Ein herrlich in einer Sackgasse am See gelegenes rustikales Hotel mit traumhafter Terrasse, schöner Badewiese mit einem Wasserlauf mit Schleusen für Kinder zum spielen, Blick auf das gegenübergelegene Schloss Neuschwanstein und absoluter Ruhe. Das Essen im Restaurant war sehr lecker, die Zimmer einfach, aber gemütlich und sauber, völlig ausreichend. Auch von den meisten Zimmern ein gigantischer Blick auf den See und die dahinter gelegenen Berge mit Schloss.||||Wir hatten schon überlegt, das Hotel als jährliches Domizil auszuwählen, doch dann machten wir Bekanntschaft mit der Leitung des Hotels. Zwei ältere Herrschaften (ca. 85 Jahre) leiteten das Hotel bisher und übergeben es an ihren Sohn. Allerdings herrscht zwischen diesen ein beeindruckender Machtkampf. Wir hatten beim Sohn 4 Zimmer mit jeweils 2 Erwachsenen und 1 bzw. 2 Kindern gebucht, alles sehr freundlich und reibungslos. Schnell war das vorhanden Equipment geklärt, wir brachten bereitwillig 3 Reisebettchen und Hochstühle mit. Am Abend gegen 20 Uhr (!) wurden wir von einer netten Bedienung von der Terrasse ins Haus gebeten, da die älteren Hotelgäste nicht schlafen könnten. Wir gingen in die Gasträume im inneren des Hauses und dachten uns noch nichts dabei. Der Ausschank endete dort um 21:30 Uhr, da wir aber gerne länger sitzenbleiben wollten, hatten wir bereits am Nachmittag mit dem Sohn vereinbart, dass wir nach 22 Uhr im Gastraum bleiben und eigene Getränke konsumieren dürften, da wir auf Grund der schlafenden Kinder ja nicht in die Zimmer gehen konnten. Soweit, so gut. Um 23:30 Uhr erschien die erzürnte Seniorchefin mit den Worten: "Was wird jetzt des? Ich bin seit 17 Stunden wach, wollen Sie nicht endlich ins Bett gehen? Wir haben seit 21:30 Uhr geschlossen!!!". Auf die Entgegnung, wir hätten unsere Anwesenheit mit ihrem Sohn abgesprochen, schimpfte sie weiter. Also gingen wir auf den Parkplatz, leerten unsere Getränke und gingen ins Bett, traurig, dass sich unser Urlaub in einen strengen Internatsaufenthalt auswuchs. Am nächsten Morgen saßen wir gemeinsam beim Frühstück, als besagte Seniorchefin sich lautstark bei anderen Gästen für unsere Anwesenheit mit "diesen Kindern" entschuldigte. Diese Gäste beteuerten uns später, dass unsere Kinder nicht störend gewesen seien. Auf Grund des schlechten Wetters beratschlagten wir nach dem Frühstück gemeinsam, was wir unternehmen wollten, als der Seniorchef erschien: "Das hier ist kein Kindergarten, das ist ein Gasthaus!" Auf die Antwort: "Aber wir sind doch ihre Gäste?" antwortete er: "Des ist mir scheißegal!". Daraufhin packten wir geschlossen unsere Sachen und reisten ab, obwohl wir noch eine weitere Nacht gebucht hatten. Der bestürzte und machtlose Sohn erließ uns entschuldigend die Stornogebühr. Er hatte durch das Verhalten seiner Eltern mit Übernachtung und Verpflegung soeben etwa 800 Euro verloren.||||Unser Resümee, wir behalten das Hotel im Auge, um nicht zu verpassen, wann die Senioren das Feld räumen und man hier als Gast wieder erwünscht ist. Familien mit Kindern ist von einem Aufenthalt dringend abzuraten, erwachsene Gäste haben es wohl leichter, sofern sie pünktlich um 21:30 Uhr...
Read moreEin herrlich in einer Sackgasse am See gelegenes rustikales Hotel mit traumhafter Terrasse, schöner Badewiese mit einem Wasserlauf mit Schleusen für Kinder zum spielen, Blick auf das gegenübergelegene Schloss Neuschwanstein und absoluter Ruhe. Das Essen im Restaurant war sehr lecker, die Zimmer einfach, aber gemütlich und sauber, völlig ausreichend. Auch von den meisten Zimmern ein gigantischer Blick auf den See und die dahinter gelegenen Berge mit Schloss.||||Wir hatten schon überlegt, das Hotel als jährliches Domizil auszuwählen, doch dann machten wir Bekanntschaft mit der Leitung des Hotels. Zwei ältere Herrschaften (ca. 85 Jahre) leiteten das Hotel bisher und übergeben es an ihren Sohn. Allerdings herrscht zwischen diesen ein beeindruckender Machtkampf. Wir hatten beim Sohn 4 Zimmer mit jeweils 2 Erwachsenen und 1 bzw. 2 Kindern gebucht, alles sehr freundlich und reibungslos. Schnell war das vorhanden Equipment geklärt, wir brachten bereitwillig 3 Reisebettchen und Hochstühle mit. Am Abend gegen 20 Uhr (!) wurden wir von einer netten Bedienung von der Terrasse ins Haus gebeten, da die älteren Hotelgäste nicht schlafen könnten. Wir gingen in die Gasträume im inneren des Hauses und dachten uns noch nichts dabei. Der Ausschank endete dort um 21:30 Uhr, da wir aber gerne länger sitzenbleiben wollten, hatten wir bereits am Nachmittag mit dem Sohn vereinbart, dass wir nach 22 Uhr im Gastraum bleiben und eigene Getränke konsumieren dürften, da wir auf