Dass die Bedienung alle bestellten Brötchen mit der Zange in die Papiertüte befördert, finde ich gut. Allerdings wirkt das ziemlich sinnlos, wenn gleichzeitig der Kollege beide Hände voll mit Franzbrötchen hat, sie in die Auslage legt und jedes einzelne anfasst; ohne Handschuhe, versteht sich. So ist es heute morgen gelaufen. Dann kann man sich die Zange auch sparen. Statt eines Franzbrötchens habe ich deshalb heute morgen einen Muffin gekauft; in der Hoffnung, dass das Papier den Muffin geschützt hat.
Ein zweiter Punkte, der mich stört: Wenn man in der Schlange steht, muss man oft mit dem Zigarettenrauch der dort sitzenden Raucher leben. Meine Kinder nehme ich deshalb nicht mit.
Update nach der Antwort der Bäckerei Junge:
Ich habe leider keine Möglichkeit gefunden, auf die untenstehende Antwort zu reagieren. Deshalb schreibe ich hier.
Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, zu reagieren. Bzgl des Rauchens denke ich, dass Ihr es Euch zu leicht macht. Ich denke, dass Ihr sehr viel tun könnt. Erst einmal Stellung beziehen, ob Ihr das Rauchen vor Eurem Eingang wollt oder nicht. Dann möchte ich festhalten, dass die Raucher an Euren Tischen sitzen auf denen Eure Aschenbecher stehen. Ein klares Signal: Hier ist Rauchen erwünscht. Auch auf Kosten der anderen Kunden, ggf Kinder, die in der Schlange stehen und warten. Dann könnt Ihr intern handeln: Eure Mitarbeiter/innen haben oft zur Nikotinbelastung in der Schlange beigetragen. Üblicherweise am Tisch rechts neben dem Eingang. Die Konsequenz ist, dass meine Kinder bei Euch nicht kaufen möchten. Wollt Ihr das? Was könnt Ihr tun? Ihr habt zwei Außenbereiche. Ein kleiner vor dem Haupteingang, ein großer beim Seiteneingang. Mein Vorschlag: Entfernt die Aschenbecher beim Haupteingang und ersetzt sie durch kleine Tischschilder, die Rauchen als unerwünscht kennzeichnen. Dann können wir gemeinsam mal sehen, ob sich die Raucher daran halten. Als Wartender kann ich die Raucher darauf hinweisen und sie bitten, nicht zu rauchen. Das Rauchen wäre immer noch im großen Außenbereich mit den 4er-Tischen möglich. Und Eure Mitarbeiter können als Vorbilder handeln.
Insgesamt würdet Ihr eine klare Haltung einnehmen und sie kommunizieren. Das hielte ich für besser, als zu sagen "wir können nichts machen". Danke fürs Lesen...
Read moreIch gehe eigentlich immer sehr gerne dorthin. Das Essen ist lecker und die Atmosphäre weitestgehend angenehm. Auch die Mitarbeiter sind meistens sehr nett und zuvorkommend und erfüllen fast immer Extrawünsche, helfen älteren Gästen mit der Bestellung an den Tisch zu kommen usw. - wirklich sehr nett. Ich habe längere Zeit mit mir gerungen, das zu schreiben, aber dort ist eine Mitarbeiterin, die einem leider sehr oft das Gefühl gibt, dass es eine Zumutung ist, wenn man bei ihr bestellt. Manchmal schimpft sie auch vor sich hin hinter der Theke, dass irgendwas unmöglich ist, worüber sie sich gerade ärgert. Ich habe immer ein ungutes Gefühl, in ihre "Schusslinie" zu geraten, was nun auch passiert ist, als ich kurz eine Frage hatte und eine harsche, einsilbige "Antwort" bekam. Ich finde, eine derartige Unzufriedenheit mit dem Job sollte intern im Team angesprochen und bearbeitet werden, aber nicht an den Gästen ausgelassen werden. Ich gehe ansonsten wirklich gerne in der Mittagspause dort Kaffee trinken und freue mich immer auf die kurze Entspannung, nur dadurch wird es einem...
Read moreNicht zuviel erwarten.
Die Ware ist prinzipiell in Ordnung, aber das Personal ist schnell überfordert. Hatte Rührei zu Kaffee und Brötchen bestellt, das hatte die Verkäuferin schon beim Zusammenrechnen vergessen. Ich habe sie dann darauf hingewiesen und das Rührei korrekt bezahlt, das hätte ich mir lieber sparen sollen. Nach 20 Minuten Wartezeit klingelte der elektronische Melder zwar endlich, aber an der Ausgabe gab es kein Rührei. Großes Erstaunen beim Personal, keine Spur von irgendeiner Art Arbeitsorganisation. Immerhin nach kurzer Diskussion das Angebot, es noch einmal zu versuchen, mir die bezahlte Bestellung auch zuzubereiten. Nach einer Viertelstunde konnte ich mir das Rührei dann an der Ausgabe abholen, es schwamm in Fett und war kalt. Hatte offenbar irgendwo rumgestanden, von allen wackeren Angestellten vergessen. Wenn Sie also unbedingt bei Junge in Rissen etwas essen wollen, tun Sie den Mitarbeiterinnen und sich selbst einen Gefallen und bestellen Sie nichts, was Mitdenken oder auch nur ein bißchen...
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