Wir sind weit gefahren für dieses Museum. Zum Glück hatten wir noch spontan Tickets für Harry Potter- Visions of Magic bekommen, ansonsten wäre unser Trip nach Köln nur fürs Supercandy ein Reinfall gewesen. Es gibt viel zu wenig Parkplätze und das Museum hat einen wenig einladenden Eingangsbereich. Für einen Eintrittspreis von 30 Euro für 2 Stunden, kann man seine Jacke zu den 100 anderen auf ein Brett werfen und hoffen dass sie am Ende noch da ist. Seine Tasche muss man unpraktischerweise mitschleppen, wenn einem seine Wertsachen am Herzen liegen. Uns wurde dann gesagt dass man für den Preis aber die professionell gemachten Fotos überall an den Stationen behalten kann ( Ausgedruckt wird am Ende aber nur 1 Foto dass man sich aussuchen kann, den Rest bekommt man digital oder die Aussage: Könnt ihr dann bei DM ausdrucken). Problem dabei: Nirgends ist ein Fotograf zu finden und wenn man einen findet und ihn um ein einziges Foto bittet (mit dem eigenen Handy, denn Kameras haben nur die Fotografen und nicht die Stationen) dann wird man abgespeist mit den Worten „Ich bin nur für die JGA Gruppe da“. Wenn wir zu zweit auf ein Bild wollten, mussten wir also andere Gäste fragen ob sie ein Foto von uns machen. Allgemein wirken die Stationen dann auch eher unhygienisch und in die Jahre gekommen. Alles wirkt sehr chaotisch. An ein paar wenigen Stationen gibt es immerhin einen Selfiestick. Als wir gehen wollten, sage man uns , dass wir doch noch Zeit übrig hätten und noch Bilder an den Stationen von uns machen lassen könnten. Ein Fotograf war aber nicht da, weswegen wir an verschiedenen Stationen keine Bilder hatten. Wir sind dann nach einer guten Stunde gefahren. Für den Preis gibt es also keine Schließfächer und keine Generalüberholung der Stationen oder fähiges Personal. Wenn die unverständlicherweise vielen Besucher 30 Euro bezahlen und nichts in die Stationen gesteckt oder Hygiene gesteckt wird, dann doch wenigstens in Personal. Wenn an jeder Station ein Fotograf stünde oder die Fotografen der angemeldeten Gruppen einfach an den Stationen eingeteilt würden, könnte jeder Gast ein Foto zusammen von jeder Station bekommen, egal ob Gruppe oder nicht. Am Ende bekommt man immerhin noch eine Tafel Schokolade geschenkt, die man dann...
Read moreWir waren am Samstag im Super Candy Pop-Up Museum in Köln – als Teil eines Geburtstagsgeschenks für eine Freundin. Die Eintrittspreise kann man ja auf der Website nachlesen, aber ganz ehrlich: Für das, was geboten wird, ist es das Geld nicht wert.
Wenn man „Museum“ liest, denkt man an Kunst, Erlebnis oder etwas Besonderes. Tatsächlich ist es aber eine Lagerhalle mit zwei Teiletagen, in der etwa 20–25 Fotokulissen aufgebaut sind. Im Grunde sind es Foto-Hintergründe und -Aufsteller, vor die man sich stellen und ein paar Bilder machen kann. Unten gab es ein paar Bällebäder, die ganz nett waren, aber vieles wirkte lieblos. Teilweise stand einfach nur ein Ringlicht herum, oft sogar ohne Stativ, sodass man sein Handy gar nicht richtig platzieren konnte.
Bei drei, vier Kulissen hat ein Mitarbeiter Fotos gemacht. Diese konnten wir später über einen QR-Code herunterladen. Am Ende haben wir zu dritt je ein Foto in schlechter Qualität ausgedruckt bekommen – dazu eine Tafel Schokolade und Bonbons. Getränke oder Kaffee sind nicht inklusive, und man darf sie auch nicht mit hineinnehmen. Verständlich wegen der Sauberkeit, aber dennoch schade.
