Gestern noch lasen wir in der MOZ eine freundliche Rezension über das EinsBe. Neugierig und mit Vorfreude im Gepäck machten wir uns also heute auf den Weg, um dem beschriebenen Charme selbst auf den Grund zu gehen. Wir wurden nicht enttäuscht – zumindest nicht, was das Überraschungspotenzial des Abends betrifft.
Die Begrüßung durch den Kellner war… sagen wir: von jener unterkühlten Herzlichkeit, die der Literatur bereits als „Frankfurter Charme“ bekannt ist. Freundlich-distanzierte Dienstleistungsfreude mit einem Hauch Existenzialismus.
Gegen 20 Uhr offenbarte sich die eigentliche Dramaturgie des Abends: Die Küche sei leider bereits geschlossen, Speisen nicht mehr möglich – was uns freundlich, aber bestimmt mitgeteilt wurde. Immerhin: Getränke waren noch erlaubt. Wir bestellten Aperol Spritz und ein Bier, was sich im Nachhinein als mutiger Schritt erwies. Denn die Ankunft dieser Getränke war weniger eine Darreichung als eine Verteilung – großzügig auf Tisch, Hose und Stuhlfläche.
Was folgte, war eine Mischung aus betretenem Schweigen und einem Lappen, der auf sich warten ließ wie der zweite Akt eines missglückten Theaterstücks. Eine förmliche Entschuldigung? Fehlanzeige. Nur auf unsere direkte Bitte hin wurde der Tisch notdürftig abgewischt – Spuren blieben, im wahrsten Sinne wie im übertragenen.
Das nachgelieferte Aperol-Glas wirkte dann fast wie ein ironischer Kommentar auf das Geschehen: halb voll – oder halb leer, je nach Gemütslage – und ohne Serviette. Die sei ja schon geliefert worden, hieß es wohl unausgesprochen.
In Anbetracht dieser Performance hätten wir zumindest ein kurzes Wort der Inhaberin erwartet – ein Lächeln, ein Bedauern, ein Zeichen von Anteilnahme. Doch auch hier blieb uns das EinsBe eine Antwort schuldig.
Fazit: Wer das Wochenende mit einer kleinen Prise Absurdität, einer Dusche Aperol und der charmanten Gleichgültigkeit überforderter Servicekräfte beginnen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Für alle anderen bleibt die Erinnerung an einen Abend, der sich immerhin als Anekdote eignet.
Danke für diesen denkwürdigen Auftakt...
Read moreDie Küche ist zu 100 Prozent zu empfehlen. Es war alles sehr schmackhaft. Allerdings war es für mich der letzte Besuch. Dafür hat der Kellner sein Bestes gegeben. Als Erstes durften wir ca. 20 min warten, bis er uns zu verstehen gab, dass es so voll sei, dass wir besser woanders hingehen sollten. Das klärte sich dann wiederrum sehr schnell, weil wir Zeit mitbrachten. Am Nachbartisch überschüttete er einen Gast mit einem vollen Glas, sodass für diesen Gast der Abend gelaufen war. Eine Entschuldigung folgte erst nach Aufforderung des Partners des Gastes aber aus meiner Sicht unangemessen. Zum Abschluss unseres Essens musste ich dann noch Geld von der Bank holen, da nur Barzahlung ging. Ein Hinweis am Anfang hätte uns die anfängliche Wartezeit verkürzt. Zur Krönung des Ganzen, stimmte zum Schluss die Rechnung nicht. Er hat sich zu seinem Gunsten verrechnet. Daraufhin angesprochen wusste er auch sofort, an welcher Stelle er sich verrechnete. Ein Schelm der arges dabei denkt. Es gibt in Frankfurt andere gute Restaurants, bei denen neben dem Essen auch die...
Read moreDas Bistro EinsBe ist eine echte Empfehlung in Frankfurt (Oder)! Die freundliche Atmosphäre – modern, gemütlich und gleichzeitig ungezwungen. Das Team ist aufmerksam, herzlich und vermittelt das Gefühl, willkommen zu sein.
Die Speisekarte ist abwechslungsreich und mit viel Liebe zusammengestellt. Besonders gefällt mir die frische Zubereitung und die kreative Kombination von Klassikern mit modernen Ideen. Alles, was wir probiert haben, war geschmacklich auf den Punkt – von den kleinen Snacks, Suppen bis zu den Hauptgerichten. Auch die Getränkeauswahl lässt keine Wünsche offen.
Ein Ort, an dem man sowohl entspannt einen Kaffee und Kuchen genießen als auch mit Freunden oder Familie lecker essen gehen kann. Preis-Leistung stimmt absolut. Für mich eines der besten Lokale in Frankfurt (Oder) – ich komme auf jeden...
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