Als langjähriger Gastronom weiß ich sehr genau, dass nicht immer alles perfekt läuft. Manchmal fehlt Personal, manchmal läuft etwas schief – aber das Entscheidende ist doch, wie man damit umgeht. Und genau hier habe ich im „Mittelmeerraum“ eine Erfahrung gemacht, die mich ehrlich sprachlos zurücklässt.
Wir wurden zunächst 20 Minuten lang komplett ignoriert. Keine Begrüßung, kein „Wir kommen gleich“, nichts. Dann weitere 20 Minuten auf die Getränke gewartet, über eine Stunde auf etwas Brot – und auf das Essen insgesamt über 90 Minuten. Die zweite Runde Getränke kam direkt zusammen mit der Rechnung, ohne dass wir sie wirklich genießen konnten.
Das Essen selbst rechtfertigt weder Preis noch Wartezeit: kleine Portionen, qualitativ nicht überzeugend und insgesamt einfach enttäuschend. Ein Prosecco wurde mit nur vier statt fünf Gläsern serviert, das fehlende Glas kam trotz Nachfrage nie – also haben wir es uns selbst geholt.
Was mich aber wirklich fassungslos macht, ist der Umgang mit Gästen. Anstatt sich zu entschuldigen, zwischendurch nachzufragen oder wenigstens ein wenig Verständnis zu zeigen, gab es unfreundliche Kommentare und Ignoranz. Wer noch etwas nachbestellen wollte, konnte locker wieder 30 Minuten warten.
Der Gipfel: Diese „Kellnerin“ stellte sich später als Chefin heraus. Und statt zu zeigen, wie man Verantwortung übernimmt, wurde lieber eine Zigarette geraucht, während die Gäste frustriert am Tisch saßen. So ein Verhalten ist nicht nur respektlos, sondern ein fatales Vorbild für das gesamte Team.
Ich sage das nicht aus der Laune heraus, sondern aus eigener Erfahrung: Wenn man nicht genügend Personal hat, muss man seine Kapazitäten anpassen. Lieber weniger Tische, dafür zufriedene Gäste – anstatt alle hereinzulassen und dann niemandem gerecht zu werden. Gastfreundschaft bedeutet Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Wertschätzung, nicht das Gegenteil.
Wir sind schließlich nach Fratelli gegangen, um dort Pizza und Dessert zu essen. Dort fühlten wir uns willkommen und wurden satt – etwas, das im „Mittelmeerraum“ trotz aller Versprechungen nicht gelungen ist.
Fazit: Für mich als Gast eine Enttäuschung, für mich als Gastronom ein Negativbeispiel, wie man es nicht...
Read moreIch hatte über die letzten Jahre so viele verschiedene Meinungen gehört. Nun ist kürzlich eine Freundin nach Telgte gezogen und wir testen uns so nach und nach durch die kulinarischen Möglichkeiten der Stadt. Also war jetzt der Mittelmeerraum dran. Ohne jegliche Erwartungen wurden wir direkt an unseren Tisch begleitet. Die Einrichtung sticht einem sofort ins Auge. Für mich persönlich ist es wunderschön. Habe selten eine Einrichtung gesehen, die so sehr meinem Geschmack entsprach. Aber gut, alles ist subjektiv. Wir zwei bestellten jede Menge Tapas. Ein wenig viel für den kleinen Tisch. Aber alles der Reihe nach. Wir starteten mit einem Sangria und einem Wasser. Ich habe in Deutschland wirklich seit langem nicht mehr so einen leckeren Sangria getrunken. Alle Früchte sind frisch und geschmacklich sicher so gut wie der Sangria vor wenigen Woche in Lissabon. Wir bestellten die Brot Variation mit Dips und besonders der Tomaten Dip überzeugte uns. Alle waren aber lecker. Unsere abautrn Highlights waren das Roastbeef mit Parmesan auf Rucola, die pikanten Garnelen - haben einen besonderen Geschmack (könnte Kurkuma sein) dazu Knoblauch und Chili, sehr stimmig. Aber auch die Datteln und Pflaumen im Speckmantel, die gerösteten Kartoffeln mit Rosmarin oder auch der Hirtenkäse - wirklich alles war hervorragend abgeschmeckt. An der Stelle eine absolute Empfehlung und sicher...
Read moreA nice place to eat. The backyard is lovely done and cosy you sit away from the street or any other noise. We had three dips with bread as a starter which was served really fast. Afterwards we had almond coated goats cheese, chicken salyimbocca and small potato dumplings. Had a great time but had to get used to all the...
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