Leider kamen wir bei Regen an. Trotzdem sahen wir einen schön angelegten Innenhof zum gemütlichen Verweilen, mit einer Bar, einem zusätzlichen recht großen Zelt mit einer Sitzgruppe für eine größere Anzahl an Gästen. Nett dekoriert mit Weinfässern und schönen Blumenarrangements. Wir sind wegen des Wetters in das im 1. Stock gelegene Restaurant und wurden leider nicht wirklich empfangen oder abgeholt. Einer der Bedienungen tippte auf einem Handy und ich vermutete erst, dass dies ein Gast sei. Eine andere Bedienung ging erst zu einem Gästetisch für eine Bestellung, kam dann aber endlich auf uns zu und wies uns einen Tisch zu. Auch hier warteten wir relativ lange, bevor dann der Tisch hinter uns, der nach uns kam, zuerst bedient und die Bestellung dort aufgegeben wurde. Nun kam auch endlich eine sehr nette und sehr aufmerksame junge Dame auf uns zu und bediente uns unglaublich nett und entschuldigte sich sogar, da sie neu sei. Man merkte, das alteingesessene Kollegen unaufmerksamer waren. Nachdem wir unseren Besteckkorb hatten und das Besteck auf unserem Tisch verteilt hatten, kam ein Mann wortlos am Tisch vorbei und sammelte den leeren Besteckkorb ein, ich vermute, das dies der Chef wohl war. Aber auch hier kein Guten Abend, kein Blick, so wie bereits bei der Ankunft leider erlebt. Das Essen, ein Rumpsteak mit Bratkartoffel, ein Schnitzel mit Rahmsauce und Salat, wurde relativ schnell gebracht, der Salat kam weder vor noch zum Essen, der wurde schlicht vergessen. Das Rumpsteak hatte ich medium-rare bestellt, durchgebraten kam es an und ging dann sogleich wieder zurück, sehr schade für das Fleisch. So aßen wir erst mal das Schnitzel, das wunderbar knusprig ausgebacken und geschmacklich einwandfrei war. 2 Schnitzel auf dem Teller, eine sehr gute Portion. Pommes gut und knusprig, aber die Sauce, die eine Rahmsauce sein sollte, war eher eine Art Bratensauce, Rahmigkeit fehlte dort vollkommen. Schade. Dann kam auch mein Rumpsteak, was dieses Mal perfekt gegart war. Die Bratkartoffel sehr lecker, mit Zwiebeln gebraten, sehr gut. Uns ist aufgefallen, das sowohl die Soße als auch das Rumpsteak versalzen waren. Ich konnte beim Rumpsteak die Kräuterbutter (und das Salz auf dem Fleisch) mit dem Messer abschaben, somit war das Problem zumindest bei dem Rumpsteak gelöst. Wie sagt man so schön? Da war/ist der Koch/die Köchin wohl verliebt gewesen... Unser Besuch hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die neue junge Dame, die uns bediente, hat ein sehr gutes und auch absolut verdientes Trinkgeld bekommen, sehr aufmerksam und sehr freundlich. Alteingesessenes Personal (so schätze ich es ein, dass es das war) schien unaufmerksam und strahlte auf uns eine gewisse Gleichgültigkeit aus, sehr schade. Das Essen war in Ordnung, die Soße (und das Rumpsteak) leider versalzen und irgendwie fehl am Platz, der vergessene Salat, der erst bei der Rechnungserstellung auf den Tisch kam, sehr sehr schade. Vor allem für das Restaurant, da man mit wenig Aufwand und geringen Kosten gutes Geld damit verdienen kann. Ich hatte mich sehr auf den Besuch gefreut, da ich hier auch mal gerne an einem schönen Sonntag Golfen würde. Deshalb ist es sehr schade, hier nicht besser abgeholt worden zu sein. Ich kann leider nicht mehr als 3 Punkte geben. Zur Info: Natürlich haben wir beim Abräumen der Teller erwähnt, dass das Essen versalzen war. Und auch nachgefragt, ob dies wirklich die Rahmsoße sei, da wir vermuteten, dass uns eine Bratensauce versehentlich auf den Teller...
Read moreLeider muss ich meine Rezension aus den Vorjahren mit guter Bewertung revidieren. Die Küche dieses Restaurants wird von Convenience-Produkten dominiert. Man ruft hier für einen "Schweizer" -Wurstsalat 11.80 Eur auf, der besteht nur aus Lyoner und billigem Reibekäse, der aus irgendeiner Plastiktüte von Metro oder C&C auf dem Teller trapiert würde, selbst die Garnitur am Tellerrand ist fertig geriebene Karotte und irgendwas geschmackloses weißes, das aus einer Tüte stammt. Geschmacklich eine Beleidigung, preislich ein gutes Geschäft. Das Schnitzel ist ein vorpaniertes etwas, es könnte geschmacklich aus einer Sprendlinger Metzgerei stammen, die solche Schnitzel fertig paniert und gewürzt der hiesigen Gastronomie liefert (grauslig!). Die zum Schnitzel gereichte Pfeffersauce entstammt auch der Knorr oder Maggi-Packung. Was die als hausgemachte Pommes frites propagierte Kartoffelspezialität betrifft, hege ich ernste Zweifel, dass dem so ist. Diese Arbeit wird man sich kaum machen, wenn sonst alles aus der vorgefertigten Convenience-Schiene kommt. Es ist nach wie vor ein nettes Ambiente im Hof, aber kulinarisch ist das ganze nicht mehr zu empfehlen - essbar, aber sein Geld nicht wert. Wieder eine Gaststätte, die geplagt vom Fachkräftemangel, auf so eine Weise seine Gäste für dumm verkauft. Schade, vor Jahren war das hier noch anders. Der angebotene Grauburgunder des Jahres 2016, frisch und gut gekühlt, hielt die Stimmung noch einigermaßen hoch, inwieweit eine Flasche Wasser im Edelgastronomie-Design für 4.50€ berechtigt ist, soll jeder für sich selbst entscheiden. Für uns war dies der letzte Besuch. Der vorletzte Besuch blieb unbewertet, in der Hoffnung, dass das nur ein Ausrutscher war - nein, es ist leider Standard und dafür muss ich nicht so viel Geld ausgeben. Da gibt es Gastronomie in der Umgegend, die sich mehr Mühe gibt und handwerkliche Qualität anbietet...seine Gäste...
Read moreWir haben heute auf dem Christianshof einen schönen und entspannten Tag mit Swing-Golf und Mittagessen zugebracht.
Swing-Golf macht - haben wir gelernt - wirklich Spass, aber dafür können die Betreiber ja nix! Wofür sie aber was können: wir wurden nett begrüßt, gut informiert und kompetent auf der Probewiese "angelernt" und erst dann auf den Platz geschickt. Der war gepflegt, gemäht und gut in Schuß ... und er ist die einzige mir bekannte Swing-Golf-Anlage im Umkreis von geschätzt 100 Kilometern.
Beim anschließenden Mittagessen gefielen uns der wirklich schöne Innenhof, die Speisekarte mit rheinhessischem Einschlag, die Qualtät der Speisen, die Schelligkeit und Freundlichkeit der Servicekräfte. Schön und beruhigend zu sehen war auch, dass der Betreiber sich in Pandemiezeiten - ohne seine Gäste mehr als notwendig damit zu "belästigen" - sehr darum bemüht, ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Wer z.B. am Rande gesehen hat, mit welcher Inbrunst und Gründlichkeit z.B. die laminierten Speisekarten desinfiziert wurden, der weiß wovon ich rede.
Klingt wie eine...
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