Ich habe ja schon einiges in 30 Jahren Jugendarbeit erlebt, aber der Besuch des Kletterparks war eines meiner ganz speziellen Höhepunkte. Nach einer sehr schönen Wanderung von Timmenrode entlang der Teufelsmauer, kamen wir leicht erschöpft aber gut gelaunt mit einer Gruppe von 18 Personen und einem Hund im Kletterpark an. Nachdem ein Jugendlicher höflich fragte ob er seine Schokoverpackung in die Gelbe Tonne werfen dürfte, wurde ihm vermittelt, er solle seinen Müll mit nach Hause nehmen, denn das Unternehmen müsste diesen sonst selber entsorgen und bezahlen. (Ihr seid ein Unternehmen und defeniert euch über Müll, sehr erbärmlich). Als ich dann nach dem Hundekotbeutel fragte, erhielt ich die selbe Antwort. Auf die Frage ob wir denn klettern dürften, kam ein nüchternes ja mit einem ABER und dann kamen alle Vorschriften. Als erstes Registrierung auf einem Anmeldeformular. Als wir diese auf drei Zetteln begannen , wurde uns wieder auf schon gewohnt unfreundliche Art mitgeteilt, mit den Papier zu sparen, letzentlich waren es 15 Anmeldungen auf zu je 3 Zetteln mit 5 Anmeldungen (optimale Auslastung). Als nächste kam es zur Bezahlung, nur bar und sofort hieß es wie immer im schon gewohnten Ton. Eine Kaution musste man übrigens auch noch bezahlen, für gutes Benehmen und Müll und so, ein vernüftige Mitteilung hätte es auch getan aber die Welt ist ja so schlecht. Zur Einwiesung wurde schon genügend "Gutes" geschrieben, nur eins dazu, auch hier wurde wieder in gewohnter "Manier" und auf die Friss oder Stirb Methode hingearbeitet. Übrigens mit der Übergabe der Verantwortung an das Bodenpersonals, welches man selbst war. Dem zu entsprechen war nicht einfach, da man ja auch keine Möglichkeiten hatte sinvoll zu unterstützen. Der Parcour war laut der Kinder Ok, dafür die 2 Sterne. Eine Teilnehmerin hatte sich mit einem Seil verletzt, was natürlich ausschließlich nur an der Teilnehmerin lag, eine vernüftige Erklärung vom Boden aus hätte das verhindern können. Nach Beendigung des Parcours wurden wir nicht mit einem freundlichen auf Wiedersehen verabschiedet, sondern nehmt euren Müll mit (Hundebeutel) sonst nix Kaution. Übrigens gibt es vor Ort nur ein relativ unsauberes Dixiklo, welches zum Schluss von uns noch genutzt werden musste. Dabei wurden wir beobachtet und es kam wie es nicht anders und unvortsellbar enden musste. Um den Hundebeutel nicht weiterhin auf der Wanderung mitzuschleppen, habe ich mir gegen alle Vorschriften ertreistet, diesen riesen Beutel im Dixiklo zu entsorgen. Dies wurde aus der Entfernung registriert, da man ja so clever ist. und jetzt zum Finale, sie haben es wirklich getan, sie sind zum Dixiklo gefahren, haben meinen Hundebeutel herausgefischt und ihn uns, mir in einer Tüte hinterhergefahren und übergeben mit folgendem Komentar " Ihr müsst doch nicht denken das wir doof sind", das lass ich hier mal die Leser entscheiden, aber von einer besonderen Begabtheit würde ich in diesem Fall nicht sprechen. Ihr sollte euch echt schämen und mal überlegen welchen Eindruck ihr damit hinterlasst. Ich hoffe für euch, dass euch der Laden selber gehört, denn als Arbeitnehmer seid ihr echt geschäftsschädigend. Ihr könnt euch euren Komentar übrigens echt sparen, denn wie die anderen ja beweisen, macht ihr es damit nur schlimmer. Abschließend möchte ich nur noch sagen, Schade um die Sache, denn ein Kletterpark hat Spaß an der...
Read moreWir kommen nicht noch einmal. Das Team war nett und freundlich, aber der Rest stimmte für uns nicht. Mein Sohn ist 5 Jahre und wir waren bereits in mehreren Kletterparks.
