An sich ist das Mondo Mio ein schönes und gut gemachtes Kindermuseum, aber familienfreundlich und familien-mitdenkend ist es nicht: Ich wollte heute mit meinen zwei Kindern (nicht zum ersten Mal) ins Mondo Mio. Die jüngere Tochter war im Kinderwagen eingeschlafen, aber laut Hausordnung dürfen Kinderwagen nicht mit rein ins Museum bzw. den Ausstellungsbereich. In sechs Jahren Elternschaft habe ich noch nie erlebt, dass man irgendwo nicht mit Kinderwagen rein darf, wenn das Kind im Kinderwagen schläft. Ich habe mit der Dame am Empfang diskutiert, mit ihrem Vorgesetzten und der Leitung. Alle beziehen sich auf die Hausordnung. Und dies ist ja das gute Recht des Museums. Aber in einem Museum, das sich an Kinder und Familien richtet, zu verbieten Kinderwagen mit schlafenden kleineren Geschwisterkindern mit reinzunehmen, geht an der Familienrealität vieler vorbei. Schulkinder haben nun auch manchmal kleinere Geschwister und kommen nicht immer allein daher. Man hat mir angeboten, das schlafende Kind am Empfang stehen zu lassen und man würde ein Auge drauf haben. Man würde mich dann in der Ausstellung suchen. Wer das Mondo Mio kennt, weiß wie verwinkelt es ist. Das schien mir keine gute Option. Man hat mir gesagt, ich dürfe ausnahmsweise den Kinderwagen mit in den Vorraum des Museums nehmen und dort mit dem schlafenden Kind warten. Mein Sohn (6) könne alleine in die Ausstellung. Aber letztendlich ist ein Museumsbesuch ja auch eine Familienunternehmung und gerade wenn das kleinere Kind schläft, ist auch mal mehr Zeit und Ruhe für das große Kind da. Ich sehe es als absolut familienunfreundlich an, ein Elternteil oder eine Bezugsperson im Vorraum abzustellen, um das schlafende Kind im Kinderwagen zu beaufsichtigen. Noch nie habe ich so etwas erlebt. Die Mitarbeitenden haben sich immer wieder auf die sehr gut besuchten Wochenenden bezogen und dass es nicht ginge, wenn jeder den Kinderwagen mit reinnimmt. Aber ich war in der Woche da und es war leer. Es gibt einen Socken-Bereich und es ist klar, dass man dort keinen Kinderwagen rein schiebt. Es gibt auch engere, in sich geschlossene Bereiche im Museum, aber soviel Verstand kann man in der Regel voraussetzen, dass die Kinderwagen mit schlafendem Kind nicht in die kleinste Hütte reingeschoben werden würden Es ist auch verständlich, dass man nicht zig Kinderwagen in der Ausstellung haben möchte, aber man kann auch differenzieren und mit Augenmaß handeln. Man kann schlafende Kinder im Kinderwagen in der Ausstellung erlauben und drum bitten, den Kinderwagen wieder vorne abzustellen, wenn das Kind wach ist. Man kann anders handeln und entscheiden, wenn es im Museum leer ist. Nach mir kam eine Mutter mit ebenfalls schlafendem Kind im Kinderwagen, die den Verweis auf die Hausordnung ebenfalls nicht nachvollziehen konnte und so etwas noch nie erlebt hat. Liebes Mondo Mio, geht in euch und überdenkt die Auslegung der Hausordnung. Gebt den Mitarbeitenden Handlungsspielraum, um Entscheidungen der Auslastung entsprechend zu treffen. Redet mit den Gästen und schließt nicht kategorisch aus. Die Gänge sind generell breit genug für Kinderwagen. Nach drei Gesprächen mit Mitarbeiten kann ich die kategorische Ausschließung von Kinderwagen nicht nachvollziehen. Familienfreundlichkeit sieht anders...
Read moreNormaler Weise schreibe ich keine Google Rezensionen, in diesem Fall nehme ich mir nun aber die Zeit. Eines vorne weg: Das Museum ist an sich sehr schön und meinem Kind hat es sehr gefallen. Mir eher weniger. Am letzten Wochenende besuchte ich mit meinem 3,5jährigen Kind und dem 7 Monate alten Baby das Museum. Zu Anfang wurden uns die Regeln erklärt, u.A., dass nur im Eingangsbereich und nicht in der Ausstellung gegessen und getrunken werden darf (nachvollziehbar, Kekskrümel und ausgekippte Flaschen müssen ja nicht sein). Wir starteteten dann mit dem Besuch der Ausstellung, wobei ich zunächst das nasse Baby wickelte. In einer Ecke auf dem Fußboden, weit entfernt von irgendwelchen Ausstellungsstücken, auf unserer Unterlage. Sofort kam eine Mitarbeiterin herbei geeilt ("Wir wickeln hier nicht!"). Wickeln wäre nur auf der Toilette erlaubt (wo es übrigens, wie ich später feststellte, richtig kalt und siffig war). Später waren wir im ausgewiesenen Bereich für die (Klein)kinder, wo diese alles Ausprobieren und mit den Exponaten spielen. Dort setzte ich mich in eine Ecke auf den Boden, um das weinende Baby in Ruhe zu stillen, während das "große" Kind spielte. Plötzlich kam die selbe Mitarbeiterin auf mich zugestürmt und rief noch im Laufen, dass Stillen hier verboten wäre. Das wäre Nahrungsaufnahme und deshalb müsse man in den dafür ausgewiesenen Bereich (auf die Stufen im Eingangsbereich). Mein Einwand, dass das doch etwas ganz anderes ist, als wenn hier etwas zu sich genommen wird, was krümelt, kleckert oder sonstiges, wurde mit der Begründung abgetan, dass das Baby "auf die Exponate spucken" könne (klar, ich halte das Baby nach dem Stillen im Fliegergriff über die Exponate, bis es bricht.. und natürlich "spucken" auch nur frisch gestillte Kinder, keins der anderen hier spielenden (Klein)kinder verliert in diesem Bereich je auch nur einen Tropfen Körperflüssigkeit.. und müssten die Sachen nicht ohnehin regelmäßig gereinigt/desinfiziert werden? Immerhin spielen da täglich zig Kinder mit..) und (mein persönliches Highlight an lachhaften Aussagen zum Thema stillen:) die Milch könne "aus der Brust auf die Exponate spritzen". Meine Begleitung und ich haben dann unsere Sachen gepackt und sind gegangen. Und ja, ich habe mich tierisch aufgeregt, trotzdem ist es höchst unprofessionell, sich danach als Personal zusammen zu rotten und sich über den Gast zu empören, während dieser das noch mit bekommt. Da hätte man vielleicht einfach noch die paar Minuten abwarten können, bis wir eh draußen waren. Ich muss sagen, dass ich mich in den Jahren seit dem ich Kinder habe, in Bezug auf das Stillen bzw. Pflege meines Babys, noch niemals so herablassend und mies behandelt gefühlt habe, wie in diesem...
Read moreThis is an excellent small museum about the world around us for primary-school aged, German-speaking children; it is free upon admission to Westfalenpark (which makes entry to the park very good value). The "USP" is that everything can be touched and played with.
Children can find out about modern life in other (mainly developing) countries through a series of little places that resemble rooms in those countries: for example, a shop in Brazil; a living room in India (dressing up an option here). There are displays describing, for example, the long journey that cotton takes from source to T shirt. At the end is an usual sort of soft play (made from old fabric I think).
Informative rather than preaching. Probably less suitable for the sort of child that mainly wants...
Read more