Ich bin immer noch völlig schockiert von der "Begegnung", die ich mit einer Mitarbeiterin der Quelle hatte. Ich wies darauf hin, dass man für wirklich wenig Geld Anlegerampen für Rollstuhlfahrer *innen besorgen könnte, so dass ein barrierefreier Zugang für alle potentiellen Gäste möglich wäre. Während ihre wirklich super liebe Kollegin total verständnisvoll reagierte und mir anbot, den Vorschlag mit der Leitung zu besprechen, wurde ich von der zweiten Mitarbeiterin, die die nächste Schicht übernahm so unfassbar unfreundlich abgewiesen, dass ich es immer noch nicht glauben kann. Ich dachte, dass sie vielleicht die Chefin der Quelle sei - so führte sie sich auch in unserer Diskussion auf - weshalb ich die Barrierefreiheit überhaupt nochmal ansprach. Die Frau teilte mir mit, dass es nicht ihre Aufgabe sei für die Gleichberechtigung von Rollstuhlfahrern zu sorgen. Außerdem erklärte sie mir, man müsse ja dann auch zwei Rampen besorgen, für die es keinen Platz gäbe. In der Kneipe gäbe es ja nochmal Stufen zu überwinden. Und man könne draußen ja keine Rampe anbauen. Meine Gegenargunentation, dass man doch die gleiche klappbare ANLEGE-Rampe zur Überwindung beider Treppen benutzen könnte, die man auch leicht hinter dem Tresen verstauen könnte, lies sie nicht gelten. Die Krönung der Unterhaltung war, dass die Frau ernsthaft meinte, dass sich Rollstuhlfahrer doch gefälligst Orte suchen sollten, die für solche Menschen ausgelegt wären. Es sei nicht ihre Schuld, dass jemand aus meinem Umfeld nun zufällig im Rollstuhl säße. Solchen Leuten würde man doch wünschen einmal selbst für einen Tag im Rollstuhl zu sitzen. Und keinen Menschen zu haben, der sich für sie einsetzen will - davon gehe ich bei dem Betragen aus. Ich konnte mir nicht verkneifen in meiner Wut und Traurigkeit diesen Gedanken im Ansatz zu erwähnen. Das empörte sie nun aber völlig. Das dürfe man doch keinem wünschen, so etwas ginge nur nach...
Read more“Die Quelle” is the perfect place to be … the people who work there are totally amazing.
It is originally a very traditional “regular” pub that never closes, but at least from Friday till Monday morning it transforms into a hot spot for all ages and especially that mix makes it a beautiful venue. Let yourself go!
And as the unofficial motto, that is written on the wall in the ladies room, states:
“Nur wer gegen den Strom schwimmt kommt an der Quelle an.” (“Only those who swim against the current arrive at the source. (German: Quelle)”
Special shoutout to Sabine 🤍 I see you all there at some...
Read moreDie Quelle als überragend zu bezeichnen, wäre eine groteske Untertreibung für dieses Kneipe gewordene Stück Liebe in Moabit. Beispiel? Kollege pennt am Tisch ein, Wirtin sagt: "Och je..." und stellt ihm ungefragt ein Wasser hin. Da muss ich fast weinen. Das Bier floss schön gezapft, schmackhaft und ohne Wartezeiten, jederzeit mit einem Lächeln serviert. Fast würde man behaupten, man fühle sich wie zu Hause, bis einem auffällt, dass man dort weniger freundlich behandelt wird. Das Publikum bunt gemischt, bisweilen mit interessanten Vorschlägen für die und leiser Kritik an der zugegeben mit fortschreitender Uhrzeit weniger ansprechenden Entscheidungsfindung an der Jukebox. Sorry dafür! Diese kennt Alexander Marcus, Die Kassierer und Boysetsfire, aber leider Muff Potter nicht. Jedoch kein Grund für einen Stern Abzug. Wer die Toiletten kritisiert, ist wohl noch nicht viel herumgekommen. Alles im Rahmen! Die Schüssel ist zwar wenig attraktiv, aber wer sich in einer Kneipe groß entralfen muss, sollte sich eher an seinem schlechten Timing als an den Toiletten abarbeiten. Pissoirs völligst okay.
Insgesamt eine Kneipe in Reinkultur, genau wie es soll. Da kommen wir gerne wieder, um zwei bis drölf Schultheiss zu schnabulieren und die zeitlose Atmosphäre...
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