Positiv hervorheben möchte ich allerdings die Mitarbeiterinnen: Die waren alle wirklich nett und hilfsbereit – da gibt es nichts zu beanstanden.
Sehr unangenehm war dagegen die Luft. Es war stickig, heiß und absolut schlecht belüftet. Wir haben richtig geschwitzt und waren froh, als wir draußen waren – und das bei gerade einmal 20 Grad Außentemperatur. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es im Sommer bei 30 Grad dort aussieht.
Das größte Problem für mich: Es ist einfach kein Museum. Eher ein Foto-Playground für Social Media. Für Teenager zwischen 12 und 16 Jahren mag es ganz witzig sein, besonders wenn man TikTok- oder Instagram-Fotos machen möchte. Aber für Erwachsene ist es enttäuschend. Besonders, weil vieles extrem auf Hello Kitty ausgerichtet war – was selbst für Teenager eher kindlich wirkt.
Fazit: Wir haben ein paar schöne Fotos, aber ich würde nicht nochmal hingehen. Keine Empfehlung für eine längere Anreise, und ganz sicher nicht für Erwachsene. Für kleine Teenies aus der Umgebung vielleicht okay, aber ansonsten stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis...
Read moreEin besonderer Ort um viele, diverse schöne Bilder in kürzester Zeit zu schießen. Besonders Mitarbeiterin Melisa möchten wir ganz viel Lob aussprechen, da sie sich sehr viel Zeit für uns genommen hat um Bilder von uns Zwei zu machen. Desweiteren gab sie viele Tipps für gute Fotos und war generell sehr gut drauf und hat die Stimmung aufgehellt. Schließlich bleibt oft nicht aus, dass man etwas nicht so toll findet oder das gegenüber die Fotos nicht so macht wie man eigentlich möchte ;)
Negativ hervorheben muss ich im selben Zug die dunkelhäutige Mitarbeiterin, welche permanent gelangweilt an ihrem eigenen Handy spielte. Ironischerweise gab diese Mitarbeiterin auch die Einweisung wo es hieß, dass die Mitarbeiter gerne Bilder von uns machen und helfen. Das stimmt zum Glück für alle anderen Mitarbeiter.
Wir waren an einem Dienstag zur Öffnung um 12:00 zu zweit und konnten in den 2 Stunden an allen Stationen wo wir waren in aller Ruhe zahlreiche Bilder machen. Ein paar wenige Motive hatten wir aus Desinteresse weggelassen. Unsere Highlights waren der Lowrider und der Tresor mit vielem Geld.
Der Preis von 29€ pro Person für 2 Stunden ist insofern gerechtfertigt, dass keiner gezwungen ist herzukommen und viel Geld dazulassen. Man kann sich vorab z.b. bei Google Maps einen Eindruck holen, was einen erwartet. Wenn das Geld im Beutel nicht locker genug sitzt, sollte man nicht meckern es wäre zu teuer. Wenn man sonst von Motiv zu Motiv reist, kostet das viel Zeit und auch Geld. Daher ist der Preis unserer Ansicht nach sogar ein Schnäppchen. Preise für Getränke lagen zwischen 2-2.50 Euro, am Ende gab es ein kostenloses Eis. Die Unisex Toiletten waren sehr sauber, ebenso wie die Umkleiden.
Die Masken konnten in Zeiten von Corona beim Fotografieren lassen abgenommen werden.
Alles in allem fanden wir das Erlebnis absolut empfehlenswert.
PS: Vielleicht kann man an noch mehr Orten mobile Lichter aufstellen, gerade beim Lowrider fiel das Licht von oben eher auf die Hinterbank, sodass man auf dem Fahrersitz im """Schatten""" saß. Bei vielen anderen Motiven waren mobile...
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