Volle Punktzahl und Empfehlung! Ja, manchmal rumpelt es beim Service - haben wir nur 2x erlebt: 1x völlige Fehlbesetzung, 1x Koordinierungsprobleme mit der Küche. Das kann einfach passieren. Location: eine der schönsten in Berlin, eben weil es nicht überlaufen ist, es ist ruhig, sauber und wunderschön gelegen. Das generiert mit Laufkundschaft nicht den Hauptumsatz. Ist eben kein Ausflugslokal. Dafür gibt es hervorragende Küche mit frischen Zutaten und sehr gute Weine im mittleren Preissegment. Eher erstaunlich, dass es bei Inflation, Energiekosten etc. noch so kommod kalkuliert ist. In der Küche wird hoch professionell eine kleine Karte mit wechselnden Gerichten gekocht. "Sonderwünsche" sind sogar möglich, wenn Zeit und Zutaten vorhanden. Ich hatte dort vor kurzer Zeit eine der besten Spargelcremesuppen ever! Eigentlich esse ich die schon lange nicht mehr, weil es eher üblich ist, Sahnewasser mit Spargelgeschmack rauszukloppen. Ich bin froh, dass ich zu dieser Suppe überredet wurde. Ja, manchmal sind im Außenbereich Bedienungen, die erstmal sagen "Oh, das muss ich in der Küche fragen". Das ist einfach engagiert. Wenn es im oder vom Buchholz ein Buffet gibt, dann muss man da hin. Das ist sensationell und konsequent gut bis ins Detail. Oder zum Abend auf einen Wein mit kleiner/großer Mahlzeit. Und manchmal klappt das auch nicht, weil es gerade Personalmangel gibt. Das ist die neue Realität der Gastronomie. Get used to it. Was es aber auch gibt, sind Gäste, die sich wie Graf und Gräfin Koks aufführen und für ihr schlechtes Benehmen auch noch von Umstehenden dafür Applaus wollen, wenn sie wie die wildgewordenen Karens auf das Personal losschimpfen, weil diese vielleicht auch mal Nein sagen müssen. Wir wohnen seit 6 Jahren in der unmittelbaren Nachbarschaft, wir hatten dort noch nie einen schlechten Abend oder Nachmittag....
Read moreAuf dem Weg ins Restaurant Schloss Britz haben wir uns kurzfristig für diese Location entschieden - leider. Für den schönen Garten und den sehr freundlichen Service gibt es 3 Sterne. Allerdings schaffen die recht hohen Preise eine Erwartung, die absolut nicht erfüllt wird :(
Optik: Lieblos zusammengestelltes Essen. Und dabei gibt es im Sommer so viele Möglichkeiten, mit Kräutern, Gemüse etc. zu spielen.
Soßen: Nichts besonderes. Einfach nur das Linsenwasser aus dem Topf.
Kartoffeln: Weder geschmacklich, noch optisch was besonderes. Fast wie Kartoffelpüree aus der Tüte, keine kleinen "echten" Kartoffelstückchen zu spüren.
Bier: Industriebier zum Craft-Bier-Preis. Auch nichts Besonderes, wo es doch mittlerweile so viele tolle lokale Brauereien in Berlin gibt.
Regionalität: Nicht vorhanden bzw. keine Transparenz.
Alkoholfreie Getränke: Ich sage nur Standard-Cola für 5 Euro. Auch hier gäbe es Alternativen von Proviant Limonaden etc.
Dessert: Ein Mini-Crepe mit 10 Erdbeerhälften ohne Soße, Puderzucker oder irgendeinem anderen "Extra" kostet hier 10,50 Euro - da passen die Relationen einfach nicht.
Erst im Nachhinein haben wir gelesen, dass es sich hier um einen Sternekoch handeln soll. Leider war von Kreativität, Kochkunst und Liebe zum Essen oder für die Gäste nichts zu spüren. Da kann dann auch der beste Services nichts mehr machen.
Wir gehen dann doch lieber wieder in...
Read moreWir waren vor Corona oft und gerne Gast im Buchholz und haben dort nach langer Zeit mal wieder gegessen. Das Erlebte wird aber dazu führen, dass wir dort nicht mehr hingehen werden. Meine alte 5-Sterne Bewertung muss ich leider korrigieren. Der Service und die Qualität des Essens, die wir früher sehr geschätzt haben, sind praktisch nicht mehr vorhanden. Was bleibt ist das Ambiente und das rechtfertigt leider nicht mehr die aufgerufenen Preise. Wir (und andere Gäste) standen minutenlang im Eingang wie bestellt und nicht abgeholt, bis ein Kellner aufgetaucht ist. Kein Brot mehr vor den Gerichten, das kannten wir anders. Statt Stoffservierten jetzt billigste Papiertücher, wie vom Dönermann. Der bestellte Aperitif kommt erst nach der Vorspeise. Insgesamt: die komplette Bedienung wirkt wie am Fließband. Die Kartoffelsuppe war praktisch geschmacksfrei. Die mediterranen Knödel waren so verbrannt/vertrocknet(?), dass sie beim Kauen wie Croûtons geknuspert haben. Die Gänsekeule war trocken und faserig und wirkte, als hätte sie seit 12:00 mittags im Ofen auf einen Gast gewartet.
Abgerundet wurde das Bild durch das defekte Kartenlesegerät (fairerweise wurden wir beim Reinkommen darauf hingewiesen) und eine „Rechnung“ auf der fett „Zwischenrechnung – keine...
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