2016: „Erlebnis“gastronomie in Friedrichshagen Wie in jedem Jahr wollten wir, in Familie, den ersten Weihnachtsfeiertag miteinander genießen. Dank der Bemühungen der Gaststätte „Bräustüberl“ am Müggelsee in Friedrichshagen, ist uns das auch nahezu prächtig gelungen. Wohlgemerkt, nahezu. Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und alle Voraussetzungen für einen harmonischen Feiertag zu schaffen, wurde bereits im Oktober von uns persönlich die Bestellung für zehn Personen abgegeben. Zwei Gänse sollten am Tisch tranchiert werden, lautete die Empfehlung der Gaststättenleitung. So weit, so gut. Geplant war unser Eintreffen am ersten Weihnachtsfeiertag um 16 Uhr. Drei Tage vor dieser opulenten Familienfeier ließ sich meine Frau die Reservierung und Mahlzeit zur Sicherheit nochmal bestätigen. Am 25.12. um kurz vor 16 Uhr trafen sukzessive die einzelnen Familienmitglieder ein, erstmal nur mäßig irritert, dass der Kellner die Reservierung nicht gleich finden konnte. Am Tisch dann eröffnete uns die ausgesprochen freundliche Kellnerin, dass es gar keine ganzen Gänse gäbe, da es der Küche unmöglich war diese in angemessener Zeit zuzubereiten, für uns jedoch stattdessen Gänsekeulen zum Verzehr bereit stünden. Nunja, wir akzeptierten das Angebot mit dem Gedanken an unsere Gesundheit, die nun nicht der Völlerei anheimfallen musste. Rückblickend hätten wir vielleicht spätestens an dieser Stelle skeptisch werden müssen, aber uns wurde als Entschuldigung ein Maronensüppchen mit karamelisierten Nüssen als Vorspeise versprochen. Das Maronensüppchen kam dann auch nach einer knappen Wartezeit von anderthalb Stunden, die wir dank einer Lademöglichkeit für Handys mit Rätselraten und anderen Handyspielen gut überbrücken konnten. Wir hatten zwar Hunger, aber auch Spaß. Leider konnte die versprochene Maronenesuppe ohne Nüsse nur mit Nüssen serviert werden. Manche Suppe war überdies beinahe lauwarm. Jetzt waren wir skeptisch und erster Unmut machte sich breit, was unserer guten Grundstimmung jedoch erfreulicherweise keinen Abbruch tat. So gegen 18:00 Uhr, das Tageslicht hatte sich bereits verabschiedet, wurden die bestellten Gänsekeulen serviert. Einzelne Familienmitglieder hatten Nudeln, Lachs oder Rumpsteak bestellt, auch diese Gerichte wurden endlich serviert. Die Freude kannte kein Halten mehr. Gut, zwei der Teller sahen aus, als hätten sie schon länger kein Abwaschwasser mehr gesehen. Die lange Wartezeit hatte sich eher ungünstig auf die Festigkeit der Gänsekeulen ausgewirkt, der Fisch und eins der Rumpsteaks waren nicht wirklich wie gewünscht durchgebraten, sondern hatten tendeziell Sushiqualität. Auch die Nudeln waren sehr, also wirklich sehr al dente, dafür aber intensiv limettengetränkt, als lägen sie in Caipirinha und Klöße mag man in der Regel ja auch lieber durchgegart, aber immerhin bekamen wir unerwartete „Erlebnis“gastronomie präsentiert. Beim Preis konnten wir später feststellen, dass die Keulen vom Weihnachtsfest des Vorjahres stammen mussten, daher die Festigkeit. Durch die Lagerungskosten und das „Erlebnis“ erklärte sich dann auch der Preiszuschlag. Wir danken der Kellnerin die, trotz aller berechtigter Kritik, immer ruhig und freundlich blieb und am Ende zumindest noch die ungenießbarsten Mahlzeiten stornierte. Danke, dass meine Familie so gelassen und spaßbereit ist! (Der Text zu diesem Abenteuer entstand in einer Zusammenarbeit von Opa und...
Read moreWir waren heute zum gemütlichen Weihnachtsessen im Bräustübl! Trotz Vorbestellung mussten wir auf unsere Tischzuweisung einige Minuten warten. Nachdem man dann einen 9-Personen Tisch auseinander zerrte und uns lieblos die Plätze zuwies, mussten wir ein Weile auf die Speisekarten warten um unsere Bestellung aufzugeben. Wir bekamen auch nur 3 obwohl wir 5 Personen waren. Die Getränke ließen dann auch etwas auf sich warten. Die Auswahl des festlichen Menüs beschränkte sich auf Gänsekeule, Ente, Rumpsteak, Nudeln und Lachsteak. Gänsekeule und Ente waren trocken und zäh, Rotkohl und Klöße aber gut. Zu dem Rumpsteak, welches bis auf den großen Fettrand okay war, gab es schleimiges Zucchini-Auberginen-Pilz Gemüse. Die Nudeln waren sehr aldente, wenn nicht eher noch hart mit dem gleichen Gemüse wie beim Rumpsteak, dafür aber in Öl schwimmend! Kinder scheinen im Bräustübl nicht willkommen zu sein. Es gab kein Kindermenü, obwohl bei vielen Gästen Kinder dabei waren, die sicherlich bei der Voranmeldung mit erwähnt wurden! Wir haben 1 1/2 Stunden auf das Essen gewartet! Überfordertes, unfreundliches Personal, welches sich persönlich beleidigt fühlte und laut wurde, als man auf die Frage, ob es denn schmeckte, verneinte. Zu guter Letzt wird man darauf hingewiesen, daß man sich die Rechnung mitnehmen kann, falls einem schlecht werden sollte (was man ja nicht hofft ), damit man wenigstens weiß wovon. Alles in...
Read moreDas ehemalige Berliner Bürgerbräu Restaurant, ist ein sehr schöner alter Bau im Jugendstil. Es ist sehenswert, doch als Restaurant nicht unbedingt empfehlenswert. Die Speisekarte ist vielversprechend, doch das Essen ist 3.klassig, leider. Der bestellte Matjeshering nach Hausfrauenart, war in Anlehnung "nach Hausfrauenart". Man versuchte sich, doch geschmacklich weit daneben. Der Hering wurde lieblos auf drapiert, die Bratkartoffeln schwammen im Öl und waren auch nicht direkt als Bratkartoffeln zu bezeichnen. Apfelringe, Zwiebeln usw. waren halbwegs in Ordnung, doch so gering, daß es für den Hering nicht ausreichend war. SCHADE .... Die andren Speisen, die wir bekamen, waren auch alle in irgendeiner Form zu bemängeln und wir sind wahrlich keine grundlegenden Kritiker !!! Das Ambiente des Restaurants ist sehr interessant, man erwartet eindeutig mehr, von der Küche. Die Kellner bemühten sich, mit ihrer flapsigen Art, etwas Stimmung aufkommen zu lassen, das stellenweise kompromittierend ist und damit meine ich nicht, wenn sie berlinerisch sind, das wäre ja in Ordnung. Wir waren 5 Personen und werden erst einmal andere Restaurants besuchen. Vielleicht ist diese Rezension für das Personal im Bräustübl hilfreich, um einige Veränderungen...
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