Wir haben hier am letzten Wochenende (Mitte April) als Fünfer-Erwachsenen-Gruppe den Outdoor-Escape-Walk "In Vino Veritas" am Kaiserstuhl in Ihringen gemacht und können fast nur Gutes berichten.
Buchung und Einlösung des Gutscheins haben reibungslos geklappt, die Spinde mit den Rätsel-Rucksäcken sind direkt am Parkplatz des Staatsweinguts und nicht zu übersehen.
Die Kulisse ist toll gewählt, man hat von dort einen klasse Ausblick über die komplette Rheinebene bis weit ins Elsass hinein und in den Schwarzwald auf der anderen Seite.
Die Laufwege führen an gleich mehreren Panorama-Aussichtspunkten am Kaiserstuhl entlang und sind abwechslungsreich. Die Strecke ist mit rund 1,5 Kilometern nicht sehr lang und bis auf einen steileren Aufstieg für alle Altersklassen ohne Probleme zu bewältigen. Wir hätten aber gerne noch ein paar Meter mehr zwischen den einzelnen Rätseln zurückgelegt.
Die Rätsel selbst waren einsteigerfreundlich aber trotzdem knifflig genug, dass sich jedes gelöste wie ein Erfolgserlebnis anfühlt. Kein Rätsel hat sich zu schwer oder unfair angefühlt. Escape-Game-Experten sollten aber vielleicht ein Abenteuer mit höherem Schwierigkeitsgrad buchen. Wir waren eine Gruppe aus drei Anfängern und zwei etwas erfahreneren Spielern.
Die Materialien und Utensilien sind sehr hochwertig gemacht. Die Geschichte wirkt stimmungsvoll und passt zur Atmosphäre vor Ort, könnte aber gerne noch hier und da etwas ausgeschmückter sein für alle, die gerne etwas tiefer in die Story eintauchen würden.
Der Escape-Walk war für uns innerhalb der zwei Stunden Zeitlimit gut zu schaffen, wir hatten sogar Zeit für eine kleine Pause bei einer der schönen Panoramapunkte.
Uns ist beim Spielen leider eines der Spielmaterialien kaputt gegangen, als wir den Anbieter dazu kontaktiert haben, war er sehr freundlich und kulant. Außerdem konnten wir im Nachhinein erfahren, dass wohl Unbekannte einen wichtigen Hinweis für das letzte finale Rätsel geklaut haben. So mussten wir uns die Lösung am Ende teilweise erraten, was aber zum Glück kein Problem war, sodass wir das Abenteuer trotzdem abschließen konnten.
Über die Belohnung haben wir uns sehr gefreut, mehr Details verraten wir dazu nicht, da wir nicht spoilern wollen. Schade ist nur, dass man diese zu den Randzeiten im April nicht immer direkt vor Ort einlösen kann, sondern erst ab Mai.
Trotzdem war der "In Vino Veritas" Escape Walk von We-Escape für unsere Gruppe ein tolles Erlebnis, das wir jedem nur weiterempfehlen können. Wir werden auf jeden Fall noch weitere Abenteuer dort...
