Die Abtei Neuburg (Abtei vom heiligen Bartholomäus, auch als Stift Neuburg und Kloster Neuburg bekannt), ist ein Benediktinerkloster mit einer recht bewegten Geschichte. Es wurde um 1130 wurde als "Niwenburg" vom Kloster Lorsch aus gegründet, und 1195 in ein Benediktinerinnen-Kloster umgewandelt.
Mit der Auflösung des Lorscher Mutterklosters 1232 gingen dessen Rechte über Umwege auf das Bistum Worms über. Weil man dort die Klosterreform aus Cîteaux favorisierte, wandelte man Neuburg in eine Zisterzienserinnenabtei um, um 1460 kehrte das Kloster allerdings wieder zur benediktinischen Observanz zurück. Das Kloster wurde 1562 offiziell aufgelöst, nachdem sich die Nonnen der Reformation angeschlossen hatten. Danach wurde es in ein adeliges Fräuleinstift umgewandelt.
1706 wurde das Kloster vom Kurfürsten Johann Wilhelm den Jesuiten übertragen, in deren Händen es bis zum Verbot des Ordens 1773 verblieb. Es wurde daraufhin säkularisiert und ging 1804 in Privatbesitz über.
1825 erwarb der Kaiserliche Rat Johann Friedrich Heinrich Schlosser die Klosteranlage als Sommersitz. Da sein Onkel Johann Georg der Ehemann von Goethes Schwester und Freund Goethes war, entstand in Neuburg ein regelrechter Goethe-Kult: Man sammelte Erstausgaben, Manuskripte, Briefe und andere Goethe-Devotionalien. So wurde Neuburg zu einem der Zentren Heidelberger Romantik.
Später erbte die verwandte Familie von Bernus die Anlage. In den Salons der Schlossers und der Bernus waren zahlreiche bekannte Persönlichkeiten zu Gast, darunter Carl Maria von Weber, Joseph Görres, der Freiherr vom Stein, Johannes Brahms, Joseph von Eichendorff, Clemens Brentano, Rudolf Steiner, Hermann Hesse, Stefan George, Rainer Maria Rilke und Klaus Mann. Nur Goethe war nie hier.
Seit 1926 gehört das Anwesen wieder dem Benediktinerorden. 2017 lebten 11 Mönche in der Abtei Neuburg. Sie organisieren im Rahmen ihres Klosterlebens Führungen durch die Anlage, Vorträge, und beabsichtigen einen Ausbau ihres Klosters zu einem Treffpunkt von Wissenschaft und Kunst.
Zum Kloster gehören heute eine Landwirtschaft ein gastronomischer Betrieb, der Fortbildungsbereich, ein Klosterladen, eine Brauerei und eine Gärtnerei, die für ihren Efeu berühmt geworden ist. Von 1960 bis 1990 lag der Betriebsschwerpunkt auf der Produktion von Efeujungpflanzen. Bruder Ingobert, ein führender Efeuspezialist, baute eine Sammlung von ca. 530 Efeusorten auf. Die Sammlung wurde inzwischen aufgeben, immerhin 300 Sorten konnten 2016 aber in den Garten von Kloster Roggenburg...
Read moreThere's a beautiful little brewery here which produces a variety of natural beer of great taste. I've worked here and can testify of great taste in bottles at German beer prices
Even more encouraging are the workers here: they are very customer friendly, very open-minded and readily available to make you feel the best of comfort. The nature here is so excellent and refreshing...
Read moreBITTE BEACHTEN! GASTHOF ZUM KLOSTERGARTEN. Wer schlechte Laune mag!? Die Bedienungen sorgen leicht dafür, lange Wartezeiten auf einfaches Essen (Wurstsalat mit Pommes und Salatteller) Pommes waren kalt und fettig, das etwas lieblos eingerichtete Lokal ( Bahnhofshallenflair) war nur innen zur hälfte mit Gästen gefüllt, Bedienungen wirken unbeholfen bzw. überlastet(?), was auch immer.... nur einer darf kassieren, dieses auch für extra Wartezeiten sorgt, mehrere Gäste haben sich deshalb beschwert! Einzig die böse schauende Dame an der Theke hat ihre Getränke im Griff, bringt diese auch selbst an den Tisch. Wir hatten schon vor mehreren Jahren einen Versuch, war damals ein ähnliches Erlebnis, jetzt nach der neuen Chance sollte es das gewesen sein. Für uns nicht wieder! wirklich nicht zu empfehlen! Trotz allem eigentlich ein sehr schöner Ort! Evtl. Am Brauereiverkauf im Innenhof Bier kaufen...
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