Aus der Ferne betrachte ich das Fort National, das stolz auf seiner kleinen Insel im weiten Atlantik thront. Der graue Stein schimmert schwach im Licht, und ich sehe, wie es sich gegen die salzige Brise des Meeres stemmt. Die Wellen schlagen unaufhörlich an die Felsen, die das Fort umgeben, und mit jedem WindstoĂ scheint es, als wĂŒrde die Geschichte dieses Ortes lebendig werden. Ich bin weit entfernt, doch der Anblick dieses Wahrzeichens lĂ€sst mich innehalten und in Gedanken versinken.
Ich weiĂ, dass dieses Fort mehr ist als nur eine alte, steinerne Festung. Es wurde 1689 auf Befehl von Vauban erbaut, dem genialen Festungsbaumeister, der Frankreichs KĂŒsten mit einer Reihe von strategisch durchdachten Befestigungsanlagen versah. Das Fort sollte Saint-Malo vor den Bedrohungen der See und den wiederkehrenden Angriffen schĂŒtzen. In den wirren Zeiten des 17. Jahrhunderts war es von entscheidender Bedeutung, die Stadt, die als Hochburg des französischen Handels und der Seefahrt galt, zu verteidigen.
Heute scheint das Fort ruhig und unnahbar, als ob es die Wellen und die Zeit ĂŒberdauert hĂ€tte. Doch ich stelle mir vor, wie es einst von Wachen patrouilliert wurde, die mit scharfem Blick das weite Meer absuchten, auf der Suche nach den Bedrohungen, die immer am Horizont lauerten. Ich kann mir förmlich vorstellen, wie das Leben hier fĂŒr die Soldaten gewesen sein muss â die stĂ€ndigen Wachdienste, der Blick auf das offene Meer und die drĂŒckende Stille, die nur vom Rauschen der Wellen durchbrochen wurde.
Das Fort hat in seiner Geschichte so viel erlebt. Im Zweiten Weltkrieg wurde es von den deutschen Truppen besetzt und, wie so viele andere GebĂ€ude in Saint-Malo, beschĂ€digt. Es musste nach dem Krieg wiederaufgebaut werden, und dennoch steht es hier, fest und unverĂ€ndert, als wĂŒrde es mit der Stadt ein stilles, unerschĂŒtterliches Band teilen. Die Wiedergeburt von Saint-Malo nach den Zerstörungen des Krieges spiegelt sich in diesem Fort wider, das nicht nur den StĂŒrmen des Ozeans trotzt, sondern auch denen der Geschichte.
Als ich weiter in die Ferne blicke, erkenne ich den Damm, der bei Ebbe das Fort mit dem Festland verbindet. Zu dieser Stunde ist er unberĂŒhrt, nur der sanfte Wind zieht ĂŒber den schmalen Weg, der sich wie ein schmaler Graben durch das Meer zieht. Der Gedanke, zu FuĂ auf dieses historische Monument zuzuwandern, lĂ€sst mich die Zeit vergessen. Es ist, als wĂŒrde ich auf einem Pfad gehen, der Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Vielleicht ist es dieser Kontrast, der mich so anzieht â die Verbindung zwischen der stillen, doch mĂ€chtigen Geschichte des Forts und der modernen Welt, die sich immer weiter entfernt.
Ich frage mich, wie viele Reisende wie ich schon vor mir hier gestanden haben, den Blick auf das Fort gerichtet und sich von der Wucht der Geschichte ĂŒberwĂ€ltigen lassen haben. Wie viele haben den Damm ĂŒberquert, um die Mauern zu betreten und in den Hallen dieses Denkmals zu verweilen? Es ist ein Ort, der nicht nur in der Geschichte von Saint-Malo verwurzelt ist, sondern auch in der Erinnerung jedes einzelnen, der sich von seiner stillen Erhabenheit ergreifen lĂ€sst.
Hier, aus der Ferne, erscheint mir das Fort National nicht nur als ein Relikt der Vergangenheit, sondern als ein lebendiger Zeuge der unerschĂŒtterlichen Widerstandskraft einer Stadt und ihrer Menschen. Es erinnert mich daran, dass manche Dinge, wie das Meer selbst, ewig scheinen. Und dass auch wir, wie dieses Fort, in der Zeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen - ob wir wollen oder nicht.
Stand: 12.03.2025
âEinige Menschen hinterlassen unauslöschliche Spuren in uns, durch das, was sie taten oder, viel schmerzhafter, durch das, was sie nicht taten. Diese Spuren erscheinen zunĂ€chst wie Wunden, die uns in ihrer SchĂ€rfe verletzen und uns mit ihrer Tiefe quĂ€len. Doch irgendwann im Laufe der Zeit verwandeln sich diese Narben in das Fundament unseres Wesens, formen uns auf eine Weise, die wir vielleicht nie erwartet haben, aber die uns letztlich zu dem werden lĂ€sst, was wir im Leben...
   Read moreI went there at 3:30 on a Friday at low tide and it was closed, even though in the picture I took, you can see people inside. Iâm not sure why they can get in and I canât. Not good. Also, the hours on Google say itâs open. Too bad they donât update it when theyâre closed. I went to the office of tourism and she said that is closed for the next three days, but she didnât know why. I found out why it was closed for three days because it was due to a wedding. I guess rich people have priority over the regular people. Also, it says to look for a French flag to see if itâs opened, but they fly a Britain flag along with the blue flag to confuse you.
Luckily I was able to go back another day and their website said it was opened and when I got there they said I could tour it for 30 minutes. About five minutes later, they told me I had to leave even though the tide had not...
   Read moreSaint-Malo, une perle enchanteresse imprégnée d'histoire et d'authenticité, émerveille les visiteurs avec ses majestueux remparts et ses bùtiments historiques, témoins intemporels de son glorieux passé.
SituĂ©e en Bretagne, au nord-ouest de la France, Saint-Malo est une destination qui capture instantanĂ©ment le cĆur des voyageurs. Les remparts imposants qui entourent la vieille ville sont un spectacle Ă couper le souffle, offrant une vue panoramique sur l'ocĂ©an Atlantique et les Ăźles environnantes. Marcher le long de ces fortifications Ă©rigĂ©es au XIIIe siĂšcle procure un sentiment unique de connexion avec le passĂ© tumultueux de la ville.
Mais Saint-Malo ne se résume pas qu'à ses remparts ; ses bùtiments historiques ajoutent une touche d'élégance architecturale. Les rues pavées de la vieille ville invitent à se perdre dans un dédale de maisons à colombages, d'églises gothiques et de charmantes boutiques. La Cathédrale Saint-Vincent, datant du XIIe siÚcle, est un exemple saisissant de l'architecture religieuse médiévale.
Outre son charme pittoresque, Saint-Malo a également été le berceau de grands navigateurs, dont Jacques Cartier qui a découvert le Canada. Cette ville portuaire est imprégnée d'un esprit maritime indéniable, que l'on peut ressentir en flùnant le long du port, en dégustant des fruits de mer frais ou en observant les voiliers naviguer au loin.
En conclusion, Saint-Malo est une destination qui allie harmonieusement la beautĂ© naturelle de la mer Ă un patrimoine historique riche. Ses remparts impressionnants et ses bĂątiments historiques en font une Ă©tape incontournable pour les passionnĂ©s d'histoire et les amoureux de la mer. Une visite Ă Saint-Malo est un voyage dans le temps, une aventure empreinte de poĂ©sie qui laisse des souvenirs impĂ©rissables dans le cĆur de tous les visiteurs chanceux qui ont eu le privilĂšge de dĂ©couvrir cette...
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