Waren mit meiner achtjährigen Tochter da.
Das Positive zuerst: durch das Belay-Smart-System kann man die meisten Wege flexibel wählen. Die Hindernisse sind abwechslungsreich. Von der Schwierigkeit war für jeden was dabei. Richtige Profis werden aber eher unterfordert sein. Ein paar schöne Seilrutschen für den Spaßfaktor.
Das Sicherungssystem ist ziemlich simpel. Für kleinere Kinder sind Steighilfen zum Umhaken vorhanden. Ist zwar manchmal etwas knifflig, trainiert aber gleichzeitig für die Zukunft.
Schön war auch , dass man ohne Anmeldung recht schnell zur Einweisung kam, und damit komme ich zu den negativen Punkten.
Zunächst stellten wir irritiert fest, dass es keine Helme gab, das hatten wir bisher noch nie erlebt. Nun gut, da es an dem Tag sehr warm war, und fast das ganze Areal in der prallen Sonne lag, war zumindest ich froh, mein Käppi auflassen zu können. Trotzdem befremdlich, immerhin geht es über drei Ebenen bis in ca. 9 m Höhe.
Die Einweisung war ein Witz. Das Umhakensystem war in Ordnung, es gab aber weder Hinweise zu den einzelnen Strecken und vor allem kein Wort zum dortigen Highlight, dem Freefall. Auf Nachfrage wurde es dann erklärt, aber das gehört für mich zur Einweisung dazu. Die Beschilderung der Strecken ist verbesserungsbedürftig, eine Einteilung in Schwrregrade fehlt völlig.
Auch nur auf Nachfrage erfuhr man, wie viele Leute maximal auf einer Plattform stehen sollten. OT: "EIGENTLICH zwei pro Plattform und einer auf dem Element." Ein schneller Blick nach oben zeigte dann auch, wie wenig das die Mitarbeiter wirklich zu interessieren schien, es war das reinste Chaos mit teilweise fünf Leuten auf den Plattformen, die versuchten, aneinander vorbei zu kommen. Während der ganzen Zeit dort gab es nicht einen Versuch der Mitarbeiter, da mal ein- bzw. durchzugreifen. Lag vielleicht auch daran, dass eine Verhaltensetikette in der Einweisung nicht erklärt wurde. Insgesamt schienen sich die beiden jungen Männer mehr für ihre Handys zu interessieren als sich um die Gäste zu kümmern. Das geschah wirklich nur auf direkte Ansprache.
Zwischendurch gab es auch Momente, in denen keiner der beiden mehr zu sehen war, weil sie wohl im Waldparcours helfen mussten. Das ist natürlich auch nötig gewesen, aber auf der Restfläche gab es in der Zwischenzeit auch Bedarf. Zum Glück halfen einige Besucher aus. Trotzdem muss man sich mal die Frage stellen, ob zwei Leute dann wirklich ausreichen oder man die Besucherzahl strenger reglementiert statt einfach alle drauf zu lassen. Zumal man sich wie erwähnt auch leicht in die Quere kommt, wenn man nicht selbst vorausschauend agiert..
Zum Thema Arbeitsmoral war der Höhepunkt erreicht, als ein Besucher oben auf dem Freefall stand und sich lange Zeit nicht zu springen traute. Während wir anderen Besucher ihm Mut zusprachen, saßen die Mitarbeiter wieder direkt daneben- an ihren Handys. Keine Hilfestellung, kein motivierendes Wort. Auch dass er beim Sprung überhaupt das Seil an der richtigen Stelle anpackte, war einem Gast zu verdanken. Sorry, aber das hat nichts mit Aufsicht zu tun, eher mit grob fahrlässigem Verhalten. Und das hat beim Klettern nichts zu suchen.
Dass es überhaupt drei Sterne gibt, liegt also eher daran, dass meine Tochter und ich als erfahrene Kletterer an den Aufbauten Spaß hatten. Im Bereich Betreuung und Service besteht aber immenser Aufholbedarf. Für Neueinsteiger kann ich den Park leider...
Read moreEs war ein ganz tolles Erlebnis, in diesem Klettergarten einen schönen Herbstnachmittag mit unseren 7-jährigen Nichte und Neffen zu verbringen.
Nach einer guten Einführung durch das super nette Personal sind wir mit den unteren Parcours gestartet. Man muss ja langsam reinkommen, wenn man es noch nie gemacht hat. Danach ging es auf die mittlere Ebene, gefühlt 10 Meter hoch… ok, war vielleicht etwas darunter…. Diese Ebene hatte es schon in sich… zumindest für Ungeübte… also für mich… Die Kinder sind schon fast durch den Parcours geflogen…
Es war ganz gut, dass wir mit zwei Erwachsenen da waren. So konnten wir bei den Wechseln mit den Sicherungsseilen helfen. Ging dadurch schneller…
Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir uns auf die oberste Ebene getraut, um die Seilrutsche auszuprobieren. Ok das hat von uns allen etwas Überwindung gekostet. Aber es hat geklappt und wir waren danach mächtig stolz auf uns!!
Auch den Parcours auf der obersten Ebene haben sich die Kinder und ein Erwachsener gestellt. Ich war nicht dieser Erwachsene 🙈
Es war ein Nachmittag voller Spaß!! Die etwas mehr als 3 Stunden haben sich für den Preis voll gelohnt!! Wir kommen bestimmt wieder!
Apropos Preis…. Man kann hier auch mit EC...
Read moreJa natürlich... Erst dachte ich der Kletterpark wäre klein aber da habe ich mich getäuscht. Er versteckt sich auch im angrenzenden Wald.. Vor dem Eingang zum Kletterpark befinden sich Tische und Sitzgelegenheiten.. Ein Bollerwagen wird nicht benötigt... Man kann den Kindern vom Tisch aus zusehen.. Die Kinder werden vom geschulten Personal gut mit der Klettertechnik vertraut gemacht.. Fangen ganz unten an zu klettern und dann geht's immer höher.. Wir haben mit 3 kid is 11 jahre alt den ganzen tag da verbracht. Die Seilrutschen... Und freier Fall sind das highlight... Die Anfahrt aus Oberhausen ist wegen der Baustellen nicht so toll aber es hat den Kindern sehr gefallen.. Toiletten sind natürlich auch im angrenzenden Haus vorhanden... Parken kostenlos direkt im oder am Parkgelände... Wir hatten essensmässig vorgesorgt und zu trinken ebenfalls. Gastronomie habe ich nicht in Anspruch genommen... Viel...
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