Wo fange ich an?
Ich kenne das Restaurant schon seit mehreren Jahren und war immer zufrieden und hÀtte vermutlich 3-4 Sterne vergeben.
Doch beim letzten Besuch vor knapp zwei Monaten hat einfach nichts geklappt. Die Bedienung und Wirt waren unfreundlich - schonmal schlechte Voraussetzungen. Per se kann man damit leben, wenn das Essen und Leistungen stimmen. Aber leider auch hier ein absoluter Reinfall.
Es war so schlecht, dass ich verunsichert war, ob es sich hierbei noch um das gleiche Restaurant handelt. Denn es hat auch einen Nameswechsel gegeben (frĂŒher Taj Mahal Tandoori, heute Punjab Tandoori), nach kurzer Recherche jedoch hat sich herausgestellt, dass alles beim Alten ist.
Die Bedienzeit war unterdurchschnittlich, bis die Bestellung aufgenommen wurde, vergingen ĂŒber 15 Minuten, bis die GetrĂ€nke ankamen weitere 20 und auf das Essen musste man ĂŒber eine Stunde (!) warten. Alles in einem war man dort knapp zwei Stunden.
Zur Fairness muss man sagen, dass es ziemlich voll war. Unterm Strich interessiert es mich als Gast aber nicht, denn ich habe extra nachgefragt, ob noch ein Platz frei wÀre. Hier tÀte es dem Betreiber gut, einfach "nein" zu sagen, wenn die KapazitÀten nicht passen. Scheinbar gab es zu wenig Personal, anders lieà sich das nicht erklÀren.
Nun aber zum eigentlichen Thema: dem Essen. Bestellt wurde Punjabi Biryani - Gedunsteter Basmatireis mit verschiedenem SaisongemĂŒse und Rotbarschfilet - das war der teuerste Reis meines Lebens und schmeckte echt schlecht. Da man bereits öfter dort gegessen hat, erwartete man Ă€hnliche PortionsgröĂen und Aufmachung. Aber Fehlanzeige. Gebracht wurde ein kleines GefÀà mit Reis und man fragte sich, wo der Rest inkl. Fisch bleibt (wir gingen davon aus, dass das erst einmal nur der Reis ist). Aber nein, es war alles. Als dann die zweite Portion kam und man fragte, wo Fisch und GemĂŒse seien, stocherte der Wirt im Essen mit der Gabel rum und sagte: da ist doch Fisch. Sehr professionell. Also man durfte auf die Suche nach dem Fisch gehen. Ein StĂŒck Zucchini war drin, bei dem anderen Gericht zwei StĂŒcke. Und das war es im Grunde schon. Insgesamt waren bei mir 2,5 kleine StĂŒcken Fisch, bei der anderen Portion 4,5 StĂŒckchen, was schonmal auch eine unglĂŒckliche Verteilung ist. Der Reis schmeckte schlechter als in jeder Asia to Go Box - fĂŒr knapp 16 Euro also absolut unverstĂ€ndlich und schon eine ziemliche Frechheit. Dazu hatten wir noch einen Dip, dessen Namen ich vergessen habe. Neugierig und gespannt kam er an, war letztlich einfacher Joghurt. Und so schmeckte er auch, wie aus dem Discounter. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, der Gedanke, dass es aber einfach fertiger Joghurt war und nicht hausgemacht kam sehr nahe.
Ein Einzelfall? Nein. An beiden Nachbartischen waren ebenfalls unzufriedene Gesichter. Links von uns kamen Zweimal das falsche Gericht an, auf der rechten Seite wurde vegan bestellt, kam jedoch mit Tier an. Dann wurde ein Fladen vergessen. Zwei Personen hatten GetrĂ€nke, eine andere saĂ knapp ĂŒber eine Stunde ohne GetrĂ€nk da.
Kann ja alles MAL passieren, stimmtÂŽs?
Einfach freundlich Kritik weitergeben, um auf den Unmut aufmerksam zu machen. Als man also nach zwei Stunden zahlt, wird man gar nicht erst gefragt, wie es war (was eigentlich zum guten Ton gehört, besser noch: sogar mal zwischendurch fragen kommen, ob alles in Ordnung ist), sondern man sagt entsprechend Bescheid, dass dieses Mal doch einiges nicht zufriedenstellend war. Die Bedienung: ja ich weiĂ, war halt viel los. Was sollen wa machen.
