Wir gehen seit 10 Jahren ins Lenz, so auch dieses Jahr Weihnachten wieder, weil das Familienoberhaupt die Familie einlĂ€dt, was natĂŒrlich sehr nett fĂŒr uns alle ist. Aber immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden, wird es noch schlimmer. Und ich frage mich ernsthaft, wie die doch teilweise guten Rezensionen hier zustande kommen. Vielleicht liegt es an der schmerzbefreiten Duvenstedter Neureichen-Szene, die unfĂ€hig ist, ein realistisches Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis zu beurteilen. Wer weiĂ es schon... Aus meiner Sicht begann der Abstieg des Lenz mit dem damaligen Ausstieg einer der beiden GeschĂ€ftsfĂŒhrer (war fĂŒr den Service zustĂ€ndig) und dem Verbleib des heutigen GeschĂ€ftsfĂŒhrers, der ja damals (und noch heute?) der Koch war. FĂŒr mich vom Typus arrogant und eher Bauarbeiter, trotz fast leerem Laden keine BegrĂŒĂung an unserem Tisch, irgendwie schlechter Stil, lĂ€uft dazu trotz Festtagen in einem völlig unangemessenen und abgeranzten Look herum, der jeden Respekt vor seinen GĂ€sten vermissen lĂ€sst und findet sich darin offenbar noch unheimlich cool. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nix gegen Jeans, hatte ich selber an. Aber nicht die Arbeitsjeans, die ich max. bei Gartenarbeit anziehen wĂŒrde. Dann die Bedienung, frĂŒher mal erstklassig, heute maximal noch MittelmaĂ. Wenn die Bedienung nicht mal die eigene und ĂŒberschaubare Speisekarte kennt, wenn zum MenĂŒ kostenloses Brot gehört (ansonsten mittlerweile wie fast alles kostenpflichtiges "Zubehör" fĂŒr 4,50âŹ) aber die Bedienung von den GĂ€sten darauf hingewiesen werden muss, nenne ich das unterirdisch. Die Preise: Fernab von einem realistischen Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis, völlig ĂŒberteuert und mit keiner Inflation zu rechtfertigen. GetrĂ€nkepreise ebenfalls, Beispiel: CrĂ©mant de Loire, Brut Rose Gratien & Meyer, 0,1 l 9.50,- âŹ. Kostet im Einkauf ca. 8,-⏠die Flasche (Einzelhandel 10,50). Bedeutet fast die neunfache Marge, nennt sich fĂŒr mich Abzocke. Die GröĂe der Portionen ist ebenfalls unterirdisch, auch bei einem drei GĂ€nge MenĂŒ geht man hungrig nach Hause. Habe ich so bislang nur in der Sterne-Gastronomie erlebt (dort rechne ich aber damit), von dem das Lenz jedoch Lichtjahre entfernt ist. Wenn man bei einem 42,-⏠Hauptgang (HirschrĂŒcken mit Rosenkohl-MaronengemĂŒse) ungefĂ€hr einen Löffel (!!) MaronenpĂŒrree und drei (!!) Rosenkohl suchen muss, kann ich das nur als Frechheit bezeichnen. Kleinstportionen ĂŒberall, egal was man bestellt. Warum macht man das? Wie unwĂŒrdig kann man seine GĂ€ste behandeln? Der Materialeinsatz bei den Beilagen bewegt sich doch im Cent-Bereich!... Ein unfassbar schlechtes Schnitzel fĂŒr 33,50âŹ, welches fast nur aus Panade besteht, usw., usw.. Daher hat der Familienrat beschlossen, das war das letzte mal Lenz, aber offensichtlich sehen das immer mehr GĂ€ste so, denn frĂŒher waren die zwei Std. Zeitslots an Weihnachten immer ausgebucht, heute im frĂŒhen Zeitslot vielleicht ein Drittel belegt. Nach meiner persönlichen EinschĂ€tzung wird das Lenz so nicht mehr lange ĂŒberstehen können, denn auĂer den "ist-mir-alles-egal-Neureichen-Porschefahrern" werden GĂ€ste mit Vernunft und Verstand dort immer weniger einkehren. So macht Essengehen leider keine Freude...
   Read moreThe food was really nicely cooked, but I wasn't completely wowed by the flavour of my main (Rotbarsch). The small Wintersalat and the ice cream were delicious: 4.5 stars.
The service staff were friendly, and the lad who served us was really attentive: 5 stars.
The internal decor was tastefully done, and the seating was comfortable. However, the ambience was sadly let down by how cold it was inside: 4 stars. I think it's OK to close both doors or use a curtain to keep the draught out: people know the restaurant is open and will dare to open a second door/curtain.
Overall rating of dining experience: 4.5 stars. Will definitely go back and...
   Read moreHAPPY VALENTINE - was fĂŒr eine Topleistung fĂŒr vermeintlich "kleines" Geld!!! Nach einer Saftkur sichtlich ausgehungert, hatte ich mich entschieden, meine Frau mit einem ValentinsmenĂŒ zu ĂŒberraschen; und was ist komfortabler als ein "fertiges" MenĂŒ einzukaufen ... gesagt, getan. Am Wochenende vorher im HH Abendblatt entdeckt, kurzerhand via Mail bestellt und am Freitag mittags und abends abholbereit. Und damit ging es auch schon los: unkompliziert, schnell, mit fachkundiger ErklĂ€rung und sensationell verpackt (s. Fotos). Dazu eine kinder- und idiotensichere Anleitung - lieber Leslie, wir sind beim Anrichten leicht abgewichen und haben den Algensalat separat getellert und eine Anmerkung zum Filet: nach dem ErwĂ€rmen im Ofen tat dem Fleisch ein kurzes BrĂ€unen in der Pfanne sichtlich gut - und in Nullkommanichts fertig. Das entscheidende beim Essen ist natĂŒrlich, dass es schmeckt und dass wir das vorausgesetzt haben, versteht sich von selbst, aber dass es sooo herausragend mundet und das in der Kombination mit einfachster "Regeneration" war einfach phĂ€nomenal. Wenn die Konsequenz des Lockdowns ist, dass man solche MenĂŒs fĂŒr zuhause kaufen kann, dann könnte es fast noch ein bisschen lĂ€nger dauern ... natĂŒrlich Blödsinn ... demnĂ€chst wieder in Duvenstedt live vor Ort; wir freuen uns sehr darauf und sagen nochmals vielen lieben Dank fĂŒr diese unvergessliche...
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