Fazit: Nett gelegen. Für den gleichen, recht hohen Preis bieten andere Waldseilgärten weniger Risiko für kleine Blessuren, mehr Kletterei + Spaß mit angenehmerem Sicherungssystem und besser gepflegten Elementen, die von engagierterem Personal betreut werden. Wer wegen einer Gästekarte gratis rein kann, alles klar, dann passt die Leistung :-)
Details:
Der Hochseilgarten ist neben der Hütte mit Anmeldung+Kiosk nett in einem hellen Nadelwald gelegen, durch den ein Bergbach rauscht und über den 2 Flying Fox führen. Diese 2 und weitere Seilbahnen sind im Vergleich zu anderen Anbietern leider mäßig kundenortientiert gepflegt i.S. das Sicherungsseil zu straff oder das Tragseil zu wenig gespannt, so dass der Karabiner aufm Sicherungsseil lang schabt, ruckelnd ausgebremst bzw weiter rutscht, und daher regelmäßig Gäste mitten in der Seilbahn stehen blieben. Das begrenzt nicht nur die Freude an der Seilrutsche: Weil im Gegensatz zu anderen Hochseilgärten kein Seil zum Ziehen existiert, konnten sich kleine Gäste nicht selbst helfen sondern waren auf Dritte angewiesen, große Gäste haben sich am Sicherungsseil entlang gehangelt - was bei den meisten anderen Hochseilgärten durchs Sicherungssystem-Design verhindert wird, weil dabei immer wieder mal Finger zwischen Seil und Sicherung eingequetscht werden. Dies empfand ich nicht als die einzige Schwäche des Sicherungssystems: Man ist von Anfang bis Ende unveränderlich eingebunden, kann also niemanden vor lassen (bspw. weil sich jemand ein Element nicht als erstes oder letztes der Gruppe traut) und große Gäste können nicht einfach über oberschenkelhohe Seile drüber steigen, sondern müssen untendrunter durch kriechen. Kleine Gäste (bis rund 10 Jahre) sind an diversen Stellen zu kurz, um die Sicherung weiter zu schieben oder auszuhängen. Die Sicherungsscheibe muss man an den Verbindungsplatten immer erst in den richtigen Winkel drehen, dann verkantet sie gern mal oder möchte - gerade beim Aufstieg - nicht über die Verbindungen rutschen. Dazu waren an einigen Stellen Arretierungen und Umhüllungen nicht vernünftig gewartet, was einem zwar nicht abstürzen lässt, aber Schrammen und blaue Flecke verursacht.
Das Personal wurde bei den ins Auge fallenden Dingen nicht von sich aus aktiv. Auf zwei von mir geäußerte Hinweise kam ziemlich lapidar, jaja, man wisse das, wisse aber nicht, wie man es besser machen könne. Bitte?! Dann sollten sie mal bei anderen Hochseilgärten Inspiration oder Know-How holen. Ansonsten war das Personal freundlich und hilfsbereit, insbesondere den öfters 'gefangenen' kleinen...
Read moreWe did the archery course as a family. The course is listed as starting at 6 years old but honestly it would be very difficult at that age. There were closer shooting lines for kids though. It was a beautiful course through the forest with various animals as 3D targets. Some of the animals were pretty shredded and could be replaced but we also were pretty late in the season. My big complaint is that there were a few river crossings for the course that were a bit difficult. They were doable but while carrying the shooting equipment, they were very difficult to cross. A few bridges would greatly improve...
Read moreMeine Erfahrung bezieht sich nur auf den 3D Bogenparcours:
Sehr für Tagestouristen ausgelegt. Eingewiesen wurde vor mir eine kleine Gruppe beim Verleih der Ausrüstung. Da diese schnell und sehr grob gehalten wurde, musste ich zum Glück nicht lange warten und ich konnte mich mit eigener Ausrüstung anmelden. Eigenes (!) Blatt für die Daten ausgefüllt, 10€ gezahlt und nach kurzer Wegbeschreibung ging es los.
Schon bei der ersten Station die Ernüchterung: Das Ziel (eine Gans?) war schon so zerschossen, dass wir weder das Tier, noch die Killzonen erkennen konnten. Da der Anfang des Parcours sich mit dem Weg der Wanderer deckt, hat man auch viele Zuschauer im Rücken. Im späteren Verlauf teilen sich die Routen und man ist dann eigentlich nur noch "unter sich".
Die meisten Tiere sind schön platziert, mal muss man über einen kleinen Bach schießen (und auf Steinen auch drüber hüpfen), mal darf man sich auf ein kleines Holzpferd setzen. Alle Ziele hatten Netze oder natürliche Backstops; Pfeile suchen muss man eigentlich nie. Leider waren einige Tiere im schlechten Zustand oder schon fast unkenntlich. Das Krokodil mussten wir suchen (es sah aus wie ein Schlammhaufen).
Wie oben schon erwähnt ist der Parcours für "Schnupperer" ausgelegt. Natürlich werden immer alle Pfeile geschossen, natürlich werden zig Fotos gemacht und natürlich lässt man sich mit Kindern Zeit und möchte Spaß haben. Und genau deswegen ist dieser Parcours für (erfahrene) Schützen mit eigener Ausrüstung nichts. Die Wartezeiten an den einzelnen Stationen sind enorm. Wir brauchten für 13 Stationen 3 Stunden.
Fazit: Für einen Tag zum Ausprobieren JA Für...
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