Titel: Im groben und ganzen zufrieden, aber deutlich Luft nach oben
Mir wurde ärztlich eine Umschulung in einem BFW empfohlen (vom zuständigen Kostenträger).Ob ich einen Vorbereitungskurs machen wollte - stand mir frei. Jeder der die Wahl hat, sollte sich für einen Vorbereitungskurs entscheiden, nicht nur um Inhalte aus der Schule wieder aufzufrischen, sondern auch um die Klasse bereits kennenzulernen, dadurch entstehen schon gute Freundschaften und Bekanntschaften. Außerdem findet man sich dann langsam dort zurecht und gewöhnt sich wieder an den Alltag.
Ich kann auch hier die Ausbilder vom RVL wirklich loben, vorallem Herr Schüler. Herr Schüler bemüht sich wirklich und man merkt Ihm wirklich an, dass er uns nur was Gutes möchte. Auch ein dickes Lob an Herr Auling, wir waren sein erster Kurs und er hat es ebenfalls sehr geduldig und lustig mit uns gemacht. Herr Müller-Lee war auch ein sehr freundlicher und zuvorkommender Deutsch Lehrer.
Die Unterrichtszeiten haben sich bei uns immer wieder verschoben (Corona bedingt), aber wir hatten das Glück nicht komplett ins Home Office zu müssen. Dennoch hat es alles geklappt. Die regulären Unterrichtszeiten sind von 8-16:30Uhr. Wir in der Elektroabteilung hatten folgende Pausenzeiten: • 9:30-9:50Uhr (hier haben alle Klassen Pause und in der Kantine gibt es Kaffee, Tee, Obst und manchmal Brötchen). • 11:20-11:30Uhr (hier haben alle Klassen Pause) • 12:50-13:55Uhr • 14:45-15:00Uhr (hier haben alle Klassen Pause und in der Kantine gibt es Kaffee, Tee und manchmal Obst)
Unsere Umschulung hat relativ entspannt begonnen, leider war das hier etwas unorganisiert, weil die aus dem 4ten Semester Abschlussprüfungen hatten. Die erste Woche wurde genutzt um alle Materialien zu bekommen und um sich auf die anstehenden Woche zu konzentrieren. Denn da hatten wir unsere Bewerbungsphase. In der Zeit (glaube es waren 2 Wochen) wurde sich fürs Praktikum beworben. Eine schöne Bewerbung ausgeschrieben und Korrektur lesen, Vorstellungsgespräche üben, Telefonate führen und eben alles abschicken.
Danach ging es grundsätzlich mit der Umschulung los, hier kann ich mich persönlich überhaupt nicht beschweren. Die Elektro Abteilung war für die Jahre enorm untebesetzt. Mein Berufsfeld ist leider nun auch weggefallen. Aber ich habe Hoffnung und hoffe fürs BFW das der TSE irgendwann wieder aufgenommen werden kann. Denn dieser Beruf wurde nur in Dortmund ausgebildet und sonst in keinem BFW! Die Ausbilder sind sehr Respektvoll mit uns umgegangen, ich habe mich zu keiner Zeit belästigt, geschweige denn klein geredet gefühlt. Ich wurde auf Augenhöhe von den Ausbildern behandelt und das finde ich sehr gut. Denn in Schulen, bei manchen Arbeitgebern oder ähnliches fühlt man zwischendurch diese Machtpositionen, hier bei den Ausbildern war zwar klar, das die Ausbilder das sagen haben. Aber es wurde Wert auf die Meinung der Teilnehmer gelegt. Gerade die Prüfungsvorbereitung war enorm gut, Danke Hr Schumacher, Hr Stuhm, Hr Kötting, Hr Götz! Mit HrNetzlaw hatte ich selber nie Unterricht, aber auch Hr Netzlaw war mir gegenüber immer freundlich und höflich!
Fr Osei aus der Psychologie war bombastisch! So eine Psychologin wünsch ich mir für meine Zukunft! Habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt! Auch bei Prüfungsangst
Meine Contra: • Ständige Ausfälle oder Blockierungen der Aufzüge. • viel Stress unter den Teilnehmern, teilweise wirklich anstrengend nicht nur für Teilnehmer sondern auch für Ausbilder! • Medizinischer Dienst, falls man im Internat ist sollte man sich Ärzte in der Umgebung suchen, denn leider können die in der Medizin vieles nicht machen. Kein Ultraschall, keine Krankmeldung mehr als 1 Tag (gerade bei Grippe wichtig), kein Labor (alles muss über eine Laborübweisung vom Arzt laufen) • Sauberkeit der Zimmer. Es war nie sonderlich dreckig bei mir, aber sehr Nass, bei mir wurde die Duschbrause zum Putzen benutzt • Silberfische in fast jedem Zimmer! • Schlitz an der Zimmerdecke wo gerne Mücken, Wespen, Hornissen etc reinfliegen • Kantinenessen - wiederholt sich nach 2...
