Im Lokal angekommen wurden wir ganz schön abgefertigt. Der Tisch, der uns militant zugewiesen wurde, war nicht wirklich sauber. Die Beleuchtung des Lokals ist sehr mau und daher war es auch ziemlich dunkel und ungemĂŒtlich. Allgemein ist das Antlitz der GaststĂ€tte wie eine rustikale BauernschĂ€nke. Kaum erinnert etwas an die schöne griechische Kultur. Nur von auĂen lĂ€sst das Athos ein griechisches Restaurant erkennen. Im Normalfall ist es so, dass bereits ein GetrĂ€nk angeboten wird, wenn man den Tisch erfolgreich besetzt hat. Jedoch mussten wir ziemlich lang warten, bis wir danach gefragt wurden. Der erste gute Punkt war, damit also der erste Stern der Bewertung, dass es ein gratis Appetizer gab, das ist wirklich selten. Die GetrĂ€nke waren zum GroĂteil in Ordnung. Meine Begleitung hatte sich einen Ginger Ale bestellt, ich mir einen "Sex on the beach", um auch einmal die Cocktailkarte auszuprobieren. Der Cocktail war relativ bitter. Zu den GetrĂ€nken gab es keine Untersetzer. Stattdessen wurde eine Serviette gereicht, die natĂŒrlich nach einiger Zeit durchsiffte. Eine neue gab es nicht. Die Aushilfskraft an der Bar wirkte sehr hilflos und unbeschĂ€ftigt. Nach der Bestellung der Vorspeise, kam sie dann auch innerhalb von 5 Minuten. Wir haben uns das Knoblauchbrot bestellt. Dieses war sehr lecker, damit der zweite Stern der Bewertung. Das Knoblauchbrot war jedoch ziemlich groĂ und war als Vorspeise, nach subjektiven Empfinden, etwas zu viel. Nach Erhalt der Vorspeise haben wir uns die Hauptspeise bestellt: einmal Gyros ĂŒberbacken mit KĂ€se, dazu Metaxasauce und Reis und einmal eine gemischte Platte mit Rinderleber, Souflaki, Zaziki, usw. Kaum die HĂ€lfte der Vorspeise geschafft, kam bereits der gemischte Salat, der mit zur Hauptspeise gehört. Dieser war gut gemischt, jedoch fehlte die Frische, wie z.B. mal ein StĂŒck Gurke oder Tomate. Das Dressing war ziemlich sauer und hat im Endeffekt bei mir auch Sodbrennen verursacht. Somit stand das Knoblauchbrot noch, weil man versucht hatte den Salat zu verbrauchen, da kam nach noch nicht mal 20 Minuten das groĂe Essen. Somit war der Tisch voll und ich war froh, dass wir zu zweit doch noch den Vierertisch genommen hatten. ZunĂ€chst zu dem Essen meiner Begleitung: Der Reis war trocken und kalt. Der Zaziki war einfach Quark mit ein bisschen Gurke, sehr fade im Geschmack. Das Fleisch war auch zum GroĂteil kalt, jedoch die Leber und das Souflaki waren lecker und warm. Der Teller war mit Zwiebeln sehr ĂŒberladen. Nun zu meinem Essen: Auch mein Reis war trocken und kalt. Die Metaxasauce schmeckte wie einfache Tomatensauce. Das Gyros, welches sehr durchwachsen war, wurde vom KĂ€se erstickt. Mein Essen war zu 90% kalt, nur noch der Boden der Anrichte war warm und hat gedampft. Somit waren die Speisen sehr enttĂ€uschend. WĂ€hrend des Essens kam die Bedienung kein einziges Mal vorbei und hat nach dem Stand der Dinge gefragt und es war nun wirklich nicht voll. Die Musik, die zunĂ€chst im Hintergrund lief, war sehr schön und erinnerte wieder daran, dass man sich in einem griechischen Restaurant befand. Jedoch wurde diese immer leiser gedreht. Sie war eigentlich nicht zu laut, aber das nur mal am Rande. Nach der Hauptspeise wurden die Teller abgerĂ€umt und es wurde nun das erste Mal gefragt, ob alles in Ordnung war und ob wir noch was hĂ€tten trinken wollen. Meine Begleitung bestellte sich einen KiBa, ich mir einen Wodka gemischt mit Cola. Der KiBa schmeckte nach gar nichts, mein Wodka mit Cola war ĂŒberladen mit Eis und somit war der Geschmack nach 5 Minuten weg, da sich das Eis zum GroĂteil aufgelöst hatte. Nachdem wir ausgetrunken hatten, wurde gefragt, ob wir fertig sind. Ein neues GetrĂ€nk wurde nicht angeboten. Somit war das fĂŒr uns ein Signal, dass wir das Lokal verlassen sollen. Wir wollten dem Chef natĂŒrlich kein Geld aufzwingen, wenn Sie liebe Leser/Leserinnen wissen, wie ich das meine. Den dritten und letzten Stern in der Bewertung gibt es fĂŒr den gratis Ouzo, den es als Absacker gab. Alles in allem ein enttĂ€uschender Abend fĂŒr knapp 70âŹ, was, meiner Meinung nach, ein nicht...
   Read moreWir haben uns in Stendal erst fĂŒr ein anderes Lokal entschieden. Leider mussten wir feststellen, dass auch die Gastronomen zum Teil ihren Urlaub genommen haben.
