Mit viel Motivation bin ich, mit dem Ziel eine einzigartig tolle Mappe für den Studiengang Design in Nürnberg zu erstellen, dorthin und habe sage und schreibe ~950€ für 3 Monate Vollzeit Mappenkurs bezahlt. So zumindest das Angebot.
Ich war von Oktober bis ca. 8. November dort. An einer Hand abgezählt sind das ja nur 1 Monat und 8 Tage. Aber warum? Was als Vollzeit von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr angeboten wurde, hat sich als Flop herausgestellt. In Wirklichkeit wurde ein Lernangebot ( also ein Dozent ) effektiv von 10:30Uhr bis 11:30Uhr gestellt. Dann konnte man Mittagspause machen, oder auch nicht. Und später ab um 14:00 Uhr war der Dozent weg und man durfte sich selbst beschäftigen. Somit also nichtmal Teilzeit. Dazu wird für Mappenschüler der Freitag ausgelassen, ohne einen richtigen Grund zu nennen. Dazu hatten wir FERIEN? Herbstferien. Eigentlich Zeit für die wir bezahlt haben.
Das Kursangebot und die Ausstattung ist für einen angehenden DESIGN Studenten an der TH Nürnberg weniger als mager. Wer sich auf Fotografie oder Grafikdesign freut und damit etwas in seiner Mappe machen möchte hat hier verloren. Die Computer haben eine Kurbel damit sie Laufen und die Betriebssysteme einen langen grauen Bart. (Windows XP und 4:3 Monitore). Fotografie wird nur mal angeschnitten. Kameras, Objektive, Studioaustattung existiert nicht, maximal die privaten Sachen der Dozenten. Somit fällt das Drehen eines Films für die Mappe auch raus. Das Lernangebot besteht überwiegend Übungen mit Pinsel, Stift und Papier. Das Lernangebot ( jeden Tag 1-2 Stunden, durch den Dozenten ) ist für viele Dinge überflüssig. Wo vorher gesagt wird, man kann in dieser Zeit auf sich abgestimmte Dinge lernen, ist in der Realität ganz anders. Entweder man passt auf was der Dozent über ein Thema sagt oder dreht Däumchen. Teilweise wurden Lerninhalte versprochen die nie eingehalten wurden. Die Dozenten waren eigentlich alle super nett und hilfsbereit.
Der absolute Hammer kommt aber erst. Reinhart Bienert. Der mit seinem Gesicht für die Kunst-Und-Design Schule steht, ist in meinen Augen ein cholerischer, geldgieriger Kunstliebhaber und hat als "Lehrer" oder "Dozent" in dieser Branche nichts verloren. Warum? In einer Diskussion, hat er mich in einem Tonfall vor der versammelten Mannschaft ( Mappenschüler und FOS-Schüler ) mit einem derart herablassenden und undiplomatischem Ton und Wortwahl angeschnauzt. Und das nicht zum ersten Mal. Sogar auf die eigenen Dozenten ist er losgegangen und hat mit Drohungen um sich geschmissen. ( "Doro pass auf, dass ich dich nicht auch noch mit vor die Tür setze!" ) Auf die Aussage von mir: "Reinhart, du hast dich nicht ansatzweise mal mit dem Konzept meiner Mappe beschäftigt oder dich mit mir drüber unterhalten..." kam nur die Antwort von ihm: "Das muss ich ja auch nicht, ... ". Er wusste nicht mal wann die Abgabezeit der Mappe an der Hochschule ist. Sehr schwach. Um nicht zu sagen, unter jeder Würde, da nicht mal ein klärendes Gespräch zustande kam oder eine Entschuldigung von seiner Seite.
Aber das ist noch nicht alles. Uns wurde IMMER, während wir da waren, gesagt wir sollen die Tage abstempeln lassen, da wir an den Tagen, an denen wir nicht im Gebäude waren, zu anderer Zeit NACHHOLEN können. Super Sache eigentlich. Eine Freundin und ich dachten uns nach der Zulassung zur Prüfung, dass wir also diese Tage nutzen sollten um dort entspannt lernen zu können. Reinhart Bienert wusste davon, dass wir kommen hat uns aber mit einem der Art arroganten Tonfall wieder rausgeworfen, dass wir nicht wieder kommen wollten. Es kamen Argumente, dass wir dafür nicht gezahlt hätten. Das war im Dezember. In der Zeit, die eigentlich bezahlt war.
