Mal vorab, wenn ich hier jammere, dann auf hohem Niveau. Das wichtigste, das Essen ist von guter Qualität und richtig lecker und der Wein schmeckt auch prima.
Kommt man jedoch nach Einbruch der Dunkelheit vor Ort an, wirkt das Umfeld schon recht heruntergekommenen und man ist froh, in den Laden rein zu gehen.
Der erste Eindruck ist gut, man wird von freundlichen Menschen empfangen. Schaut man genauer, bemerkt man vielleicht die noch fehlenden Deckenlampen. Nicht wichtig, aber ein Detail.
Zunächst wird höflich die obligatorische Flasche Wasser angeboten, die man später zu einem Preis auf der Rechnung wiederfindet, der seines gleichen sonst nur in der gehobenen Gastonomie wiederfindet.
Der "Meal-Deal" vom Donnerstag ist klasse und wirklich sein Geld wert. 3 kleine Speisen für 12,- Euro. Wir hatten Spitzkohlsalat mit Granatapfel Kernen an Trüffel Vinaigrette, Ratatouille mit Ziegenkäse und Roastbeef. Alle Speisen klasse zubereitet und sehr lecker.
Wie leider häufig in der deutschen Gastronomie wird bei den Weinpreisen übertrieben. Es wird in 0,15 l Gläsern ausgeschenkt.
Als 2. Wein habe ich den einzigen "Spanier" von der Karte bestellt, an den Tisch gebracht wurden dann aber 2 unterschiedliche Flaschen. Ich durfte beide kosten und mochte den, der nicht auf der Karte stand, sehr gerne. Auf die Frage, was das 0,15 l Glas den kosten soll bekam ich den Hinweis, da wäre man sich nicht ganz sicher - so etwa 1 Euro mehr als der von der Karte.
Gegoogelt kostet der fragliche Wein je Flasche 13,- im Einzelhandel und wird dort für 8,20 pro 0,15 l Glas verkauft. Da mag jeder selber überlegen, ob es das wert ist.
In der Dortmunder Nordstadt findet man nicht weit entfernt ein einfaches portugiesischen Restaurant wo es etwas "bürgerlicher" vor allem bei Weinpreisen zugeht.
Fazit: Ich fand den Laden eigentlich toll und würde den auch unbedingt empfehlen, bin aber noch nicht sicher, ob ich dieses Wein Preis-/ Leistungsverhältnis unterstützen möchte.
Eigentlich 5 Sterne 🌟 einen ziehe ich für die Weinpreise für 0,15...
Read moreIt's a really nice place - the have a back garden, where you can definitely enjoy the good weather. The have nice offers - for example on Sunday, you can get 10 pintxos, a cheese plate and a dessert, for 55 euros. We chose that + water + wine, for 4 people; and it was worth it. The only thing is that you cannot choose the pintxos, but most of them were really nice. If I would choose, I would really recommend the pollo saltado, the cauliflower, the egg... The other ones I didn't enjoy that much. In general, it was a nice place to have some wine and tapas; so I would recommend...
Read moreLange hatten wir ihn geplant, nun war es so weit: Unser erster Besuch im „Stachelschwein“, der kulinarischen Botschaft der Nordstadt, die standesgemäß im „Alten Schloss“ an der zentralen Kreuzung Mallinckrodt-/Bornstraße residiert. Schon beim Betreten des angenehm beleuchteten Raums erwartet den Gast „Wohlfühl-Atmosphäre“. Die Tische sind nicht so eng gestellt, wie es heute in vielen Gastronomien üblich ist. Deko und Einrichtung, alles stimmig. Für die Stammleser:innen hier ist es keine Neuigkeit, dass das Konzept der Weinbar darin besteht, Pintxos (Leckereien auf kleinen Spießen) und Tapas kreativ und variantenreich anzurichten und dazu Weine zu servieren, die einerseits nicht in jedem Supermarktegal stehen, die aber auch für den Nicht-Lottokönig gut erschwinglich sind. Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden übertroffen!
Ob nun die „Patatas Bravas“ an Forellenkaviar (9,50 €), der Garnelenspieß mit Papaya und Chimichurri (7,90 €) oder das Wildgulasch an Kardamon und Johannisbeere (7,90 €) – an bzw. in jeder kleinen Speise sorgte zumindest eine originelle Zutat dafür, dass als bekannt Vermutetes einen ganz neuen, überraschenden und stets bezaubernden Akzent bekam. Mein Favorit war gestern die Ratatouille-Tarte mit karamellisiertem Ziegenkäse an Rosmarin-Honig (6 €).
Aus in der Figur liegenden Gründen verzichte ich beim Auswärtsessen oft aufs Dessert. Nicht so diesmal. 😇 Und der warme „Schoko Lava Cake“ (€ 8,50) mit selbstgemachtem Vanilleeis an einem Pflaumensößchen war die schmelzende Sünde nun wirklich wert. Betreut wurden wir kompetent und liebenswürdig von Jasper, dem man die Freude an der Arbeit wirklich anmerkte. Wir sind sicher: Dies war gewiss nicht unser letzter Besuch im...
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