Abzocke: Kaffeefahrt mal anders, statt Busfahrt u Teppichen gab es eine Fackelwanderung mit überteuerten u nicht schmackhaften Kasspatzen Am 02.01.2025 besuchten wir im Rahmen einer Fackelwanderung (organisiert durch den Tourismusverband Oberstdorf, kostet Geld, es gibt eine Fackel o Laterne die man aber nicht behalten darf u wenn man die Lokation vorher verlassen möchte, muss man im Dunkeln ohne Fackel nach Hause laufen, also unbedingt eine Lichtquelle einpacken) die Lokation „Karatsbichl“. Darauf freuten wir uns riesig, haben wir doch einen Bericht über diese Lokation im SWR-Fernsehen gesehen. Mit riesigen Portionen, leckeren Kasspatzen u einem netten Ambiente. Aber was wir hier erlebten war das Gegenteil. Wir sind dort mit 40 Leuten in den Gastraum gepfercht worden, der noch komplett voll saß mit weiteren Gästen, die nicht an der Fackelwanderung teilgenommen haben. Obwohl die Lokation wusste, dass wir kommen. Die vorigen Gäste haben oder mussten?! dann mehr o weniger schnell die Lokation verlassen, so dass wir Platz nehmen konnten. (Diese Veranstaltung der Fackelwanderung mit Kasspatzen-Essen ist ein wiederkehrendes Ereignis u keine einmalige Aktion gewesen). Bereits hier merkte man, dass die Lokation jeden zahlenden Gast bis auf die letzte Minute behält (das vermittelt den Eindruck, dass es hier nur ums Geldverdienen geht). Wir nahmen Platz mit 2 Erwachsenen u 2 Kindern. Da unsere Kinder nicht immer alles essen u der Hunger nicht immer so groß ist, bestellten wir lediglich 3 Portionen der Kasspätzle (sollten ja lt. Fernsehen riesig sein u bei den Preisen kann man doch auch was erwarten oder?!) u einen kleinen gemischten Salat. U jeder ein Getränk. Die Preise sind im Gegensatz zum Essen deftig! So freuten wir uns auf die im SWR dargestellte riesige Portion Käsespätzle u einen leckeren frischen Salat. Käsespätzle 17,90 €/Portion, Beilagensalat 6,90 €/Portion. Was dann kam war der Hohn. Die 3 Portionen Käsespätzle kamen wie erwartet lt. SWR-Bericht in einer Schüssel. Leider war diese Schüssel von ihrer Portion noch nicht einmal die Hälfte von dem was man im Fernsehen für 4 Personen auf den Tisch gestellt hatte. Keiner von uns ist satt geworden (mal ganz abgesehen davon waren die Spätzle überpfeffert, schwammen im Öl/Fett und haben nicht geschmeckt) bei uns sagt man dazu „Der Hunger treibt es runter u schließlich ist es teuer bezahlt“. Der kleine Beilagensalat bestand aus 3 Salatblättern u Fertigsalaten aus der Dose. Die Getränkepreise (z.B. 0,5l Apfelschorle für 5,30 €, Bier ist günstiger mit 5 €) übersteigen, wie auch der Rest der angebotenen Speisen auf der Karte, um 10 % die Preise der gehobeneren Gastronomie in Oberstdorf und sogar die Preise auf den Hütten (u die müssen nun wirklich alles hoch auf den Berg bringen, da zahlt man gerne etwas mehr, aber dieses etwas mehr ist immer noch 10 % unter den Preisen dieser Lokation). Aber der Geschmack u die Menge können nicht mithalten. Als die Bedienung, geraume Zeit nach dem wir fertig waren mit essen, kam u fragte, wie es geschmeckt hat, haben wir ehrlich gesprochen u mitgeteilt, dass wir mehr als enttäuscht wurden. Die Portionen viel zu klein u teuer und geschmacklich nicht gut u der Salat nicht frisch. Wir baten um die Rechnung. Wie gesagt, 3 Portionen Käsespätzle, 1 kleiner Beilagensalat u 4 Getränke 85,90 € u ein großes Loch im Magen und im Geldbeutel. Teil 1 Ende, siehe Teil 2
Ich lach mich schlapp über den untenstehenden Kommentar v F. Althaus :-) wenn die Argumente ausgehen wird so geantwortet u einem das Wort im Mund herum gedreht u Dinge dazu gedichtet, einfach nicht kritikfähig! Passend zum Abend u unseren Erfahrungen, die wir in diesem Bericht mit euch teilen! Sehr schön Frau Althaus :-)
Unsere ausführliche Stellungnahme zu Frau Althaus Kommentar lest ihr in Teil 2 unserer Rezension (da hier die Zeichenanzahl zu Ende ist) -- bitte...
