Anbei eine kleine Anekdote bzgl. Tourismus im Waldviertel (oder Tourismusförderung und Gastfreundlichkeit sehen anders aus):
Leider bleibt unser Besuch des Strandbades in Litschau am 10.07.2023 in schlechter Erinnerung..
Gegen 14.30 kamen meine Partnerin und ich mit dem Fahrrad von einer längeren Radtour zum See.
Da es auf den letzten Kilometern schon leicht geregnet hatte, sagten wir der zuständigen Kassendame, welche rauchend beim Eintritt stand, dass wir nur mal auf Kaffee und Kuchen in das Lokal „Verweilzeit“ gehen.
Sie wies uns darauf hin, dass wir die Fahrräder oben am Parkplatz stehen lassen müssen.
Nach der Konsumation entschieden wir auf Grund der leichten Wetterverbesserung, doch das Strandbad nutzen zu wollen.
Wir gingen zurück zu der Dame und ich sagte ihr, dass wir zwei Eintrittskarten benötigen und dass wir die Packtaschen mit den Badesachen anschließend vom Parkplatz holen.
Wir erkundigten uns noch, ob es Ermäßigungen gäbe, da meine Partnerin bereits in Pension sei.
Die Dame erwiderte, dass es für Pensionisten nicht vorgesehen sei. Lediglich für Präsenzdiener und Studenten bis 25 Jahre sei eine Ermäßigung vorgesehen.
Ich schob den 10,- Euro Schein zur Badbediensteten und sie druckte mir den Bon aus. Ich las zwischenzeitlich die Preistafel weiter und bemerkte, dass es eine Ermäßigung ab 15.00 Uhr gibt.
Es war 5 Minuten vor 15.00 Uhr und wir waren zu diesem Zeitpunkt, vermutlich wetterbedingt, die Einzigen an der Kassa.
Der Dame war es nicht der Mühe wert, uns 5 Minuten vorher auf diese Ermäßigung hinzuweisen, obwohl ich sowieso erst die Taschen holen musste und sie das wusste.
Jede Kassadame im Supermarkt, die durchaus einen stressigeren Job haben, weist auf gültige Aktionen hin (wenns zwei nehmen sinds billiger…)
(Eine Gemeinheit für viele öffentlich Bedienstete wäre zu sagen, Unterschied Privatwirtschaft und öffentlich Dienst!)
Ich versuchte umgehend um 14:58 Uhr einen Verantwortlichen am Gemeindeamt Litschau zu erreichen. Leider negativ.
Am Folgetag wurde ich vom Stadtamtsdirektor zurückgerufen. Dieser gab sinngemäß an, dass nur nach Vorschriften und Richtlinien gehandelt wird. Die Dame an der Kasse könne uns darauf hinweisen, müsse aber nicht.
Die Hinweise auf Gastfreundschaft, Kundenservice oder tourismusförderndes Verhalten prallten am Schema in seinem Denken ab.
Außerdem sei die Gemeinde Litschau auf Empfehlungen nicht angewiesen, da sie steigende Tourismuszahlen hätten.
Ob die Zahlen bei mehr Freundlichkeit noch höher wären, hat er wahrscheinlich nie hinterfragt. Der Gehaltsbezug wird so oder so ausbezahlt.
Anscheinend verwechseln Verantwortliche bzw. Bedienstete die Handlungsweise im Tourismus mit Parkraumüberwachung o.ä. Da ist jedoch bloß eine Vermutung eines Außenstehenden.
Wir wollten lediglich darauf hinweisen, dass solches Verhalten nicht üblich sei, siehe positive Beispiele wie Solebad uvm.
Wir wollten keine Minute früher hinein oder sonst etwas, was den Richtlinien widersprochen hätten.
Interessant ist, dass genau diese Verantwortlichen lauthals bei jeder Gelegenheit nach FÖRDERGELDERN (Steuerzahlergeld) rufen, da sie ja so eine arme Region seien und die Wirtschaft belebt werden müsse.
Da muss sich mancher bei der Nase nehmen und fragen, ob nicht doch jemand wegen solchen Anlässen lieber 10 Kilometer weiterfährt, z.B. zum Stankover Teich über die Grenze.
Man sollte sich in seiner Freizeit besser mit Seepferdchen beschäftigen (iüS) als mit dem Amtsschimmel.
Mit freundlichen...
Read moreWir hatten einen wundervollen Tag mit unseren Kindern (3 und 5 Jahre alt). Zuerst Bootfahren und den Rest des Tages im Strandbad verbracht. Unter schattenspendenden Bäumen schlendert man vom Parkplatz vorbei am Wirtshaus/Caféhaus direkt beim Eingang. Dahinter ein Pool. Weiter vorbei am Basketballkäfig und an einem großen Spielplatz. Ebenfalls alles unter Bäumen und großteils schattig. Es gibt eine große Liegewiese direkt am Wasser und weitere privatere Stellen rundherum. Das Kleinkinderbecken ist sehr seicht und vormittags zur Gänze im Schatten. Darin: Schaumstoff-“Fahrzeuge“, mit denen die Kinder stundenlang beschäftigt sind. Auch eine große Sandkiste mit Sonnensegeln ist vorhanden. Der Zugang in den See wurde renoviert und mit Sand aufgeschüttet, den Füßen gefällt‘s. Den Sandburgbauern auch. Man kann aber auch direkt über den Steg ins Wasser. Duschen, Umkleiden und Saison-Kabinen sind ebenfalls vorhanden. Super tolle Anlage, ideal für Kinder und deren Begleitung, welche ein paar entspannte Stunden suchen. Großes Kompliment an die Betreiber, ihr habt wirklich an...
Read moreHerbstlicht lockt mit buntem Blätterdach zum Bummeln um den See herum. Jedes Jahr im Oktober fahren wir an den Herrensee für eine Herbstwanderung, genießen die Farben vom tiefen Rot bis zum strahlenden Gold, das die Natur uns bietet und lassen die Seele baumeln. Entschleunigen heißt das Zauberwort und der schöne Weg um den See bietet so einige Plätze zum Verweilen. Die Blicke wandern über das Wasser, die Gedanken lösen sich auf, werden leicht und zerfließen im tiefen Blau des Himmels. Jogger laufen vorbei, Kinder hüpfen fröhlich lachend den Weg entlang oder schlurfen mit langen Schritten durchs tiefe Laub und wecken Erinnerungen an eigene Kindertage. Hier braucht es kein Smartphone, keine digitalen Spiele, hier ist die Natur der Spielplatz für Große und Kleine. Und später kehren wir beim Kaufmann ein, zu Kaffee und Kuchen, sitzen im Gastgarten und lassen den Tag ausklingen. Schön war´s. Bis zum nächsten Mal, Herrensee.
Marc de Sarno - Autor Wilde Rosen im September Unsere Träume warten hinter...
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