Ich war gestern mit meiner Großtante, Mutter und Tante im Jürgenshof für Kaffee und Kuchen anlässlich eines Geburtstags. Wir hatten dort auch schonmal den Geburtstag meiner Oma in größerem Rahmen gefeiert und da war alles super.
Wir hatten für 15:30 Uhr einen Tisch reserviert und waren pünktlich vor Ort. Den Tisch haben wir sofort bekommen und Bestellung ging auch zügig vonstatten. Allerdings wurden wir nach ca. 45 Min. vom Kellner darauf hingewiesen, dass er den Tisch wieder braucht und wir also gehen sollten. Wir waren überrascht, zumal er uns ca. 10-15 Min. zuvor noch eine weitere Runde Kaffee, Wasser und Eis serviert hatte, ohne irgendeinen Hinweis auf das scheinbar sehr baldige Ende unseres Geburtstagskaffees. Der Kaffee meiner Tante war noch nicht einmal ausgetrunken. Wir meinten nur: "Na dann bringen Sie mal die Rechnung", haben direkt bezahlt und auch Trinkgeld gegeben. Meine Tante ging nochmal zur Toilette. Als sie wiederkam, wollte sie noch kurz den Kaffee austrinken. Da kam bereits der Kellner mit den neuen Tischdecken und Unterlagen und meinte in drängelndem Ton: "Ich brauch jetzt wirklich den Tisch." Die nächsten Gäste standen auch schon direkt neben uns. Wir waren vor 16:30 Uhr aus dem Café wieder raus. Eine Entschuldigung gab es nicht, im Gegenteil, auf mich machte es den Eindruck, dass die Kellner sich vollkommen im moralischen Recht sahen und wir quasi lästige Kundschaft waren. Auch als der Kellner uns herausdrängelte haben wir nicht gemeckert oder eine Szene gemacht. Meine Tante meinte lediglich zu uns: "Hier ist doch alles frei", weil in der Tat nahezu sämtliche anderen Tische frei waren. Ein vorbeigehender anderer Kellner - der es im Übrigen die gesamte Zeit, die wir da waren, nicht hinbekommen hat, seine Maske über seine Nase zu ziehen - meinte daraufhin nur knapp: "Gleich nicht mehr." Ich habe noch nie in meinem Leben so eine große Lust verspürt, öffentlich eine Szene zu machen. Ich hab's mir verkniffen, weil so etwas von außen immer nur peinlich wirkt und für andere Gäste unangenehm ist, aber es wäre in meinen Augen berechtigt gewesen.
Ich habe in meinem Leben auch noch nicht eine einzige Rezension geschrieben, aber ich bin auch noch nie so ätzend in einem Restaurant, Cafè oder auch nur in einer Imbissbude abgewimmelt worden. Wir waren freundlich, hatten reserviert und haben trotzdem Trinkgeld gegeben. Ich wünsche dem Café nach wie vor, dass es gut durch Corona kommt etc., aber ich werde dort nicht...
Read moredreist, einfach nur sprachlos dreist. Die bieten Kaffeekannen an, bei größeren Veranstaltungen, würde jetzt jeder vermuten, dass man dadurch etwas Geld spart, aber nein die rechnen die ganze Kanne ab, zum Einzelkaffeepreis. Was eine Abzocke. Das ist nahe am unlauteren Wettbewerb. Wohl gemerkt, sonst bekommt man eine Tasse unten schön zubereitet zum tisch gebracht, aber die vom Jürgenshof, stellen eine Kanne hin und füllen die wieder auf irgendwann. HImmelweiter Unterschied, weil auch sonst mal ein anderer Kaffee sicherlich geholt werden würde.
Warum ich auch die Menge an Leuten genau sagen muss, ist mir weiterhin auch rätselhaft, weil die uns gleich mitteilten, ja jetzt ist um 15 uhr die letzte Runde, "Ich habe doch gesagt, dass wir mit 26 Leuten kommen und dann wäre es doch auch gut, wenn sie für uns 26 Leute Kuchen hätte oder?" - Antwort blieb aus.....