Grund der schlafenden Kinder ja nicht in die Zimmer gehen konnten. Soweit, so gut. Um 23:30 Uhr erschien die erzürnte Seniorchefin mit den Worten: "Was wird jetzt des? Ich bin seit 17 Stunden wach, wollen Sie nicht endlich ins Bett gehen? Wir haben seit 21:30 Uhr geschlossen!!!". Auf die Entgegnung, wir hätten unsere Anwesenheit mit ihrem Sohn abgesprochen, schimpfte sie weiter. Also gingen wir auf den Parkplatz, leerten unsere Getränke und gingen ins Bett, traurig, dass sich unser Urlaub in einen strengen Internatsaufenthalt auswuchs. Am nächsten Morgen saßen wir gemeinsam beim Frühstück, als besagte Seniorchefin sich lautstark bei anderen Gästen für unsere Anwesenheit mit "diesen Kindern" entschuldigte. Diese Gäste beteuerten uns später, dass unsere Kinder nicht störend gewesen seien. Auf Grund des schlechten Wetters beratschlagten wir nach dem Frühstück gemeinsam, was wir unternehmen wollten, als der Seniorchef erschien: "Das hier ist kein Kindergarten, das ist ein Gasthaus!" Auf die Antwort: "Aber wir sind doch ihre Gäste?" antwortete er: "Des ist mir scheißegal!". Daraufhin packten wir geschlossen unsere Sachen und reisten ab, obwohl wir noch eine weitere Nacht gebucht hatten. Der bestürzte und machtlose Sohn erließ uns entschuldigend die Stornogebühr. Er hatte durch das Verhalten seiner Eltern mit Übernachtung und Verpflegung soeben etwa 800 Euro verloren.||||Unser Resümee, wir behalten das Hotel im Auge, um nicht zu verpassen, wann die Senioren das Feld räumen und man hier als Gast wieder erwünscht ist. Familien mit Kindern ist von einem Aufenthalt dringend abzuraten, erwachsene Gäste haben es wohl leichter, sofern sie pünktlich um 21:30 Uhr...
Read moreIch gehe hier in erster Linie auf das Hotel im Cafe Maria ein.
Fangen wir mit dem Positiven an: Das Hotel liegt traumhaft, direkt am Forggensee mit Blick über den See und auf die Königsschlösser. Die Betten sind ok, Kopfkissen naja. Das Frühstück ist gut bis sehr gut. Es gibt reichlich Auswahl an Wurst, Käse, Butter, Frischkäse, Marmelade/Honig/Nutella, Müsli, Brötchen und Brot und kleine Croissants, Gemüse (Tomaten, Gurken, Paprike). Dazu Säfte, Milch, Tee und Kaffee, inkl. Kaffeespezialitäten (Cafe Latte, Machiato, Cappuccino usw), dazu gekochte Eier. Die Angestellten sind nett und hilfsbereit. Neben dem Hotel bei der öffentlichen Toilette ist ein abgeschlossener Raum, in dem man Fahrräder unterstellen kann (da hier noch viel anderes Zeug rumsteht passen hier max. 6 Fahrräder rein würde ich sagen). Parkplätze für Hotelgäste sind ausreichend vorhanden. Essen im Restaurant ist gut, allerdings bis spätestens 17 Uhr (machnal sogar früher), danach gibts nichts mehr. Spätestens um 18 Uhr wird geschlossen. Mi/Do Ruhetag.
Jetzt zu den negativen Dingen: Wir sind sehr oft unterwegs in Deutschland und der Welt, daher haben wir auch einige Erfahrung mit Hotels. Sowas wie hier haben wir allerdings lange nicht mehr erlebt. Sauber sind das Treppenhaus, die Zimmer und auch der Balkon nur oberflächlich. Wer sich den Urlaub nicht verderben will, der schaut am Besten nicht unter den Toilettenrand (da scheinen noch die Rückstände der letzten Jahrzehnte zu hängen). Um eine Duschkabine so aussehen zu lassen wie sie aussieht, bedarf es eine sehr lange Zeit, in der sie nicht gereinigt bzw. gepflegt wurde. Die Badarmaturen waren nicht sauber als wir kamen und wurden auch kein einziges Mal gereinigt während wir da waren. Die Wände und Decken sind mit Flecken übersät (wohl überwiegend gekillte Insekten), an den Übergängen zwischen Wand und Decke sind Risse, Löcher usw. Fensterscheiben schmutzig, Der Handtuchhalter war schmutzig und hingt schon nach unten, auf vielen Oberflächen wurde schon längere Zeit mehr geputzt. In den Zahnputzbechern waren noch die Reste der Vorgänger. Auf dem Balkon sind überall riesige Spinnweben mit entsprechendem Getier. Der Balkontisch wurde kein einziges Mal abgewischt während unserem 6-tägigen Aufenthalt. Wir hatten ein Zimmer mit Dachschräge, die Betten so gestellt, dass man sich unweigerlich den Kopf anstoßen muss, auch wenn man noch so aufpasst. Einmal beim Frühstück bizzelte der Multivitaminsaft und war wohl vergoren. Das sind alles Dinge, die man mit sehr wenig aufwand und mehr Einsatz beim Putzen recht leicht abstellen könnte. Als wir den Inhaber allerdings darauf ansprachen, machte er einen erschreckend gleichgültigen Eindruck, ging überhaupt nicht darauf ein, fragte nicht weiter nach Details. Wir werden hier auf gar keinen Fall mehr buchen, zumal es in der näheren Umgebung zu gleichen oder gar günstigeren Preisen viel schönere, modernere und vor Allem wesentlich sauberere...
Read more