bfz Augsburg. Es wurde mir vom Arbeitsamt vorgeschlagen, ich solle dort hingehen. Da wird mir geholfen mit Bewerbungen und Bewerbungsschreiben, Praktikas usw.. (Ich hatte mit Bewerbungen oder Bewerbungsschreiben keine Probleme, jedoch macht es sich laut der Aussage des Arbeitsamtes besser, wenn ich in meine Bewerbung schreiben kann, dass ich am bfz teilgenommen habe). Es wird alles trainiert und ich kann z.B. meine Wunschberufe gleich testen, da es Räumlichkeiten gibt die alles bereitstellen wie z.B. eine Art Friseurbetrieb, Küche, Malerbetrieb, usw.. Ich hatte eine Lehrstelle doch ich habe die Probezeit nicht bestanden, da die Kinderpflegeschule in Neusäss sehr überfüllt war. Es klang alles sehr positiv, ich hatte für viele Berufe Interesse und Stärken, vorallem für die bereits oben genannten. Meine erste Woche sah so aus: 8:00 Uhr beginnt der "Unterricht" und um 17:00 Uhr hat er geendet. In diesem Zeitraum sitzen Menschen im Alter von ca. 15 Jahren bis zu gefühlten 50 Jahren zusammen. Ich war Woche für Woche in einem anderen Raum und dort wurde die Zeit abgesessen. Es wurde gemalt, gelesen, telefoniert, Filme geschaut etc. Der Raum durfte verlassen und betreten werden, wie man mochte. Es wurde nicht gefragt. Nach vier Wochen habe ich meine, für mich zuständige Dame gefragt, wie es denn die nächsten Wochen weitergehen soll & wann ich denn in die Friseurräume, Küche & Malerbetrieb darf, diese hatte Sie mir damals gezeigt und vorgestellt. Ich war sehr begeistert darüber. Ich wusste nicht ob man sich dafür anmelden musste, deshalb fragte ich nochmals nach obwohl Sie bereits vom ersten Tag an wusste, dass ich da mitmachen möchte. Ihre Antwort "Die Räume sind momentan nicht frei". Somit wurde ich wieder in meinen Raum zu den anderen 20 - 30 Leuten verwiesen, die sich inzwischen eine Dokumentation über Sterbehilfe im Ausland ansahen oder auch nicht (dies ist schwer zu beurteilen, da mal einer rein kam, einer raus ging oder auch jemand neben mir telefonierte). Eine Woche später kam ich in den PC Raum. Dort wurde von morgens bis abends am PC gesessen und Bewerbung geschrieben. Bewerbungen wurden grob überflogen, sehr grobe Rechtschreibfehler mussten nicht ausgebessert werden. Auch hier musste ich die Zeit absitzen. Ich verstand absolut nicht, was das denn jetzt mit Jobsuche, Vorbereitung usw zu tun haben sollte. Uns wurde eine Bewerbungsvorlage gegeben, diese sollten wir auf uns anpassen. Ich denke dafür kann man sich einen Zeitraum von 4 Stunden vorstellen bei 10 Leuten. Sobald man damit fertig war, wurde die Bewerbung auf Nicht-Bewerbungsgerechtem-Papier ausgedruckt und ab da durfte man für die restlichen Stunden vor dem PC sitzen, am Handy spielen oder telefonieren und warten bis der Tag verging. Ich ging wieder zu meiner Betreuerin und bestand darauf, dass ich in eine Kochgruppe komme & zumindest Einblicke für diesen Beruf erlangen kann. Mit Not und Mühe ergab sich dann eine Kochgruppe von 4 Leuten im Alter von 16 - 50. Ab und an konnte ich ein Praktikum in einem Betrieb in Augsburg machen - jedoch habe ich diese Praktika Stellen auch nur bekommen da ich meine eigene Bewerbung abgegeben habe, nicht diese, die ich im bfz in der Gruppe geschrieben habe. Die Räumlichkeiten sind gegeben, machen aber den Eindruck, dass diese nicht genutzt werden sollen. Ich kann das bfz Augsburg für Jugendliche, die ernsthaft nach einer Lehrstelle suchen, absolut nicht weiter empfehlen. Zum Zeit absitzen, Menschen kennenlernen o.ä. ist es ein angemessenes Gebäude. Es war gegenüber mir keiner Unfreundlich, nur manchmal etwas "träge" wenn ich etwas wollte. In dem Kinderpflegeberuf musste ich parallel ein Praktikum im Kindergarten absolvieren. Mein Kindergarten hatte mir angeboten zu bleiben und nebenbei nach einer anderen Lehrstelle zu suchen, da es ja mitten unterm Jahr war. Hätte ich ohne bzf nach weiteren Lehrstellen gesucht, wäre ich für den Arbeitsmarkt attraktiver gewesen und so hätte ich schneller etwas gefunden. Ich habe meinen Kurs im bfz von meiner Seite aus beendet ohne eine Lehrstelle zu haben & dann alleine eine...
