Enders Imbiss Herford â wir mĂŒssen reden.
Es gibt Orte, die riechen nach Kindheit. Nach Pommesdampf, GrillsoĂe und einem GefĂŒhl, das man lĂ€ngst verloren glaubte. Enders Imbiss ist so ein Ort. Kein Laden, keine Marke â ein StĂŒck Herford, gewachsen, geblieben, standhaft.
Die Currywurst ist solide, ehrlich, wie sie sein muss. Aber die Teufelswurst â die ist Religion. Scharf, wĂŒrzig, mit Charakter. Kein billiges Brennen, sondern dieses ehrliche Feuer, das dich kurz erwischt und dich dann grinsen lĂ€sst. Ich hab sie als Kind geliebt â damals, wenn ich mal durfte. Heute esse ich sie mit demselben Respekt wie frĂŒher. Nur die Beine sind lĂ€nger geworden.
In Herford gibtâs zwei Namen, die man kennt: Schalk und Enders. Zwei Platzhirsche mit Geschichte. Jeder hat seine Fans, jeder seine Philosophie. Schalk ist Kult â Enders ist Heimat. Mein Herz gehört Enders. Nicht, weil es objektiv besser ist, sondern weil es echt ist.
Hier arbeitet eine Familie, die weiĂ, was sie tut. Generationen wechseln, aber das Herz bleibt. Der Chef hat dieses typisch ostwestfĂ€lische Temperament â direkt, ehrlich, manchmal rau, aber immer mit Haltung. Kein VerkĂ€ufer, ein Gastgeber.
Der Laden hat sich entwickelt, ohne sich zu verraten. Ein bisschen moderner, etwas sauberer, aber nie glattpoliert. Enders ist sich treu geblieben. Und das ist mehr wert als jedes neue Logo.
FĂŒr einen Imbiss ist das hier groĂes Kino. Keine Sterne-Gastronomie, keine DesignerstĂŒhle â nur gutes Essen, ehrliche Arbeit und ein Hauch Vergangenheit.
Ich bin kein neutraler Kritiker. Ich bin ein ehemaliger Herforder Junge, der hier aufgewachsen ist. Und wenn ich heute dort stehe, mit einer Teufelswurst in der Hand, dann schmeckt sie immer noch nach dem, was damals wichtig war: Zuhause.
FĂŒnf Sterne â fĂŒr Geschmack, Erinnerung und...
   Read moreIch kenne den Imbiss noch vor 20 Jahren , war immer lecker. Nun wohne ich 300 km entfernt und bin nur auf Besuch in Herford . 2x war ich jetzt da, ist umgebaut und natĂŒrlich neue junge Leute drinnen. Beim ersten Mal hat mich eine Frau bedient die kompetent und sehr freundlich war. Geordertes Essen war lecker . Bratwurst Pommes Frikadelle nicht so wie frĂŒher, da gabs 2 Sorten Frikassee, aber gut . Das zweite Mal kam ich rein und lief fast gegen 2 MĂ€nner die dich mit beiden Armen auf die Verkaufstheke stĂŒtzten und auf Kundschaft warteten. Ich hab geordert , Bratwurst , 2 Freilos und Pommes, ist ja ne lange Fahrt nach Hauseđ Bratwurst und Pommes gut, die Frikadellen hab ich meinem hundi gegeben, der hat die aber mit Genuss gefuttert đ die schmeckten komisch, irgendwie schon bissel Ă€lter vom Fleisch darinnen und trotz dem ich sie hab warm machen lassen, kein knusper drum rum und labberig . War schade, auch der Blattsalat in der Theke sah schon etwas welk in der eigentlich leckeren hellen SoĂe aus. Ich probiere es aber bestimmt nochmal ansonsten gibt es noch Schalks Imbiss an der...
   Read moreToiletten ja. Kartenzahlung ja Barrierefreier Zugang ja. Die Mitarbeiter sind sehr bemĂŒht. Ich dachte der Name Fleischermeister wĂŒrde von QualitĂ€t sprechen?! Dem ist leider nicht so. Die Mitarbeiter husten im Minutentakt und man hat ein unsicheres GefĂŒhl. Die Auswahl ist ĂŒbersichtlich. Ich weiĂ nicht, was jemanden daran hindert Gyros zu ĂŒberbacken??? Das ist heute nicht möglich hieĂ es. Die Frikadelle, wenn man das Ding so bezeichnen kann, ist nicht gebraten sondern wabbling mit gummiartiger OberflĂ€che. LĂ€sst sich schwer beschreiben. Auf jeden Fall habe ich sowas noch nie gegessen. Die "Schaschlik-Sauce" ist einfaches GewĂŒrzketschup erwĂ€rmt. Unglaublich schlecht! Die Pommes und die Salate sind in Ordnung. Pommes knusprig und optimal gesalzen. Das Schnitzel ist ebenfalls schlimm. Vom Geschmack her und dadurch, dass es doppelt gelegt wurde eine unerwartete Luft-Mitte. Die Panade fĂ€llt auch stĂ€ndig ab. Das Cordon bleu ist aber in Ordnung. Ein Vorteil ist, dass man mit Karte zahlen kann und das es Toiletten gibt. Ich wĂŒrde hier nicht noch einmal...
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