Read moreIch habe am Montag, 26. Juni 2023 für 16 Uhr die Tour „Fluch des Dolomitenfelsens“ in Trier (Nittel) gebucht. Diese war zu diesem Zeitpunkt (26. Juni 2023) leider nicht zu empfehlen auf Grund der von mir gemachten persönlichen Erfahrungen, die ich im folgenden schildere: Die Karte und die eingezeichneten Wege und das Weingut stimmten teils nicht - gerade am Anfang der Route. Ein Mitarbeiter des Weinguts lief an uns vorbei und sagte uns durch Zufall, dass die vermerkten Wege falsch wären bzw. nicht richtig dargestellt und viele Probleme haben wo man starten soll. Wäre das aber nicht durch Zufall passiert und er hätte uns gezeigt, wo man entlang laufen muss, hätten wir den Start nicht gefunden. Auch im weiteren Verlauf war die Karte, wo man lang laufen müsste und wo die Rätsel zu lösen sind, schwer erkennbar. Außerdem war der Weg auf dem Felsen sehr schmal und durch leichten Regen seit Tagen recht rutschig, sowie im Sommer stark zugewachsen und deswegen gar nicht so ungefährlich. Wenn man nur leicht vom Weg abkommt (etwas zu weit läuft) kommen Schilder „Achtung Eichenprozessionsspinner“. Die Rätsel hätte man zum großen Teil zu Hause lösen können, hier wäre ein größerer Bezug zur Umgebung wünschenswerter. Ingesamt sollte bei dieser Tour definitiv jemand nochmal den Weg nachlaufen, der diesen Weg nicht auswendig kennt und mit der Karte überprüfen und diese bei Bedarf anpassen, gerade um diese an den Schlüsselstellen deutlicher zu machen (zB Start, wo man zum Felsen hoch muss, wo oben am Felsen entlang etc). Durch die oben genannten Punkte würden wir diese Tour nicht empfehlen und finden auch das Preis Leistungsverhältnis nicht passend. Die Tour könnte insgesamt ggf. an einem anderen Weg oberhalb am Felsen entlang gehen (damit meine ich den kleinen Pfad der bei Regen anstrengend zu gehen ist und im Sommer zugewachsen). Ich und meine Begleitung, mit der ich die Rätseltour durchgeführt habe, selbst sind sportlich und trittsicher und haben schon viele lange Wanderungen gemacht und Escape Games gespielt.
Die Umgebung und die Lage (bis auf den oben genannten Pfad) haben mir aber sehr gut gefallen. Auf einer Bank konnte man den wunderbaren Blick über das Tal genießen. Die Rätsel im Allgemeinen haben uns auch Spaß gemacht und bieten...
Read more"In Cantata Vinum" in Endingen- ein schönes Rätsel, das (sehr frei) auf einer wahren Begebenheit vor Ort beruht. Möglicherweise wurde zusätzlich zu Anna Schnidenwind auch ein bisschen aus der Geschichte von Anna Göldi, eine der letzten Frauen, die offiziell als Hexe hingerichtet wurde, dazugemixt und so eine neue Hexenprozess-Geschichte kreiert. Ist auf jeden Fall auch zuhause nochmal weiter spannend, wenn man sich dazu informiert😁
Das Highlight war einstimmig der Tunnel! Aber auch sonst war es eine schöne Route (wir sind sie, nachdem wir fertig waren, nochmals rückwärts gelaufen und haben dabei in Ruhe den Wein fertig geleert😉)
Auf der Hinfahrt hatten wir einen Stau und konnten hier am Telefon klären was wir machen, wenn wir nicht pünktlich wären (haben es aber gerade noch geschafft). Das war sehr beruhigend.
Leider hat uns dann aber die Uhr, die beim Start anfing, rückwärts zu laufen, wieder gestresst, so dass wir die erste halbe Stunde etwas hektisch waren. Erst als wir merkten, dass wir es in der (von der Uhr) vorgegebenen Zeit (1,5 Stunden!🙈wie soll man da entspannt rätseln...) eh nicht schaffen, kam wieder etwas Ruhe hinein und wir konnten anfangen zu genießen. Also, diese Uhr könnte man echt weglassen, wenn, dann lieber eine, die vorwärts läuft und einem am Ende nur sagt, wie lange man gebraucht hat.
Insgesamt hat es uns auf jeden Fall Spaß gemacht und wir finden die Idee, im Freien den Weg zu errätseln, sehr gelungen. Ein paar mehr Elemente vor Ort, die in das Rätsel mit eingebunden werden würden, wären allerdings toll, denn bis auf die Hinweise im Tunnel war die Umgebung kaum wirklich mit eingebunden, fast alle Hinweise trugen wir also im Rucksack mit uns herum (die allerdings sehr liebevoll und kreativ gestaltet sind). Das nur als...
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