Read moreEin sehr schöner Ort zum Verweilen und ein schöner Gasthof. Sicherlich muss man bei den aufgerufenen Preisen beachten, dass dieser Familienbetrieb und die Herstellung und Zubereitung der Speisen wahrscheinlich recht kostenintensiv ist. Auch die Lage will wohl bezahlt werden. Dennoch fällt natürlich auf, dass die Preise teilweise doch recht ambitioniert sind. Einen Schinkenpfannekuchen mit Salat für 16, 70 €......hoppla. Auch eine Forelle mit Kartoffeln und Blattsalat (!) für knapp 30 €....noch einmal hoppla. Was aber gar nicht geht: Meine Frau und ich haben uns ein Hauptgericht geteilt. Nicht aus Sparsamkeit, sondern weil wir hinterher noch den leckeren Kuchen essen wollten. Hierfür wurden für eine zweite " Garnitur " ( sprich für einen weiteren Teller eine Gabel und ein Messer ) 1,50 € berechnet. U.E. nicht mehr zeitgemäß und völlig unnötig. Desweiteren kann man sich die Forelle filetieren lassen. Aufpreis: 1,50 € ! Auch das geht u.E. gar nicht, dieser Service sollte doch wohl kostenlos angeboten werden. Wir denken dass diese " Aufpreise " bei den Gästen nicht gut ankommen. Letztendlich hatte ich beim Kuchen eine Tasse Kaffee bestellt. Antwort der Bedienung: Haferl, draußen gibt's nur Haferl ( das konnten wir auserdem aus der Karte nicht ersehen ) ! Auch hier: unzeitgemäß, was soll das ? Hier denke ich an den alten Spruch über den man sich eigentlich immer lustig macht: " draußen nur Kännchen ". Also, letztendlich sind wir schon mal bereit, diese Preise zu zahlen, aber lasst bitte diesen Unsinn mit diesen lächerlichen Aufpreisen. Und wenn ein Kunde nur eine Tasse Kaffee möchte, dann sollte er sie auch bekommen können. Noch eine kleine Anmerkung: In der Speisekarte befindet sich ein Hinweis, dass die Herstellung dieser Karte 75 € kostet. Frage: Für wen ist das denn interessant, bzw. was soll damit erklärt werden?
Nachsatz zur Rückmeldung:
Sehr geehrte Frau Althaus, danke für Ihre Rückantwort, die aber auch zeigt, dass Sie wenig bereit sind, Kritik zu empfangen. Ob eine Ware preislich angemessen ist, entscheiden nicht Sie allein. Da sitzt der Kunde mit im Boot, der Vergleichsmöglichkeiten hat und da hilft auch kein Vergleich mit McDonald. Ich komme wahrscheinlich ein wenig mehr herum als Sie und daher noch einmal: Draussen " nur Kännchen ", Aufpreis für ein zweites Gedeck und Aufpreis für das Filetieren eines Fisches ist heutzutage absolut unüblich und hinterlässt beim Gast einen faden Beigeschmack. Kritik am Tisch zu üben ist wenig hilfreich, da Sie zumeist nicht angenommen wird. Sie müssen sich schon damit abfinden, bzw. tolerieren, dass das heutzutage über die sozialen Medien erfolgt. Noch einmal zur Karte: Wenn Sie beklagen, dass sie häufig " geklaut " wird, dann wahrscheinlich umso mehr, wenn der Dieb weiß, wie...
Read moreIch komme schon seit vielen Jahren zum Karatsbichl. Super Lage, sehr netter Service. Schon im letzten Winter hatte man Liegestühle auf der Sommerterrasse aufgestellt. Sie waren einfach, erfüllten ihren Zweck. In diesem Jahr war die ganze Terrasse mit Liegestühlen voll. Zusätzlich kleine Tische und Decken. Allerdings sollte der Gast für die Benutzung der Liege 2€ bezahlen. Das muss mir nun bitte einer erklären. Ich verzehre Getränke und Kuchen auf der Liege und soll hierfür 2€ pro Person bezahlen. Muss ich nun im Sommer auf der Terrasse auch eine Tischgebühr bezahlen? Muss man inzwischen aus allem Profit schlagen? Die Idee mit den Liegen ist grandios, doch warum muss ich dafür bezahlen? Das ist als würde ich einen Strandkorb mieten oder eine Liege am Strand. Ich verzehre doch dafür, dass ich dort liege. Sollte nun der Einwand kommen, dass es Gäste gibt, die für einen Kaffee den halben Tag dort liegen, so sei gesagt, dass diese Gäste auch im Sommer auf der Terrasse sitzen und den Blick für Stunden genießen. Also bitte vergrault doch nicht die, die wirklich nur so lange, wie sie auch verzehren, die Liegen belegen.
Im Nachgang zur Antwort: Sehr geehrte Frau Althaus, danke für Ihre Antwort, die zeigt, dass Sie nicht kritikfähig sind. Für Liegen bei Ihnen möchte ich deshalb nicht bezahlen, da ich bei Ihnen Essen und Trinken konsumiere. Dieses haben Sie bereits in den letzten Jahren deutlich erhöht. Ich denke nicht, dass wegen meiner Bewertung irgendwelche Gäste ausbleiben werden. Diese werden Sie mit ihrer Preispolitik ganz alleine vertreiben. Irgendwann ist eine Grenze erreicht, die auch nicht mit der Erhöhung der MwSt., der gestiegenen Energiekosten etc. mehr zu rechtfertigen ist. Ich bin gespannt, was Sie sich im Laufe des Jahres noch einfallen lassen, um die steigenden Kosten kompensieren zu...
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