Kurz gesagt. Ich würde es NIEMANDEN empfehlen dort seine Mappe anzufertigen oder sich Tipps einzuholen. Lieber zu den Professoren gehen und sich dort beraten lassen. Das ist kostenlos und bringt am meisten. Außerdem mit Studenten in Verbindung setzen und Kontakte knüpfen. Der eine Stern ist dafür da, dass ich es geschafft habe und dass ich durch die Übungen...
Read moreIch kann den angebotenen Mappenkurs hier nur wärmstens empfehlen! Ich habe hier in kürzester Zeit eine Mappe erstellen können, habe beide Hürden (Mappe und Prüfung) erfolgreich bestanden und wurde an der TH Nürnberg angenommen. Ich habe 4 Monate gebucht gehabt; die ersten 2 Monate gab es viel Input; wir hatten 4 Dozenten, die sich abgewechselt haben, neue Materialien oder Techniken mit auszuprobieren oder über verschiedene Künstler und Stile zu sprechen. Die Dozenten haben sich im Laufe der Monate geändert (2 sind gegangen, 2 andere dazu gekommen), so gab es viel Abwechslung. Im 3. Monat haben dann die meisten ein Thema für ihre Mappe gefunden und dann jeder individuell an Projekten gearbeitet. Dabei haben uns die Dozenten unterstützt und vor allem sehr gut beraten. Im 4. Monat dann - wenn die Mappe angenommen wurde - geht es dann an die Prüfungsvorbereitung. Das Wissen, was an Kunstschulen so ankommt, was verlangt wird und die Anregung bei eigenen Ideen noch einen Schritt weiter zu denken, hat mir hier wahnsinnig geholfen. Außerdem hilft es zusätzlich, sich in einer Gruppe kreativer Menschen immer wieder auszutauschen, so haben wir uns alle gegenseitig inspiriert. Ich kam mit allen Dozenten sehr gut klar und habe die Atmosphäre hier geliebt. Alles sehr entspannt und ruhig.
Die einzigen kleinen negativen Punkte sind 1. der beschränkte Platz: es werden parallel auch Praktikanten von der FOS angenommen und wenn das für einen Zeitraum gerade viele sind, dann wird es etwas eng. Und 2. gab es leider kein WLAN, das wäre gerade bei Arbeiten am Laptop schon hilfreich gewesen.
Alles in allem definitiv das Geld wert und ohne die Schule hätte ich das bestimmt nicht auf Anhieb...
Read moreIch habe die Kunst- und Designschule Nürnberg zunächst als Praktikantin und Jahre später als Co-Dozentin intensiv kennengelernt.
Was mir zunächst auffiel ist die große Palette an Techniken, die in der Kunstschule vermittelt werden. Sowohl die Praktikanten
der FOS und MOS sowie die Mappenschüler profitieren enorm von dem breitgefächerten Angebot. Dies schlägt sich besonders
in den häufig hervorragenden Mappen nieder, die am Ende entstehen.
Das Erstaunliche ist, dass sogar Mappenschüler, die im Selbstversuch zweimal gescheitert sind, es durch die fundierte und zielgerichtete
Unterrichtsstrategie des Teams um Reinhard Bienert an der Hochschule angenommen wurden. Die durchwegs jungen Dozenten haben
selbst an der Kunstaakademie studiert und vermitteln so ganz aktuelle Positionen was u.a. zu der hohen Erfolgsquote beiträgt.
Reinhard Bienert hat mit unglaublichem Engagement und viel Herzblut diese private Kunstschule aufgebaut. Er verfügt über herausragende didaktische
Fähigkeiten und schafft es in seinen Workshops, selbst Teilnehmern, die im künstlerisches Arbeiten noch ungeübt sind, häufig unglaubliche
Fortschritte zu entlocken.
Selbstverständlich ist das Equipment nicht auf dem allerneuesten technischen Stand, das kann eine so kleine private Institution auch nicht leisten,
allerdings wiegen die Kenntnisse, Anregungen und Empfehlungen die die Schüler für Ihre künstlerische Zukunft erhalten dies bei weitem auf.
Ich gebe der Kunstschule 5 Sterne....
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