Hier wird Unfreundlichkeit noch großgeschrieben – ein Erfahrungsbericht
Vorbemerkt sei, dass alle Ausführungen auf tatsächlich gemachten Erfahrungen und Ereignissen der letzten fünf Jahren bei Urlauben im schönen Schenna beruhen. Nachdem man das neue Ladengeschäft in Zentrum von Schenna betreten hat und die Seniorchefin einen zwar registriert hat, aber immer noch minutenlangan einem Ventilator rumhantiert, wird man zunächst ignoriert. Nach endloslangen 5 Minuten wird man mit einem ausdruckslosen Gesicht und der Wortkombination „Bittschönn“ aufgefordert mitzuteilen, was man denn möchte. Das Wort „Bittschönn“ verbindet die Begrüßung und zugleich die Aufforderung zur Bestellung – das nenne ich Sprachökonomie. Wir kaufen gerne die köstlichen Mandel-Hörnchen, die zweifelsohne ausgezeichnet schmecken. Die Seniorchefin fragt dann gerne nochmal nach im gewohnt scharfen Ton, ob denn die Mandel-Marzipan Hörnchen gemeint seien. Vollends eingeschüchtert bestätigt man mit einem leisen Ja, bitte – dabei gibt es gar keine anderen Mandel-Hörnchen. Die Aufforderung eine weitere Bestellung aufzugeben oder zu zahlen erfolgt gewohnt sprachökonomisch mit einer ebenfalls ausdruckslosen Mimik und den Worten „Woars däss“? Tonalität und Mimik ändern sich schlagartig, wenn ihr bekannte Dorfprominenz das Geschäft betreten, diese wird mit Freundlichkeit und Höflichkeit förmlich überschüttet. Der Seniorchef grüßt beim Betreten der durchaus schönen Terrasse keine Touristen, sondern nur ihm bekannte Dorfgrößen, mit denen gerne auch ein gemeinsames alkoholisches Getränk konsumiert wird – gerne auch schon vormittags. Das übrige Personal ist sehr präsent und freundlich und darf an dieser Stelle gelobt werden, auch aufgrund der Tatsache, dass man die beiden Vorgesetzten klaglos erträgt. Die Kuchen, Gebäckstückchen und auch der Mittagstisch sind ausgezeichnet. Theken-Hygiene gibt es nicht. Die Backwaren werden stets ohne Handschuhe oder Zange mit den Händen verpackt. Wenn man nicht einen kompletten Eklat provozieren möchte, sollte man dies besser nicht ansprechen. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass der Umgang in der Hochsaison mit deutschen Touristen mitunter herausfordernd ist. Wenn man diese nicht mehr im Geschäft haben möchte, bietet es sich an, ein Schild mit entsprechendem Vermerk an die Tür zu hängen. Ach ja, gerne rügt einen der Chef, wenn man nicht nach seinen...
Read moreVorab: für das geleistete vieeeel zu teuer !!!
Waren zweimal hintereinander dort. Am ersten Abend waren wir euphorisiert vom Tag und unkompliziert in Wanderklamotten dort zum Essen. Ein netter Herr nahm die Bestellungen auf und war sehr bemüht und freundlich. Die bestellte Pasta und der Salat kamen so schnell an den Tisch, so dass das niemals frisch gekocht worden konnte! Wir tranken ein Aperol Spritz dazu und alles war erstmal ok.
Als wir die Rechnung zu Hause kontrollierten viel auf, dass das gereichte Brot ohne dass wir es bestellt und gegessen hatten mit auf der Rechung stand! Unfassbar, auch wenn es nur 2,50€ sind.
Am nächsten sind wir mit einem klareren Kopf wieder hin zum Essen und sprachen das mit dem Brot an.
Die Junge Damen, welche anhand eines Fotos in der Speisekarte als Junior Chefin zu erkennen ist, reagierte sehr plump auf meinen Hinweis mit Dem Brot. Für den Rest des Abends war zwischen uns auch eine gewissen Anspannung wahrzunehmen…. Einfach unprofessionell. Vielleicht kommt sie ja nochmal in den Genuss einer Gastronomie Ausbildung!
Verschiedene Nachfragen zu bestimmten Speisen wurden ebenfalls schwammig und unprofessionell beantwortet. Man hätte durchaus bei jemandem nachfragen können der es weiß. Das war dann aber wohl schon zu viel verlangt.
Der bestellte Hauswein kostet 20,50€ per 0,5 ltr. und ist somit 11€ teurer als im hochpreisigem Restaurant um die Ecke. Dazu war er sehr warm ( hatten auch über 30 grad). Ein Weinkühler mit Eis hätte das natürlich lösen können, war aber Fehlanzeige. Das Wasser kam in einer Karaffe, so dass man nicht erkennen konnte ob es teures Leitungswasser ist oder ein zugekauftes Markenwasser.
Im großen und ganzen war es eher ernüchtert und wir werden zum Essen wohl nicht mehr hingehen.
Die Preise passen einfach überhaupt nicht. Einige Komponenten des Tellers waren mit Sicherheit fertig Produkte. Das Essen kommt so schnell, so dass die Vermutung nahe liegt, dass alles einfach aufgewärmt wird.
Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch mit Ahnung von Essen und Küche…. So schnell kann kein Koch kochen. Eine Mikrowelle allerdings schon.
Werden zukünftig dann wohl doch wieder in den Schlosswirt gehen. Der hat zwar ähnliche Preise aber dafür auch Qualität, Professionalität und eine...
Read moreBesuch: Donnerstag 22.06.23 14:00 Uhr. Die Lage: Das Cafe - Bistro Höfler ist mitten in Schenna. Man hat von der wunderschönen Terrasse ein herrliches Panorama. Das Cafe mutet ziemlich neu an, alles ist penibel sauber und aufgeräumt. Der Service: Wie man weiß, ist es mittlerweile auch in Südtirol schwer, qualifiziertes und nettes Personal zu bekommen und zu bezahlen. Dem Höfler ist dies gelungen. Der Oberkellner und das ganze Servicepersonal bewirtete uns mit dem gastfreundlichem Charme der Südtiroler. Alle waren äußerst freundlich, gut drauf und immer um das Wohl der Gäste bemüht. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt. Das Essen: Wir hatten nach einer kleine Wanderung etwas Hunger und haben von der Tageskarte bestellt. Die Schlutzkrapfen waren hand- und hausgemacht mit reichlich gebräunter Butter und einfach köstlich. Die Tagliolini mit Pfifferlingen waren von so hoher Qualität, das sie (die Nudeln) wahrscheinlich auch hausgemacht waren. Dazu gabs Parmesan. Aber nicht wie in Deutschland das undefinierbare Pulver, sondern schön gehobelte Streifen. Die Preise: 16 bis 18 € für die Nudelgerichte sind nicht billig, aber für diese Qualität äußerst preiswert. Liest man die schlechten Rezensionen findet man schnell heraus, dass es sich hierbei einfach um Leute handelt die für gute Qualität nicht angemessen bezahlen wollen. Für einen Aperol Spritz ist 5,80 € bestimmt nicht teuer, da geht es im Bayerischen Wald erst bei 7,50 € los. Und 3,50 für einen guten Cappuccino? Das ist in Deutschland Standard und da kommt er aus dem WMF Automaten. Dass man hier gut aufgehoben ist bestätigt auch die Gästezahl. Während in anderen Lokalen mit durchaus höherem Sternedurchschnitt gähnende Lehre herrscht, ist hier die Terrasse voll. Danke für Gastfreundschaft und das köstliche Essen. Wir...
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