Read moreInsgesamt eine sehr gute Bildungseinrichtung!!! Assessment: Ich war das erste Mal im Juni für 2 Wochen im Assessment, im Internat untergebracht. Ich wurde eingeladen mit einem Brief und einem Schriftstück über Aufgaben, auf die man sich vorbereiten sollte. Es ist wichtig dies auch zu tun, weil das Assessment nur dafür da ist, um zu gucken für welche Berufe man geeignet ist. Desto besser man es abschließt, desto mehr Berufe stehen einem letztendlich zur Auswahl. Die zwei Wochen waren sehr anstrengend, weil jeden Tag verschiedene Testungen anstehen und diese auch durchgezogen werden. Dabei ist wohl der psychologische Test am 2. Tag am wichtigsten. Ich denke außerdem, dass auch die Lernbereitschaft getestet wird. Insgesamt kann ich mich aber nicht beschweren, weil man rundum gut versorgt wird.
Rehavorbereitung: Mir wurde anschließend eine Rehavorbereitung empfohlen und ich bin seit Oktober wieder im BFW. In der RV werden die Grundkenntnisse von Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften und dem technischen Zeichnen wieder aufgefrischt. Der Stoff ist mit ein wenig Eigeninitiative gut Lernbar und die Dozenten sind immer zur Seite und erklären auch etwas länger wenn man etwas nicht versteht. Insgesamt gefällt mir die RV sehr gut und die Lehrgangsleiter sind sehr höflich und engagiert.
Kantine: Das Kantinenpersonal ist sehr, sehr höflich und das Essen ist top, es wiederholt sich zwar alle 6 Wochen ca., aber zuhause kocht man ja auch nicht immer was unterschiedliches. Die Küche ist mit Fenstern zur Mensa ausgestattet, wodurch man immer sehen kann wie gekocht wird und wie sauber es ist und es ist sehr sauber. Frühstück ist auch top, es gibt immer frische Brötchen und zum Abendbrot halt ne gute alte Knifte oder das was beim Mittagessen übrig geblieben ist, aber immer dazu noch eine Salattheke.
Zimmer: Die Zimmer sind auch sehr sauber, es kommt zwei mal die Woche die Reinigungskraft und reinigt das Zimmer gründlich, alles andere sind Luxusprobleme. Ja es sind Silberfische auf den Zimmern aber davon sieht man vielleicht einen einmal die Woche, das ist keine Plage, sondern etwas ganz normales.
Freizeitgestaltung: Das BFW ist sehr schön gelegen am Rombergpark und der Zoo ist direkt um die Ecke. Zudem ist der Westfalenpark zwei U-Bahnstationen entfernt. Auf dem Gelände gibt es dann noch für den Abend eine Kneipe, das Phoenixstübchen und eine Cafestube, wo man gesellig den Abend ausklingen lassen kann.
Insgesamt fühle ich mich sehr wohl und freue mich auf die Hauptmaßnahme und ich würde jedem das BFW Dortmund...
Read moreAusbildung im IT Bereich ist unterirdisch, die "Dozenten" (Vortänzer) sind weitestgehend inkompetent und haben letztlich das Abstellgleis der Karriere erreicht wenn Sie hier gelandet sind (Ausnahme bildete die bwl Tante und eine andere, die sich mit Deutsch und Bewerbungen auseinandergesetzt hat, in den Fachbereichen ziehen die hier keinen Hering vom Teller ... Zitat des Vortänzers für Anwendungsentwicklung: "Objektorientierte Programmierung wird sich nicht durchsetzen, deswegen machen wir COBOL" ... ohne Worte :D). Man kommt ausschließlich durch Eigeninitiative weiter indem man Geld und seine gesamte Freizeit darin investiert Inhalte zu lernen, die nicht seit 20 Jahren outdated sind. Pluspunkt ist die Kantine und das Bistro, die Leute sind der Hammer dort und auch das Essen ist super. Davon aber mal abgesehen wäre das einzig weitere positive, dass man sich auch morgens um 9 schon die Batterie abklemmen kann und es interessiert schlichtweg niemanden. Solange man nicht all zu viele Fehltage hat ist der IHK Abschluß gekauft weil immer jeweils mindestens ein bfw dullie im Prüfungsausschuss sitzt... Witzig ist auch, wenn der Kostenträger mal nachfragt und man über die tatsächlichen Umstände berichtet.. da kommen dann mitunter interessante Situationen mit den Fallsteuerern (in meinem Fall damals ein Hr. J.) die sehr schwitzend in den Gesprächen sitzen und im Nachgang wahrscheinlich weiß der Henker welche Lügenmärchen erzählen damit der Geldhahn nicht zugedreht wird (bei 2 Jahren Umschulung mit Internat sprechen wir hier pro Insasse von ca. 80.000 € für den Zeitraum... macht mal Mathe und rechnet das hoch auf die Anzahl der Zimmer. Die Bude ist eine Gelddruckmaschine :D)
Die Zimmer sind gut, da lässt sich nix sagen. Ansonsten ist der Laden schlichtweg ein Abstellgleis, alles was einem hier von den Vortänzern geboten wird ist pure Verzweiflung (männliche Vortänzer schlafen auch regelmäßig mit Umschülern... soviel dazu).
Wer eine vernünftige Ausbildung die auf Wissen basiert haben will sollte sich im freien Markt was suchen. Wenn man hier landet muss man entweder eine vollkommene LMAA Einstellung haben oder sich darauf gefasst machen, dass man sehr viel Geld und Zeit in seine Ausbildung...
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