Zitat Jürgenshof aus der Email "Eine schwarze Thermoskanne Kaffee beinhaltet 7 Tassen Kaffee à 2,80 € die Tasse (dieser Tassenpreis ist auch der normaler a la carte Preis), so dass wir pro Kanne bei einem Preis von 19,60 € landen. 52 Tassen Kaffee entsprechen 7 1/2 Kannen." WAS EIN DREISTER LADEN!!!!!!! DAS IST SO MIES! Das IST RICHTIG UNFAIR!
Ganz ehrlich, darüber darf man den Kunden auch informieren. Weil wir bekommen dann auch keinen Keks zum Kaffee dazu, die Tasse muss ich selbst eingeschänkt werden. Am Ende bleibt insgesamt noch 1 Kanne fast übrig. Da ist viel cleverer erstens: dort gar nicht hinzugehen in den Jürgenshof und 2. Definitiv weder eine Flasche Wasser noch eine Kanne-Kaffee zu bestellen.
Ich gehe aufgrund dieser Praxis da nicht wieder hin, ärgert mich einfach zu sehr, wenn die Leute mich für dumm verkaufen. Darf man auch nicht wieder hingehen. Fazit, für größere Gruppen ist es dort offenbar absolut ungeeignet.
Am Ende saßen wir noch mit 6 Leuten dort mit 1 Kanne Kaffee und sollten noch unten ins Restaurant gehen, also unseren Tisch räumen, da dieser für den nächsten Tag zubereitet werden muss, passte auch ins Bild von dem Laden, da guckten wir uns noch einmal alle Kopfschüttelnd an.
Schönes Restaurant, mit guten potential, aber bei den wesentlichen Punkten leider völlig durchgefallen.
Nachtrag 1 Woche später, auf Nachfragen keine Reaktion mehr, der Laden ist überteuert und äußerst unfreundlich, ich kann mir nicht vorstellen, das sich so ein Cafe am Markt...
Read moreDer Kunde ist nimmer König - Man kann noch so viel falsch machen, die Lage und das Ambiente des Jürgenshof bleibt ansprechend. Unsere Speisen waren qualitativ gut, wenn auch nicht herausragend. Wir hatten einen Tisch für 10 Personen reserviert. Für 8 wurde eingedeckt. Kann passieren und wurde korrigiert. Schon in der Reservierung wies ich auf den Anlass des 89. Geburtstages hin. Hierauf erfolgte jedoch nichts. Keine kleine Deko, kein Glückwunsch - einfach nichts. Schade. An unserem Tisch bestellte ein Gast eine Seezunge Müllerin Art. Auf der Speisekarte stand, wie wir erst später feststellten, kein Preis, sondern lediglich der Hinweis auf den Tagespreis. Viel später als wir uns mit der Rechnung befassten, bemerkten wir, dass uns 75 Euro für eine 500 Gramm Seezunge berechnet worden war. Damit war sie mehr als doppelt so teuer wie das teuerste Gericht, jedoch ohne, dass der nicht unfreundliche Kellner uns zuvor den Tagespreis noch die Menge genannt oder erfragt hätte. Vielleicht darf auch sowas sogar passieren. Aber dass man einer Beschwerde derart unfreundlich und unproffesionell entgegentritt keinesfalls! Da sind Geschäftsführer zunächst angeblich gar nicht im Hause, um sich dann aber eskalierend in eine Diskussion einzumischen. Dabei sollte doch der Kunde König sein und nicht als mißliebiger Querulant behandelt werden sollen. Übrigens: bei der Speisen- und Getränkekartengestaltung ist laut Preisangabenverordnung im Gaststättenrecht folgende Vorschrift zu beachten: "Von bis", "ca." und "ab"-Preisangaben sind nicht zulässig Angaben wie "Preis nach Gewicht bzw. Größe" sind ebenfalls nicht zulässig Verstöße gegen die PAngV können Ordnungswidrigkeiten darstellen. Zum Beispiel wird eine Preisangabe gar nicht, nicht richtig oder nicht vollständig gemacht. Bei Nichtbeachtung der PAngV drohen Bußgelder bis zu 25.000 EUR. Wer gegen eine solche Verordnung verstößt, hat eigentlich nur eine Wahl: sich beim Kunden entschuldigen und ganz ganz kleine Brötchen backen. Deshalb...
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