Read moreBei dieser Rezension Fokussiere ich mich nur auf das BaE Projekt.
Bei dem BaE Projekt (Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen) wird mit Hilfe einer Bereitgestellten Mitarbeiterin ein Betrieb gesucht der den praktischen teil der Ausbildung ausübt. Finanziert wird Hierbei alles über die Agentur der Arbeit und der Betrieb ist somit nicht der Kosten Träger. Zudem hilft der Mitarbeiter zwischen Betrieb und Auszubildenden zu arbeiten und Probleme somit aus der Welt zu schaffen, da das reden mit Chefs auch nicht immer so einfach scheint 😉. Man ist somit angestellt im BfZ und falls man den Betrieb verloren hat sucht man nach einem neuen, sprich das Ausbildungsjahr ist nicht für die Katz. Das Gehalt wird zudem von der Arge, zwar sind es „nur“ ~350€ aber für die Hilfe die man hierbei bekommt ist das voll und ganz ok! Leider werden die Fahrkosten nicht Übernommen was leider doch teils 1/3 des Gehaltes ausmachen. Aber für mich ist das OK! Außerdem wird ein „Stützunterricht“ angeboten. Hierbei wird mit 1-3 Seminar Leitungen das Wissen der Schule widerholt, vertieft und Unterstützt. Die Seminar-Leitungen haben zudem Meist Praktische Erfahrungen z.B. Ex-Prüfer, Ehemalige Facharbeiter in dem Bereich und ähnliches. Diese können das Wissen gut rüberbringen und sind außerordentlich freundlich!
Fazit: +Gute Hilfe in der Ausbildung +Höhere Annahme Chance bei Firmen +Die Chance seinen Traumberuf zu Erhalten +Hilfe bei Schulischem Unverständnis +Sehr freundliche Mitarbeiter die sich für einen wirklich Interessieren
-Keine Fahrkosten Übernahme (z.B. Führ Fahrtickets) - leider doch etwas...
Read moreZusammengefasst: sehr schlecht ausgebildetes Personal viele Quereinsteiger kaum bildungspädagogische Erfahrung und Ausbildung. (Ein Angestellter berichtete er sei eigtl hauptberuflich Landwirt und würde die "Lernbegleitung" nur im Nebenjob durchführen.) Sehr hohe Fluktuation unter den Beschäftigten und beim Lehrpersonal. Qualität des Unterrichts und der Dozenten mangelhaft. Ich rate dringend ab sich für diesen Bildungsträger zu entscheiden. N.B. Der Bildungsträger ist übrigens dicker Sponsor der CSX. Im der oberen Geschäftsführung in diesem unübersichtlichen Gestell an Tochtergesellschaften sind zudem ein ranghohes Mitglied der neurechten Bewegung WU zu finden. Eine Anfrage mit der Bitte um eine Stellungnahme zu politischen Aktivitäten des Unternehmens bei der Pressestelle blieb bis jetzt...
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