So fiel die Entscheidung fĂŒr das Restaurant Athos in Stendal. NĂ€hert man sich dem Lokal, stellt man fest, dass es irgendwie nicht in das aktuelle Bild passen möchte. Das ist kein Nachteil, eher zeichnet das das Lokal in unseren Augen aus.
Eine echte mediterrane Taverne. Einfach toll. Wir wurden drauĂen platziert, was bei den Temperaturen auch besser so war, dass es war richtig unangenehm heiĂ.
Das Personal ist sehr freundlich und entgegenkommend und ermöglicht auch mal kleine Wunder. Eine Reservierung im Vorfeld ist empfehlenswert, die wir nicht hatten - und das Wunder geschah, wir bekamen noch einen Platz, was aber nicht die Regel zu sein scheint.
Die Speisekarte ist vielfĂ€ltig und es ist fĂŒr jeden etwas auf der Karte dabei. Wir haben uns als Vorspeise fĂŒr die Tiropitakia (BlĂ€tterteig mit einer Feta KĂ€se FĂŒllung) und Flogeres (panierte Schinken Röllchen mit Feta KĂ€se) entschieden. Ein echtes Gedicht. FĂŒr die Hauptspeise haben wir uns fĂŒr das Athos PfĂ€nnchen (Lamm, Huhn und Schwein) sowie einen Fanari-Teller (Schwein gefĂŒllt mit Zwiebeln, Tomate, Peperoni und Feta auf einem SpieĂ gegrillt entschieden. Diese Gerichte waren insgesamt sehr gut abgeschmeckt und fein abgestimmt. Dieses Lokal hatte auch griechische KĂŒche auf der Speisekarte, die so selten zu finden ist.
Geduld ist auch gefragt, denn wenn viel los ist, kann es auch mal einen Moment dauern, bis die Speisen und GetrĂ€nke an den Tisch kommen. Das Warten ist jedoch sehr kurzweilig, da in dem Lokal auch viel zu entdecken ist. Man spĂŒrt richtig das mediterrane Flair, was uns sehr gut gefallen hat.
GetrÀnke sind reichlich in der Karte vorhanden, hier findet jeder etwas. Die Auswahl der griechischen Weine hat uns etwas beeindruckt, diese Auswahl ist so selten.
Das Lokal selbst ist barrierefrei zu erreichen und hat, was leider keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist, eine vollstĂ€ndig Barrierefreie und Rollstuhlgerechte Toilettenanlage mit allem was dazu gehört (StĂŒtzgitter, Waschbecken etc.).
Im Garten war eine groĂe Spielecke mit GerĂ€ten fĂŒr Kinder, aber auch malen war möglich. Einfach toll, wie das Lokal selbst auch auf Kinder eingerichtet ist.
ParkplÀtze gibt es ausreichend vor dem Lokal.
Das Haus ist ingesamt sehr zu empfehlen und jeden...
   Read morePro: GetrĂ€nke kamen gekĂŒhlt am Platz an
Contra (die aliste wird lĂ€nger): Chaos in der KĂŒche ... Vorspeise kam in Etappen (mit 15 Min. Verzögerung) ... einige Vorspeisen wurden gĂ€nzlich vergessen ... Hauptgang (Gyros) war total trocken, selbst die Metaxasauce hatâs nicht rausgerissen sĂ€mtliche Ofenkartoffeln kam kalt am Platz an ... und mit kalt meine nicht mal lauwarm die Garstufe vom Steak wird gar nicht erst erfragt ... wozu auch, der Gast hat wohl einfach zu akzeptieren und zu essen, was der Koch da fabriziert das Knoblauchbrot isân absoluter Witz ... einfach nur etwas Ăl mit Knoblauchsalz aufâs Brot klatschen ist definitiv kein Knoblauchbrot die Bedienung ist komplett im Lernstadium und seit komplett lernresistent ... der Service im Athos ist seit Jahren derselbe ... unpersönlich, unfreundlich und laienhaft die GetrĂ€nkenachbestellung war nur möglich, wenn man selbst das Bedienpersonal angesprochen hat der Leerglasbestand verblieb zum gröĂten Teil am Platz und wurde nicht abgerĂ€umt wirklich (gast)freundlich ist dort keiner der Angestellten ... alle wirken nur gehetzt, unfreundlich und agieren offenbar nach dem Motto âbloĂ nicht ansprechen, ein Gast könnte ja einen Wunsch habenâ sĂ€mtliche Speisen wurden an die GĂ€ste nur âdurchgereichtâ statt die Speisen direkt am jeweiligen Platz abzustellen
Fazit: In den letzten Jahren hat sich hier nur eines verÀndert, dass ist der Preis der Speisen und GetrÀnke ... der QualitÀt des Essens, dem gebotenen Ambiente und dem Service wird der aufgerufene Preis jedoch in keinster Weise gerecht.
Wer gut und in entspannter AtmosphÀre griechisch essen will, ist im Athos in Stendal definitiv falsch.
Wer hingegen auf LautstĂ€rke in BahnhofatmoshĂ€re zur Rushhour steht und wem egal ist, wann das Essen kommt, ob es schmeckt oder ob es warm oder kalt ist, wer GetrĂ€nke nur auf Nachfrage angeboten bekommt, der findet im Athos sicherlich seinen âFresstempelâ.
Nicht mehr und nicht weniger ist das Athos ... ein unspektakulÀrer Fresstempel mit qualitativ sehr schlechtem Essen und...
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