Schloss Friedrichsfelde wurde 1685 als Schloss Rosenfelde vom kurbrandenburgischen Generalmarinedirektor Benjamin Raule erbaut. Dieser erste fünfachsige Bau wurde vermutlich nach Plänen von Johann Arnold Nering im holländischen Landhausstil errichtet. Im Jahr 1698 fiel Benjamin Raule in Ungnade, er wurde inhaftiert und enteignet. Das Schloss fiel an den preußischen Kurfürsten und späteren König Friedrich I. und wurde in Friedrichsfelde umbenannt und vererbte es weiter. Ende des 18. Jahrhunderts erhielt die Fassade und der Festsaal das heutige klassizistische Aussehen durch den Schlossherren Peter von Biron, welcher es 1799 an den Hofbuchdrucker Georg Jakob Decker und 1800 an die Herzogin Katharina von Holstein-Beck verkaufte. Die Herzogin veranstalteten beide im Park und im Schloss große Feste mit Theatervorstellungen, Schäferspielen und Jahrmärkten, an denen die Bewohner des Dorfes Friedrichsfelde teilnehmen konnten, was auch heute noch traditionsreich immer wieder stattfindet. Nach dem Tod von Prinzessin Katharina von Holstein-Beck im Jahr 1811 erbten ihre Kinder, Fürst Iwan Iwanowitsch von Barjatinsky (1767–1825) und Gräfin Anna Iwanowna von Tolstoi (1772–1825), das Schloss. Für einige Tage diente das Schloss Friedrichsfelde dem Feldmarschall Davout, der in Napoleons Diensten stand, als Hauptquartier beim Feldzug von 1807. Die beiden Erben gestatteten auch, dass der auf der Seite Napoleons kämpfende erste König von Sachsen, Friedrich August I., in Friedrichsfelde „einquartiert“ wurde: Von Juli 1814 bis Februar 1815 war er hier gefangen. Die Zahlung der Pacht erfolgte aus der Kasse des Königs, der auch für seine Versorgung und die seiner Bediensteten aufkommen musste. Mit seiner Abreise endete auch das höfische Leben in Friedrichsfelde.
Schließlich wurde das Schloss im Jahr 1816 von Carl von Treskow gekauft, der auf dem Anwesen eine Gutswirtschaft betrieb. 1818 wurde Julius von Treskow im Schloss geboren. Die auch heute noch erkennbare Gartenanlage wurde 1821 von Peter Joseph Lenné angelegt. Im Schlosspark, auf dem Gelände des heutigen Tierparks, liegt eine Erbbegräbnisstätte der Familie von Treskow-Friedrichsfelde. 1864 wurde im Schloss Friedrichsfelde der Politiker Sigismund von Treskow geboren. Er vermachte bei seinem Tod Friedrichsfelde seiner Groß-Nichte und Adoptivtochter Ursula von Sydow, geb. von Criegern (1910–2000), die Manfred von Sydow, einen Ur-Ur-Enkel Wilhelm von Humboldts geheiratet hatte.
Den Zweiten Weltkrieg überstand das Schloss relativ unbeschädigt. Nach der Enteignung im Zuge der Bodenreform verfielen sowohl das Bauwerk als auch der umgebende Schlosspark. Zwischen 1946 und 1948 beherbergte das Schloss Charlotte von Mahlsdorf mit ihrer Sammlung.
Als 1954 der Beschluss zur Anlage eines eigenen Tierparks für Ost-Berlin gefasst wurde, diente das Schloss für einige Jahre als Sitz der Organisatoren für den Umbau des Gartens; Teile des Gebäudes wurden als Stallungen des Tierparks verwendet. Erst im Zeitraum zwischen 1970 und 1981 wurde das Schloss auf Initiative des Tierparks Berlin renoviert. Der damalige Tierparkdirektor Heinrich Dathe setzte sich massiv für den Erhalt des Schlosses ein und verhinderte...
Read moreAs i wanted to visit this castle during admission hours, some pimply young man standing inside next to the table with filled champagne glasses, said that the castle is closed. As i pointed that according to the leaflet i've aquired at the Tierpark's ticket office the castle is open and that i've paid for my admission ticket, the said pimply man only laughed saying that he's "sorry" for my money, because, despite the front door being open, in fact the castle is closed. Afterwards some middle aged female emplyee shouted at me that the castle is closed, this time on german. No explanation, why in fact the castle is closed. I can only gueess that there was scheduled some party for former ddr communists lol. Shittiest customer service...
Read moreOn the upside, the animals have lots of space and seem to be well cared for. And the entrances had beautifully decorative autumn displays.
On the downside, a lot of the area is just woodland or lawn without animals, so it feels a bit empty at times. Food options are quite limited. Several toilet stalls missed paper and were very gross (the one next to the elephant enclosure building site had fecal matter on the walls!). The feeding of the red pandas at 5pm never happened and after 20 minutes the very...
Read more