben, dafĂŒr der Kracher nur noch 0,4l fĂŒr groĂe Biere anstatt 0,5l oder 0,3l! DarĂŒber gibt es erst ein 1l-Bier. Ich bestellte Spareribs fĂŒr stolze 29 Euro und meine Begleitung ein Braumeisterschnitzel fĂŒr 23 Euro. Die GetrĂ€nke kamen zwar schnell, aber der Kellner kommt gruĂlos an Tisch und ruft nur die GetrĂ€nke auf, damit er weiĂ, wem er diese serviert. Kein "zum Wohl", oder "bitte schön". Beim Warten auf das Essen beobachtete ich das Servicepersonal. Es war fast komplett neu und sah nach studentischen jungen AushilfskrĂ€ften aus, demnach offenbar auch die Unerfahrenheit. Ich sah nur zwei ServicekrĂ€fte, die ich von vor dem Inhaberwechsel noch kannte (seit Beginn an war ich dort ab und zu Gast). Als das Essen dann endlich kam, kam der groĂe Schock. Das Fleisch roch schon nicht frisch. Beim Sezieren meiner Spareribs, war entweder nur Fett, oder dunkles Fleisch aufzufinden. Lediglich der Krautsalat und die Pommes waren OK. Bei meinem Freund probierte ich etwas von dem (frittierten!) Braumeisterschnitzel und es roch und schmeckte auch nicht gut. Von der QualitĂ€t hat sich das neue Maximilians leider verabschiedet und essen werde ich dort nicht mehr. Als die Kellnerin meine fettigen Essensreste abrĂ€umten wollte, fragte sie, ob sie es einpacken soll, was ich dankend verneinte, Ich glaube selbst der Hund vom Nachbartisch hĂ€tte es nicht mal probiert. Beim Zahlen nannte sie nur den stolzen Betrag auf ihrem Tablet und man bekam weder eine Quittung, noch einen schönen Abend gewĂŒnscht. Das einzig postive war die bayerische Blaskapelle aus dem Innenbereich und die Beilagen. Was mich dann am Ende wunderte war, dass der eigene Schotter-Parkplatz trotzdem rappelvoll war, wahrscheinlich mit GĂ€sten, die noch nicht nach dem...
   Read moreLeider nicht zu empfehlen!
FrĂŒher waren wir sehr oft hier (vor Corona), irgendwann wurde es aber damals schon schlechter (QualitĂ€t, Service), sodass wir irgendwann gar nicht mehr hin gegangen sind. Nun wurde ich von Freunden gefragt, ob ich mit hin gehen möchte, und dachte: das ist jetzt so lange her, ich gebe denen eine neue Chance - und bin deshalb völlig offen und als ob ich zum ersten Mal dort wĂ€re, mitgefahren.
Leider wurde ich in meinen frĂŒheren Erfahrungen bestĂ€tigt.
Der Service war zwar freundlich, aber nicht gut (lag wahrscheinlich an zu wenig eingeteiltem Personal). Obwohl das Brauhaus nicht "brechend" voll war, wurden wir nur sehr langsam bedient. Zur Aufnahme der ersten GetrĂ€nkebestellung saĂen wir schon 20 Minuten am Platz, bis die ersten GetrĂ€nke kamen waren 35 Minuten vorbei.
Das Bier musste ich leider nach 2 Schlucken zurĂŒckgehen lassen. Wohlwollend habe ich den fast schon ekelhaften Geschmack auf eine defekte SpĂŒlmaschine geschoben, im schlimmsten Fall liegt es allerdings an der "Braukunst" an sich. Wenigstens wurde es anstandslos ersetzt durch eine Spezi, auf Bier war mir die Lust dann vergangen.
Der einzige Lichtblick des Abends war tatsĂ€chlich die Vorspeise. Die KĂŒrbissuppe war sehr lecker, und das dazu beigelegte Brötchen war richtig frisch und knackig, wie vom BĂ€cker. Top.
Das Hauptgericht (Sudpfanne) war frĂŒher mal mein Leibgericht. Ich konnte leider nur die HĂ€lfte davon essen. Das Fleisch war tatsĂ€chlich ok und gut gebraten. Geschmacklich kam da allerdings leider wenig. Die Beilagen waren eine Katastrophe (alles durchweicht, die "Brat"kartoffeln waren eher ein warmer Kartoffelsalat). Bei einer Begleitung von uns war das GemĂŒse noch steinhart, das Essen musste auch zurĂŒck in die KĂŒche. Wurde wieder wenigstens anstandslos neu gemacht, bis das neue Essen da war hatten alle anderen aber schon fertig gegessen.
Zudem verbreitete sich in der letzten halben Stunde ein sehr unangenehmer, fast schon abstoĂender Geruch im Gastraum, im besten (aber nicht minder besorgniserregenderen) Fall von der IndustriespĂŒlmaschine, vielleicht aber auch von irgendwelchen AbflĂŒssen ...
Auch wenn ich bei einem solchen Brauhaus durchaus andere (niedrigere) MaĂstĂ€be ansetze als bei anderen Restaurants, muss ich leider eine schlechte Bewertung da lassen - selbst diesen geringeren MaĂstĂ€ben werden sie nicht gerecht.
Einzig und allein die Location ist super schön, und gerade im Sommer natĂŒrlich ein tolles Ziel fĂŒr Reisen, Wanderer, Radfahrer.
Man kann nur hoffen, dass hier perspektivisch an allem gearbeitet wird: Service, Bier, QualitĂ€t, Geschmack, AnsprĂŒche an sich selbst. Der einzige Punkt der sich hier verdient wurde kam von der Vorspeise.
In 3-4 Jahren bin ich vielleicht wieder bereit fĂŒr einen...
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