Lübeck, das ist Marzipan, Thomas Mann und Backstein Gotik. Für viele gilt sie als Königin der Hanse. Auch ich besuche die Stadt an der Trave einmal im Jahr. Bisher hatte ich jedoch keine Augen für ihre Schönheit. Denn im Dezember bin ich Segel-Groupie, denn dann tritt mein „Schatzi“ zur Regatta an. Wer jetzt Bilder von eindrucksvollen Großseglern vor Augen hat, irrt gewaltig. Die Eisarsch Regatta ist ein Event, an dem sich gestandene Männer von 60-200 kg in kleine Boote zwängen. Als wenn es kein Morgen gibt segeln sie mit Optimisten, in die eigentlich nur Vorschulkinder passen, über die Wakenitz. Dieses Jahr wollte ich jedoch nicht mit blauen Lippen, die „Jubel-Jule“ geben, sondern endlich einmal das weihnachtliche Lübeck genießen. So ließ ich meinen Schatz alleine mit den anderen Jungs spielen, denn die Eisarsch-Regatta trägt den Untertitel „Wo ein Mann noch ein Mann sein kann“…(Mann gönnt sich ja sonst nichts!)
Am Ende des Tages habe ich mich dann auf den Weg zu meinem tollkühnen “Wakenitz-Skipper” gemacht. Was soll ich sagen, ich war mehr als stolz auf ihn. Seine Strategie auf Platzierung zu segeln ging voll auf! Da hat einer wirklich das Messer zwischen die Zähne gepackt. Ehre wem Ehre gebührt, ich habe jetzt den Träger der „roten Laterne“ an meiner Seite. Er ging als aller aller letzter durchs Ziel. Was für ein Ergebnis! “Endlich bringt er mal was mit nach Hause, was wir richtig gebrauchen können, denn die rote Laterne bleibt bei uns und ist kein...
Read moreEigentlich kein Stern Bei einem Ausflug nach Travemünde habe ich an einem Liegeplatz vom Lübecker Yachtclub ein freien Platz gefunden mit dem Hinweis, Gastlieger willkommen. Nach dem festmachen versuchte ich sofort den Hafenmeister per Telefon zu erreichen. Ohne Erfolg. Meine Frau holte uns ein Fischbrötchen und ich blieb an Bord Nach 15 min. kam der Hafenmeister. Wir teilten ihm mit das wir noch ein Eis essen und dann weiter fahren wollen, was wir denn hier für den Liegeplatz für maximal eine Stunde bezahlen müssten. Das ginge nur im Büro war seine Antwort. Wo wir dann 24 Euro bezahlen musste. Obwohl wir nochmals darauf hingewiesen haben, dass wir sofort wieder den Platz verlassen werden. Wir sind von diesem Geschäftsgebaren sehr enttäuscht. Sicher kostet alles Geld, muß in Stand gesetzt werden u.s.w. Wir waren auch bereit ein Obolus zu entrichten. Aber 24 Euro ist einfach nicht angebracht. Nach einem Gespräch mit dem Verantwortlichen der Marina Travemünde, kam heraus das es nicht sein kann und er vertraue seinen Mitarbeitern. Wörtlich meinte er wir lügen. Das kann und werde ich nicht so stehen lassen. Leider hat sich der Geschäftsführer vom Lübecker Yachtclub nach meinem Schreiben vom 19.6.2021 bei mir noch...
Read moreIm Rahmen meines diesjährigen Aufenthalts anlässlich der Travemünder Woche sah ich mich erneut veranlasst, die sanitären Einrichtungen aufzusuchen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die dortigen hygienischen Zustände Anlass zur Beanstandung gegeben. Bedauerlicherweise musste ich feststellen, dass sich die Situation seither nicht nur nicht verbessert, sondern vielmehr in besorgniserregender Weise verschlechtert hat.
Die sanitären Anlagen präsentieren sich in einem Zustand, der sowohl hinsichtlich der technischen Funktionalität als auch in Bezug auf Sauberkeit und Instandhaltung als deutlich unzureichend zu bewerten ist. Defekte Vorrichtungen, augenscheinlich mangelhafte Reinigungsintervalle sowie durch Graffiti verunstaltete Flächen hinterlassen einen insgesamt desolaten Eindruck.
Von einem Veranstaltungsort, der sich öffentlichkeitswirksam als Aushängeschild für die Region und ihre Tourismuswirtschaft versteht, sollte man in puncto Infrastruktur und Besucherkomfort ein weitaus höheres Maß an Sorgfalt und Pflege erwarten dürfen. Die gegenwärtigen Zustände wirken dem Image der Veranstaltung eher abträglich und sind einer Veranstaltung dieses Ranges...
Read more