Die Wiener Kaffeehauskultur besticht ja bekanntlich auch mit ihrer Entschleunigung. Man kann sich mit einer Tasse Kaffee und einem gedruckten Werk stundenlang zurückziehen und den brausenden Verkehr/Wind/... hinter sich lassen. Leider geht das, insbesondere bei Platzmangel schon mal verloren. Dann wird man ab der zweiten Tasse schon mal mehr oder minder darauf aufmerksam gemacht zu weichen, weil Stammgäste kommen. Geschieht das mit höflicher Miene und einem entschuldigenden Lächeln blickt man da schon mal liebt hinweg, erhebt sich beschwingt und verschwindet in die herbstliche Außenwelt. Sieht die Person dann eher leicht säuerlich drei, wird man wie ungebeten behandelt, bleibt Trinkgeld und der Gebäckkauf aus. Man geht, kopfschüttelnd. Anders gehandhabt hätte ich mich sogar etwas schuldig gefühlt, weil ich so lange verweilt wäre und wäre ohnehin bei Nachfrage gewichen. Aber das kann man durchaus besser handhaben. Weil Kaffee trink- und genießbar ist, die restlichen Angestellten höflich und nett, das Gebäck frisch und eben keine Industrieware gibt’s dennoch mehr Sterne. Weil, man möchte ja auch nicht...
Read moreStöbich Bäckerei ist für mich Nummer eins. Es schmeckt mir am besten als...
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