In einer Zeit, in der viele Restaurants auf Hochglanzpolitur, Instagram-taugliche Präsentationen und ausgeklügelte Marketingstrategien setzen, ist es geradezu erfrischend, wenn man auf ein Lokal trifft, das all diese Spielereien gar nicht nötig hat. Stattdessen überzeugt es mit dem, worauf es im Kern wirklich ankommt: Herzblut, Handwerk und ehrlicher Geschmack. Genau so ein Erlebnis hatten wir bei unserem Besuch in einem kleinen, familiengeführten Restaurant – betrieben von nur zwei Menschen, die offensichtlich mit Leidenschaft bei der Sache sind.
Der Chef des Hauses begrüßte uns persönlich – ein sympathischer Mann mittleren Alters, der nicht nur den Service übernimmt, sondern auch spürbar Stolz auf das ist, was seine Lebensgefährtin in der Küche zaubert. Schon beim Eintreten merkt man: Hier läuft alles etwas persönlicher, etwas intimer ab. Keine Spur von Hektik oder Routine, sondern eine warme, fast wohnzimmerartige Atmosphäre.
Die Karte ist angenehm übersichtlich, kein überladenes Menü mit 50 Optionen, sondern eine sorgfältige Auswahl an traditionellen Gerichten – ehrlich, bodenständig und gut durchdacht. Schon beim Lesen bekommt man das Gefühl, dass hier nicht einfach irgendetwas aufgetischt wird.
Wir entschieden uns für drei Klassiker der deutschen und österreichischen Hausmannskost: Eisbein, Cordon Bleu und ein etwas ausgefalleneres Schnitzel „au four“ – eine Variante, die überbacken serviert wird und nicht ganz alltäglich.
Das Eisbein kam auf den Punkt gegart auf den Tisch – innen so zart, dass das Fleisch beinahe von allein vom Knochen fiel. Gewürzt war es kräftig, aber nicht überladen, mit einer Tiefe, wie man sie nur erreicht, wenn man das Gericht mit Geduld und Erfahrung zubereitet.
Dazu wurde klassisch Sauerkraut und ein Klecks Senf serviert – einfach, aber genau so, wie es sein sollte. Das Sauerkraut war herrlich fein abgeschmeckt, nicht zu sauer, leicht buttrig, mit dezentem Kümmel, der das Ganze abrundete.
Das Cordon Bleu war ein echter Star. Außen eine perfekt gebräunte Panade, die beim ersten Schnitt leise knackte, innen saftig-zartes Fleisch, und in der Mitte ein wunderbar schmelzender Käse, kombiniert mit einer Scheibe feinstem Schinken. Hier schmeckte man nicht nur die Qualität der Zutaten, sondern auch die Sorgfalt der Zubereitung – nichts verlief, nichts war matschig, alles auf den Punkt.
Besonders angenehm: Es handelte sich eindeutig nicht um ein Fertigprodukt, wie man es leider oft serviert bekommt. Das Cordon Bleu war von Hand zubereitet, frisch paniert und mit Bedacht gebraten. Dazu gab es knusprige Pommes auf meinen Wunsch und ein kleinen, frischen Salat, der mit einem hausgemachten Dressing begeisterte – leicht säuerlich, kräuterig, einfach lecker.
Das Schnitzel „au four“ war eine angenehme Überraschung. Es handelte sich dabei um ein Schweineschnitzel, das zunächst klassisch gebraten und dann mit Würzfleisch und Käse überbacken wurde – eine Art Auflauf-Schnitzel, das auf einem großen Teller serviert wurde. Die Kombination war wunderbar ausgewogen: Der Käse dezent-würzig und aromatisch.
Was diesen Besuch so besonders machte, war nicht nur das hervorragende Essen, sondern die authentische Art, wie der Service gestaltet wurde. Der Chef war stets präsent, ohne aufdringlich zu sein. Er hatte für jeden Gast ein offenes Ohr, ein ehrliches Lächeln und spürbar Freude an dem, was er tat.
Man hatte nie das Gefühl, einfach nur „abgefertigt“ zu werden – im Gegenteil: Fragen zu den Gerichten wurden gerne beantwortet, Empfehlungen ehrlich gegeben, und auch ein kurzer Plausch war möglich, ohne dass es gestellt oder gezwungen wirkte.
Fazit:
Wer auf der Suche nach einem Restaurant ist, das keine falschen Versprechungen macht, sondern mit ehrlicher Küche, persönlichem Service und einer authentischen Atmosphäre überzeugt, ist hier genau richtig. Der Zweimann-Betrieb – mit dem Chef im Service und der Lebensgefährtin in der Küche – ist ein Paradebeispiel dafür, was Gastfreundschaft und Kulinarik bewirken können, wenn sie von...
Read moreHaving been in Germany for over two weeks my group and I were disappointed with the lack of traditional German Beer Houses and we were chomping at the bit for a homestyle Jagerschnitzel. We struck gold at this quaint and cozy beer house/ garden situated in the township of Brandenburg.
Expect quirky pig inspired beer house decor inside or head outside and relax under the huge umbrella in the enclosed beer garden.
The service is friendly and our waitress did her best to accomodate our lack of fluency in the native tounge.
The fare was exceptional! Don’t expect a gastronomical masterpiece occupying the centre of a huge white plate, do expect mouth watering homestyle German food delivered in generous servings the way Oma used to make!!
We had the Pork Schnitzel topped with grilled cheese sauerkraut accompanied with potatoes and gravy; all cooked to perfection and served with a lettuce cup side salad which added a fresh and chrisp contrast to the heavier German fare.
With no room for desert we battled through and ordered a apple strudel. Suffice to say, even though I was bursting at the sides from my perfect schnitzel I couldn’t leave any of the perfectly baked strudel to wast!
In conclusion if you are ever In Brandenburg don’t pass us...
Read moreBeim 1. Stopp unseres Bootstourns waren wir in Brandenburg. Gemeinsam mit einer befreundeten Familie suchten wir ein Restaurant. Vergebliche Versuche (voll, nicht mehr vorhanden, zu trotz Besuch während Öffnungszeit). Dann fragten wir beim Schweineschnäuzchen u es ging einer aus der Gruppe nur rein u kam raus mit dem Ergebnis ebenfalls voll. Unsere 6.Jährige musste mittlerweile dringend aufs WC. Also ging ich mit ihr - beide mit Mundschutz- rein um zu fragen ob wir aufs WC dürfen u ob Essen ausser Haus angeboten wird da die Kids mittlerweile ungeduldig u hungrig waren. Da ich niemand vom Personal drinnen sah, gingen wir zunächst aufs WC u als wir zurückkamen sprach ich den Kellner - offensichtlich wars der Wirt selbst - an. Er erwiderte barsch u unfreundlich nein u es sei unmöglich einfach so aufs WC zu gehen. Das könne man nicht machen. Ich entschuldigte unser Verhalten u erklärte die Dringlichkeit u dass ich niemand gesehen habe. Ich wolle auch fürs WC bezahlen. Er meinte nur das gehe trotzdem nicht u er sei allein u überhaupt keine Kapazität. Der Ton mit dem er dies sagte, war allerdings alles andere als angemessen u sehr ungehalten. Offensichtlich war er total überfordert u. gereizt. Bei allem Verständnis für die Wirte in der aktuellen Zeit, wünsche ich diesem Gastwirt dass ihm mit seinen Kindern o. Enkelkindern in so einer Situation mehr Verständnis entgegengebracht wird. Wir waren dann alle froh dort keinen Platz bekommen zu haben, denn kinder- bzw familienfreundlich...
Read more