Das Preis Leistungsverhältnis passt absolut nicht. Es gibt nur 2 Parcours, die er in seinem Alter klettern durfte. Das wird schnell langweilig. Einer davon ist zudem sehr kurz. Von den zwei Stunden, die man dort kletter darf, mussten wir die meiste Zeit warten, weil vor uns ungeübte und langsamere Teilnehmer waren. Das finden wir grundsätzlich nicht schlimm, aber die reine Kletterzeit reduzierte sich damit auf ca. eine Stunde. Da könnte man die zulässige Kletterzeit von max. zwei Stunden ausweiten. Es war angesichts des Wetters nicht sehr voll, aber bei mehr Besuchern ginge das Klettererlebnis gen null. Und dafür den vollen Preis zahlen zu müssen, ist unverhältnismäßig. Uns hat niemand darauf hingewiesen, dass man einen Helm bekommen kann, wenn man möchte. Das erzählte uns ein Besucher beim Klettern. Unabhängig davon, dass wir nicht gefragt wurden, ich halte es für fahrlässig, Menschen ohne Helm klettern zu lassen. Die schwersten Parcours sind weit oben und bei der veralteten Kletterausrüstung, bei der schnell ein Fehler passieren kann, ist das unverantwortlich. Ich frage mich, welche Prüfstelle das zulässt. Und sind wir mal ehrlich, bei vielen ist die Frisur und Eitelkeit wichtiger, als die Gesundheit. Aus Betreibersicht sollte aus meiner Sicht die Sicherheit an oberster Stelle stehen. Da gilt für diesen Kletterpark umso mehr, weil... 3.... Ich niemanden vom Personal im Wald gesehen habe, der sich umschaut, dass sich alle an die Regeln halten. Da es sich bei uns vielfach staute, weil langsamere Kletterer unterwegs waren, wurden einige ungeduldig und kletterten schon los. Teilweise waren auf den Elementen zwischen den Bäumen 3 Personen, statt der zulässigen einen Person. Auf den Plattformen waren teilweise auch mehr als der zulässigen drei Personen. Auf die Verantwortung der Teilnehmer zu verweisen, fände ich hier sehr schwach.
Zum Vergleich: wir waren im Juni zweimal im Allgäu klettern. 5 Jährige zahlen noch nichts, der Preis für Erwachsene war identisch, ab 6 Jahren ist der Preis auch identisch zum Kletterwald in Blankenburg. Helme sind für alle Pflicht, die Ausrüstung ist sehr modern und so konzipiert, dass man zwingend immer mit mind. einem Seil gesichert ist (ansonsten geht der zweite Karabiner gar nicht auf). Man darf drei Stunden klettern und gegen Aufpreis verlängern. Man kann so entspannt auch mal eine Pause zur Stärkung und Kräfte sammeln einlegen. Für 1,20 m große Kinder gibt es 6 (!) Parcours. Es verteilt sich also alles besser und die effektive Kletterzeit ist bedeutend größer. Für kleine Kinder, die das zum ersten Mal machen, ist ein niedriger Übungsparcours (ca. 1m Kletterhöhe) vorhanden. Hier können die Eltern mitlaufen und mit anpacken und helfen, wenn nötig. Die Kinder können erst einmal üben und Sicherheit erlangen, ohne das von hinten...
Read moreToller Kletterwald für Groß und Klein! Wir waren am Sonntag in dem Kletterwald Blankenburg mit 4 Erwachsenen und einem Kind. Wir hatten allesamt großen Spaß. Gerade unsere Nichte fand es großartig, dass sie schon ein paar Routen klettern durfte und hatte viel Spaß in den Elementen und den Seilbahnen. Wir „Großen“ haben uns dann noch an die anderen Parcours gewagt und da waren von mega witzigen Elementen wie einem Einkaufswagen als Seilbahn, auch sehr anspruchsvolle Elemente dabei, darauf wurde stellenweise auf dem Parcours auch hingewiesen und man hätte einen leichteren Ausstieg nehmen können. Das Personal ist sehr freundlich, gut drauf und immer hilfsbereit. Die Einweisung ist ordentlich und findet alle 30 Minuten statt, was total ok ist. Die Kletterausrüstung wurde teils in anderen Rezensionen bemängelt. Klar, es gibt neuere, gibt es immer, aber die Ausrüstung ist gepflegt und technisch einwandfrei und hat wenig Potenzial für Fehler. Selbst unsere knapp 7 Jahre alte Nichte hat alles gut hinbekommen. Die 7 verschiedenen Routen plus eine lange und rasante Seilbahn bieten viel Abwechslung und die Betreiber haben sich wirklich viel Gedanken gemacht, das merkt man. Jedem kann man es nie recht machen, aber wir waren wirklich sehr zufrieden und hatten wie gesagt großen Spaß. Wir haben in der Region Hannover keinen Kletterwald gefunden, in dem Kinder unter 8 Jahren überhaupt klettern dürfen. Hier in Blankenburg dürfen die Kids bereits ab 5 Jahren (natürlich unter Aufsicht) loslegen. Wir kommen auf jeden Fall wieder, die schwarze Route haben wir nämlich nicht mehr geschafft. Und unsere Nichte möchte dann irgendwann auf jeden Fall auch die ganz lange Seilbahn runter rutschen, wofür sie jetzt noch...
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