ALLES KLAR! Vielen Dank auch. Nicht einmal ein "Entschuldigung" bla bla hier eine Ausrede einfĂŒgen oder sonst etwas - nichts. Normalerweise ist es das Mindeste, einen kleinen Absacker oder Tee zu bekommen oder sich zu erklĂ€ren, aber hier Fehlanzeige. Patzige Antwort, nachdem es kein Trinkgeld gab, hat man dann aber noch obendrauf bekommen.
Nicht auszudenken, man hÀtte hier noch einen Kinofilm oder Àhnliches im Anschluss sehen wollen.
Ich kann also nur jeden von einem...
   Read moreI have been working in Celle for the last couple of days and decided on trying the Greek in Celle, strangely it was closing early so I thought I would try the Punjabi Tandoori. I didnât realise it at the time but luck was on my side. On entering the establishment I noticed there were only two other patrons, starting to feel I may have may an error in judgement. The waiter was very friendly and switched to English when noting my greeting. He was very knowledgeable about my requirements, nothing too spicy. I asked if I could have chips with my curry, no problem whatsoever. The salad starter was very tasty, followed by my curry and chips. The Nan bread was very enjoyable and large with the curry sauce. I would encourage anyone to at least try the restaurant as I was pleasantly surprised at how much I found the food to be. A little pricey but as I have learned through out my life, you only get what...
   Read moreDer âPakistaner um die Eckeâ
âBring Zeit mit!â, steht im BegrĂŒĂungstext der Speisekarte. Dies ist fĂŒr eine kulinarische Querreise durch Pakistan wĂŒnschenswert und auch Grundlage des Genusses selbst. Wenn Du Dich einmal eingefunden hast und eine freundliche BegrĂŒĂung mit hervorragender Beratung erlebst, - die Frage: âWas empfehlen Sie denn?â - ist erlaubt, und gefĂŒhlt erwĂŒnscht, dann wird Dir sicher etwas zusagen, aus dem âReich der GewĂŒrzeâ. Zugegeben, das ist Indien auch, und nach Aussage der Gastgeber existiert kein grober Unterschied, - denn auch gesellschaftspolitisch wirst du auf den Stand gebracht, wenn du möchtest.. Die Angebote aus der Speisekarte sind vielfĂ€ltig und schon beim Lesen wird dir bewusst, dass du hier die Liebe in Form einer breiten Palette erfĂ€hrst. Um dir die Wahl zu vereinfachen gibt es einen Tipp: ZunĂ€chst grob entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Es gibt fĂŒr jeden etwas. Kleine Vorspeisen, HĂ€hnchen, Lamm, Currys, Vegetarisches, MeeresfrĂŒchte - eingehĂŒllt in die orientalisch duftenden GewĂŒrze, wie Koriander und Nelken, und einer milden oder wahlweise spannend scharfen Variante durch Auswahl entsprechender Chilis. Auch hierin wirst du perfekt beraten. Letztendlich hast du das GefĂŒhl, auch beim SchĂ€rfe-Grad eine persönliche Beratung zu bekommen. Selbst die IntensitĂ€t des Knoblauch-Einsatzes kannst du angeben- es bleibt pakistanisches Essen, auch wenn am nĂ€chsten Tag eine Besprechung auf dem Terminkalender steht.. Die Umgebung ist freundlich, du fĂŒhlst dich unter den ZeltdĂ€chern durchgehend regengeschĂŒtzt, die WĂ€rme des Tages wird in den Abend gespeichert und ergibt eine wohlige AtmosphĂ€re, die durch die freundliche Art der Gastgeber und auch durch das familiĂ€re Flair im Publikum verstĂ€rkt wird. Es ist kurzweilig gewesen in diesem Restaurant, - vom Augenblick der Tischauswahl, bis hin zum Likör oder Kaffee. Du hast das GefĂŒhl, einen kleinen Urlaub gemacht zu haben, in das ferne Land Pakistan, wenn du bei der Verabschiedung spĂŒrst und spĂŒren lĂ€sst: âDas wiederholen wir!â
Die Speisekarte gibt es locker her, dass es auch beim NĂ€chsten Mal wieder ein variantenreiches Geschmackserlebnis wird!
Und dass kleine GesprĂ€ch vor dem Heimweg ĂŒber die Wichtigkeit der âHumanityâ - der Menschlichkeit, gibt dir den Eindruck mit, dass ein Miteinander unterschiedlichster Kulturen nicht nur möglich, sondern auch eine Bereicherung ist - bei so einer liebevollen, im wahrsten Sinne des Wortes, - Gastfreundschaft!
Vielen Dank und auf jeden Fall..
⊠Bis...
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