Nach einem Besuch beim Frisör im Burgau-Center wollte ich ein Döner bekommen. Dies war leider nicht möglich: Der Betreiber aß erstmal gemütlich selbst 5 Minuten und würdigte den Kunden gar nicht. Erst danach achtete er auf das Umfeld, so z. B. auf Kunden und blickte mich irritiert an. Vielleicht war ich der erste Kunde in einer Woche, hatte nicht mehr damit gerechnet, dass jemand kommt.
Es blieb bei einem erfolglosen Versuch. Das lag hauptsächlich an verbalen Hürden: Es ist zu erwarten, dass man in einem kundenorientierten Arbeitsplatz zumindest die dort erforderlichen Kenntnisse der Sprache des Landes, in diesem Falle die deutsche Sprache, im Mindestmaß beherrscht. Wenn man mehrere Jahre in Deutschland wohnt, kann man das normalerweise fließend. „Nix Döner“ und „Nix verstehn“ mit einem Wortschwall in fremder Sprache ist jedenfalls zu wenig. Die Landessprache im Mindestmaß zu kennen, ist unabdingbar. Diese Erwartung ist nicht ausländerfeindlich und auch nicht diffamierend gegenüber Migranten. Es ist das immer gleiche platte Argument bei kleinster berechtigter Kritik gegenüber unseren lieben integrierten Mitmenschen: "Der ist ein Ausländer-Feind!" - "Der diffamiert Ausländer!". Das Gesetz (nicht ich) hat in § 23 (1) VwVFG festgelegt: „Die Amtssprache ist deutsch.“ - nicht türkisch oder eine andere Sprache.
zum "Wollen": Möbel wurden vorsorglich entfernt, es könnte sich womöglich ein Gast hinsetzen wollen. 3 andere Imbiss-Stände (Fleischerei, chinesisches Essen, Bäckerei) in unmittelbarer Nähe waren gar nicht besetzt.
zum Frisör "Dietz": dicke Friseuse mit orangenen Haaren und resolutem Tonfall zu Kunden (auch zu anderen!): Da wird man bestraft für Dinge, die man gar nicht zu vertreten hat. "Unangemessen" ist Folgendes (besonders dann, wenn man für 8 Minuten 16 Euro zahlen soll): 5 Minuten eine Strafpredigt (mit 5 mal immer den gleichen Text), weil der Kunde das Gezeter ignoriert, sich immer weiter zu ereifern und dann die Brille des Kunden aus Wut mit der "Schürze" auf den Fußboden werfen, Bezahlung mit EC-Karte ablehnen, etwa 30 Münzen zwischen 10 und 20 ct als Rückgeld auszahlen (vgl. separater Beitrag).
Es gibt kaum Anlass, das Burgau-Einkaufszentrum zu besuchen. Fast alle Geschäfte sind dauerhaft, teilweise auch endgültig („Adler“) geschlossen.
Vom Haupteingang bis zur Apotheke findet man verlassene Läden, gespenstisch leere Gänge. Dem Kunden wird zu jedem Moment, in jeder Stelle klargemacht, dass er unerwünscht ist und dass er unverzüglich verschwinden soll. Das Burgau-Center vermittelt Ablehnung und Feindseligkeit: Tonfall, fehlendes Interesse an Kunden, Ungemütlichkeit, optischer Eindruck, einfach alles (vgl. Fotos).
Die Konsequenz wird sein, dass man solche Orte, wo man unerwünscht ist, dann eben auch meidet und die Produkte im Internet bestellt.
Riesige Kaufhäuser galt in den 60ern als Kriterium der Attraktivität einer Stadt. 2020 hat doch jeder Zugang zum Internet. Mit ihrer kundenfeindlichen DDR-Mentalität schaffen sich Läden wie "Medimax", "Weltbild", "Adler", "Rewe" selbst ab, aber sie merken das selbst gar nicht. Sie werden bald verschwinden, wie 1990 "HO", "Konsum" verschwanden Die weggescheuchten Kunden bemerken, dass "Amazon" bequemer, billiger und freundlicher ist - Ohne Stress, Zeitaufwand, Fahrkosten und Schlepperei von Waren. Die digitale Konkurrenz wird ignoriert.
Wenn ein Verkäufer oder Dienstleister Kunden fernhält, Kunden unfreundlich behandelt (vgl. „Dietz“) oder ganz zu hat und froh ist, dass kein Kunde kommt, kurz - sich so verhält wie in der DDR -, kann er sich nicht sinnvoll in Medien über mangelndem Umsatz und "Existenzängste" beschweren: Im Kapitalismus gelten (angeblich) Leistungsprinzip und Marktwirtschaft. Wer sich aus dem Markt zurückzieht, hat die eingeforderte Existenzberechtigung gar nicht verdient und scheidet aus.
Sollte man mal die "Corona-Krise" als beendet erklären, bleibt die "Verkäufer-Krise" unverändert! Verprellte Kunden kommen nicht wieder - Sie bleiben nämlich im Internet. Jetzt geschlossene Läden sind auch künftig geschlossene Läden,...
Read moreConvenient more than anything else. Newly refurbished REWE supermarket is a nice upgrade for this shopping center. In addition you find electronics, sports, shoe, and stationary shops. Hairdresser, dry cleaners, food court and a post office desk are also available. Parking is...
Read moreGroßer Vorteil ist die kostenlose Nutzung von Parkplatz und Tiefgarage. Bus und Straßenbahn befinden sich ebenfalls direkt davor.
Die Auswahl an Läden ist recht vielfältig. Das Rewe Center führt ein großes Sortiment, zusätzlich finden sich im Burgau Park Fitnessstudio, Apotheke, Drogerie, Sanitätshaus, Buchladen, Schreibwarenladen, Tedi, ein Elektronikfachgeschäft, Mobilfunkanbieter, Bekleidungsläden, Sportfachgeschäft, Schuhläden, Bäcker, Fleischer, Imbiss, Eiscafe, Lotto/Schreibwaren/Tabakwaren, Friseur, Blumenladen, Schmuckladen, Schlüsseldienst, Reisebüro, Tierbedarf,... wenn man etwas braucht ist die Wahrscheinlichkeit hoch es dort zu bekommen.
Es gibt einen Fahrstuhl und flache Rolltreppen, heißt der Zugang für Rollstuhlfahrer und der Zugang mit Kinderwagen ist in alle...
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