Der Park selbst ist schön aber nicht gut ausgestattet. So gab weder eigene Toiletten (man musste die in der Jugendherberge nutzen - nochmal etwa 5 Minuten Fußweg) noch einen Parkplatz vor Ort was bei der ausgesprochen ländlichen Lage - wenn auch im 'Touristikgebiet' Steinhuder Meer einigermaßen erstaunt. Gehbehinderte oder sehr kleine Kinder sollten daher unbedingt Gehilfen bzw. Kinderwagen mitnehmen! Leider ist der Park auch sehr schlecht bzw. irreführend ausgeschildert. Man kann sich entweder nach der Addresse richten, die auf der Homepage angegeben ist und landet dann mit Navi zwar in Parknähe aber weit weg vom Parkplatz. Folgt man dagegen der schwer zu entdeckenden Ausschilderung so landet man rückwärtig an der Jugendherberge wo Parken gleichfalls strengstens verboten ist und man mit etwas Pech in sehr unfreundlichem Ton weggescheucht wird unter dem Hinweis darauf, dass man sich auf "Privatgelände" befinde (was an einer Jugendherberge privat ist, erschließt sich mir ja nicht aber egal ;) ) und unverzüglich verschwinden soll. Hat man den Parkplatz (Eine Weide an der Straße, gleichfalls wieder sehr 'diskret' beschildert) dann endlich gefunden erreicht man entnervt seiner Intuition folgend endlich fußläufig in etwa 10 Minuten den Park und findet mit viel Glück dann auch den Eingang. Da kann der Picknickkorb schon mal schwer werden. Das Klettern selbst ist so toll wie überall sonst. Die Mitarbeiter waren ähnlich unmotiviert wie anderswo und das 'Willkommen-Gefühl' das die Homepage weckt mag sich nicht verwirklichen. Vielleicht ist es zum Saisonende hin verständlich, dass die Guides einem eher den Eindruck erwecken, dass man sie beim Kaffeetrinken stört aber zum Kletterspaß trägt es halt nicht bei. Vielleicht sollten sie besser bezahlt werden oder besser geschult wie man auf Gäste so zugeht, dass diese sich willkommen fühlen. Die Ausrüstung ist im Vergleich zu anderen Kletterparks etwas unbequem, vor allem die Helme sitzen nicht gut und drücken nach kurzem Tragen. Dafür gibt es ein modernes und gut funktionierendes elektronisches Sicherungssystem das verhindert, dass man sich versehentlich beidseits aushakt. Schade ist, dass es nur zwei Kletterrouten gibt und keine unterschiedlichen Höhenniveaus bzw. Schwierigkeitsgrade. Vom 'Kribbelfaktor' her liegt der Park eher im unteren Bereich und dürfte sich auch für etwas Ängstlichere und Einsteiger eignen. Da es zu unserem Termin sehr voll war stand man leider sehr lange wartend herum so dass in den 2.5 Stunden nicht alle Kinder beide Routen klettern konnten. Mit etwas Glück erwischt man aber ja vielleicht einen weniger vollen Termin. Für 8 Kinder (davon ein Geburtstagskind das freien Eintritt bekam) und zwei Erwachsene zahlten wir 145 Euro. Sehr gut gefallen hat uns dass der Park in ein kleines Waldstück integriert ist und man um und in den Bäumen herumklettert. Es stört auch kein Verkehrslärm das Erlebnis. Auch ausreichend Tische und Sitzgelegenheiten waren vorhanden. Unterhaltungsmöglichkeiten für nicht-kletternde Begleiter fehlten allerdings und für einen Kaffee hieß es wieder Fußmarsch zum See (ca. 10 Min. Fußweg). Aufgrund der nervigen Parksituation und des unfreundlichen Umfelds werde ich für unseren nächsten Kletterparkbesuch eher wieder einen anderen...
Read moreEtwas schwieriger zu finden wenn man Google Maps folgt und auf dem kostenpflichtigen Parkplatz an der Jugendherberge landet. Dann einfach dem Fußweg von der Schranke neben dem Parkplatz entlang in den Wald folgen. Besser auf Google Maps den kostenlosen SeaTree Parkplatz etwas weiter nördlich als Ziel eingeben. Von dort soll der Weg zum Kletterwald auch gut ausgeschildert im Gegensatz zu dem erstgenannten Parkplatz.
Der Kletterwald selber ist mit drei Parkouren überschaubar. Dafür ist der Eintritt dann allerdings etwas hoch. 1 Erwachsener und 2 Kinder mit Familienkarten Rabatt knapp 67€. Wenn man keine Handschuhe dabei hat sind dann noch mal 3,50€ pro Paar fällig. Vor Ort sind keine Toiletten. Muss man wissen und kann man einplanen. Liegt ja auch im Wald. Schade aber, dass es keinerlei Getränke oder Snacks zu kaufen gibt. Gerade für Zuschauer und Begleitung wie Oma und Opa wäre z.B. ein Kaffee was feines. Also im Sommer unbedingt selber Getränke mitbringen.
Warum ich trotzdem vier Sterne gebe? Ab 8 dem Mindestalter von 8 Jahren dürfen alle drei Parkoure geklettert werden. Keine Abhängigkeit von der Körpergröße. Auch keine Routen nur für ältere Kinder. Gerade bei zwei unterschiedlich alten und großen Kindern kann das viel Enttäuschung, Diskussionen und Ärger ersparen. Des Weiteren ist das Team vor Ort sehr freundlich und engagiert. Die Einweisung war die Beste, die ich je bei einem...
Read moreVorweg die Zusammenfassung: Absolute verdiente 5 Sterne! Schon die Ankunft hier ist super, denn das Team, welches den Kletterpark betreibt ist einfach richtig gut drauf! Der komplette Ablauf vom "Check-in", über die Sicherheitseinweisung bis hin zur ersten Route ist einfach sehr gut und mit einer Portion Humor gestaltet. Die Routen selbst sind nicht zu schwer, sodass auch unsportliche Personen alles schaffen können, aber sie kosten an mancher Stelle schon etwas Überwindung! Der Park ist absolut gepflegt und nirgends liegt Müll, alles ist komplett intakt. Es sind zwar leider nur 3 Routen, aber diese werden auch beim zweiten Durchlauf nicht langweilig. Wenn man gerade pausiert bieten eine große Anzahl an Tischen und Bänken Platz, um selbst mitgebrachte Speisen zu verzehren. Einzig die etwas abgelegenen Toiletten in der angrenzenden Jugendherberge könnte man negativ anmerken, aber bis dahin sind es nicht mal 5 Minuten und auch waren diese bisher immer sauber.
In diesem Sinne nochmals Danke an das Team, welches auch bei Problemen sehr schnell an Ort und Stelle (also oben in den Bäumen) ist und weiterhilft. Wir kommen jederzeit...
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