Nachdem man ein Weilchen im Freiluftmuseum über die geschnitzten Holzfratzen schmunzeln konnte, ging es rein zu Onkel Taa‘s Restaurant. Der Übergang war quasi nahtlos, denn innen wurde ebenfalls was für das Auge geboten und damit ist nicht nur die Ansammlung von Kuriositäten gemeint, die einen quasi umgeben... sondern auch der hinreißende Service von Juliane und Marianndl, die einen wärmstens empfingen und jeden Wunsch charmant erfüllten. Kulinarisch haben wir Onkel Taa‘s Tochter kennenlernen dürfen. Janett Platino schwang den Kochlöffel für uns und bot uns folgende Vorspeisen: Den Egarter Flusskrebssalat: ein wundervoll bunter Salat mit Flusskrebseinlagen. Das Gemüse wird à la Brunoise zerkleinert, mit gerösteten Sonnenblumenkernen und essbaren Blumen in Szene gesetzt. Das Hauptmahl wurde mit Tagliata vom einheimischen Ox realisiert, dazu wurde buntes Gemüse serviert. Bestellt wurde Medium Rare, geliefert wurde Medium Rare. Das Fleisch war mit einer Art Senfmarinade benetzt, die den feinen Geschmack des Fleisches nicht dominierte. Ein schwieriges Unterfangen, dass aber Janett mühelos absolvierte. Niedlich war die Frage von der bezaubernden Juliane ob das Fleisch so recht ist. Ja auf das Team ist Verlass. Zum Abschluss gab es einen Grappa, Espresso und die Kalorienbombe: Alles Schokolade. Eigentlich halte ich Desserts immer für Gänge die man sich sparen kann, denn oft ist es so, dass eh nix mehr reinpasst. Dieses Mal war es ebenso, aber die Sünde war um ein vielfaches schöner und lohnte sich daher.
Fazit: Onkel Taa muss man mehrmals besuchen, denn die Detailversessenheit scheint in der Familie bzw. Team zu liegen und ein Abend dort macht einfach nur Spaß. Wenn man nicht gerade Gaumenfreuden entdeckt, kann man sich an den 35000 Exponaten erfreuen und während man Bauklötze staunt, ertappt man sich insgeheim schon mit der Planung des nächsten Besuchs um Onkel Taa jmd. aus seinem Freundeskreis vorzustellen.
Vielen Dank...
Read moreNicht empfehlenswert für Wanderer, allenfalls für Gourmets. Wir kamen hier zweimal auf unseren Wandertouren vorbei und jedes mal war es drinnen leer. Dann wollten wir dort essen, da uns das Ambiente gefiel. Da waren wir auch die einzigen Gäste. Aber Ambiente macht nicht satt. Ein kleines Forst (0,33) kostet 4 Euro!! Da vergeht der Durst auch ohne was zu trinken. Überall, auch auf den Bergen kostete das 0,4er maximal 3,80Euro. Das Essen schmeckt zwar gut, macht aber auch nicht satt. Hoher Preis, großer Teller, wenig drauf. Wie im 5Sterne Restaurant. Nix für Wanderer nach 20km mit Hunger im Bauch. Dann hatten wir auf der Rechnung auch noch ein Gedeck aufgeführt - für 6Euro - welches wir gar nicht bestellt hatten. Keine Ahnung was das war. Wir hatten jedenfalls nur jeder ein Bier und einmal Gulasch bestellt - sonst nichts.
Hier mag es toll aussehen und auch wie in einem Museum, aber überall rundum ißt man deutlich billiger und besser. Wie zum Beispiel im Hochwart oder der Pizzeria in Plaus oder auch in der Pizzeria Ennemoser in Rabland.
P.s. Mittlerweile wissen wir: Das Gedeck war der festlich gedeckte Tisch - mit gefalteter Stoffserviette, die frischen Spezialbrote, das getostete Brot und der Frischkäse mit den Tomaten und frischen Kräutern. Also das, was woanders gratis zur Überbrückung der Wartezeit gereicht wird. Man stellt ungefragt einfach was hin, tut so als wäre es gratis (wie man es vom Ouzo, Salat oder Pita beim Griechen, der Bruschetta oder den Oliven beim Italiener her kennt) und kassiert zum Schluss dafür ab. Und man kassiert auch für das, wovon man bei einem Restaurantbesuch sowieso ausgeht, nämlich einem eingedeckten Tisch mit einer Tischdecke + gefalteten Stoffservietten. Das man dafür extra zahlen muss, haben wir in über 40Jahren regelmäßiger Restaurantbesuche noch nicht erlebt. Na, da wollen wir doch froh sein, das man nicht noch für Teller, Gläser, Besteck, Tisch und Stuhl extra zahlen muss -...
Read moreNice family run restaurant hidden at the foot of the mountain. Very authentic interior with a focus on snails and Austro-Hungarian empire royal family, quite a mix😆 Food is typical Tyrollean, with some modern notes. Chef loves flowers and spices the dishes with them. Few organic options in the menu. Good coffee. Unfortunately no english menu, only IT or DE. I took one star off, because owner’s dog is walking around outside, in the main dining area and kitchen, barks quite loud and have food dish pretty much next to guests tables. Personally my opinion: menu is a bit overpriced for this kind...
Read more