Hanfried (Denkmal)
Der Hanfried ist eine Bronzefigur auf dem Marktplatz in Jena zum Gedenken an Johann Friedrich I. von Sachsen, dem BegrĂŒnder der UniversitĂ€t der Stadt. Das Monument wurde anlĂ€sslich der 300-Jahr-Feier der UniversitĂ€t am 18. August 1858 enthĂŒllt.
Nachdem die Ernestiner im Jahr 1547 nach dem Ende des Schmalkaldischen Krieges die LandesuniversitĂ€t in Wittenberg verloren hatten, veranlasste Johann Friedrich I. die GrĂŒndung einer âHohen Schuleâ in Jena, die dann 1557 zu einer UniversitĂ€t erhoben und im Jahr darauf eröffnet wurde.
Im Jahr 1852 wurde dann auf Initiative des Kaufmannes Johann Christian Friedrich Carl und Mitgliedern des âVereins fĂŒr ThĂŒringische Geschichte und Altertumskundeâ ein Komitee ins Leben gerufen mit dem Ziel, ein Denkmal zu Ehren des GrĂŒnders der UniversitĂ€t zu errichten. Karl Julius Moritz Seebeck, Kurator der UniversitĂ€t, ĂŒbernahm die Leitung des Komitees, das Finanzierung, Auswahl des KĂŒnstlers sowie den Aufstellungsort des Denkmals organisierte.
Der Bildhauer Friedrich Drake erstellte den kĂŒnstlerischen Entwurf. Die Herstellung des Bronzegusses erfolgte in der Kunst- und GlockengieĂerei Lauchhammer. Das Denkmal kostete 12.000 Reichstaler, die durch Spenden von Jenaer BĂŒrgern, ehemaligen Studenten, Mitgliedern von protestantischen FĂŒrstenhĂ€usern sowie von dem preuĂischen König Friedrich Wilhelm IV. zusammenkamen.[1]
Die auf einem Piedestal stehende Figur ist mit kurfĂŒrstlichem Ornat wie Hermelinskappe, Hermelinsmantel und einer dreireihigen Kette mit AnhĂ€nger ausgestattet. In der rechten Hand hĂ€lt die Figur ein Schwert in die Höhe. In der linken Hand befindet sich eine aufgeschlagene Bibel mit einer Inschrift aus Psalm 121, Vers 2: âMeine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hatâ.
Die Bezeichnung Hanfried entstand aus dem Namen des KurfĂŒrsten JoHAN FRIEDrich und durch einen...
   Read moreDer KurfĂŒrst und GrĂŒnder der Jenaer UniversitĂ€t: Die Plastik von Johann Friedrich dem GroĂmĂŒtigen hat ihren Platz schon sehr lange Zeit auf dem Marktplatz im Stadtzentrum Jena's. Sie ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Studenten versuchen regelmĂ€Ăig ihr GlĂŒck, PflanzenkrĂ€nze auf sein Schwert đĄ zu werfen, in der Hoffnung, dass sie daran hĂ€ngen bleiben. Vor einiger Zeit musste sein Schwert restauriert werden, da es abgebrochen war. Inzwischen steht der alte Knabe aber wieder in ganzen Glanze am Platze. Er ist auch Teil der Dresdner Ahnengallerie beim...
   Read moreSehr schick und vorallem der Wochenmarkt ist sehr toll. Ich kann den kleinen tschechischen bĂ€ckerstand empfehlen. Die haben wirklich gutes Brot und sehr leckere Pesto fĂŒr auf das Brot wo nicht so nen Quatsch drinne ist (das Brot vertrage ich leider nicht mehr da ich ein problem mit gluten entwickelt habe ĂŒber jahre). Allgemein finde ich die regionalitĂ€t, frische und Preise auf den Wochenmarkt einfach unfassbar gut und es lohnt sich. Und such so ist der Markt einfach schön fĂŒr eine Pause. Der Brunnen lĂ€dt grade an sehr warmen Tagen zum Sitzen ein...
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