Eigentlich hätte ich zwei bis drei Sterne an das Café Luck vergeben, da die Lage, die Einrichtung sowie die sonnige Terrasse trotz anderer Widrigkeiten wirklich gut sind. Nachdem ich im Vorfeld zu meiner eigenen Bewertung aber einige andere Kritiken und die wirklich unverschämten Erwiderungen der Caféinhaber/innen gelesen habe, kann ich nur einen einzigen Stern vergeben. Ich selbst habe zwei Erfahrungen im Café Luck, mit einem Monat Abstand (Februar/März), gesammelt: Im Februar war ich mit meiner Freundin und zwei Kindern zum Frühstücken da und wir waren schon etwas überrascht von den hohen Preisen, welche man in diesem Selbstbedienungscafé zahlen muss. Nachdem wir eine halbe Stunde lang angestanden hatten, um das Essen und die Getränke zu erhalten, (wobei die Mitarbeiterinnen einerseits gestresst wirkten, andererseits trotz der vielen Kundinnen langsam arbeiteten), hatten wir mittlerweile sehr großen Hunger, was sich angesichts der kleinen Portionsgrößen der 5 Frühstücke (für 2 Erwachsene und 2 Kinder), ungünstig auswirkte. Nachdem wir am nächsten Tag im Restaurant gegenüber (mit Namen einer zarten Blume) ein exzellentes und größeres Frühstück zu einem niedrigeren Preis in traumhaftem Ambiente SERVIERT bekommen hatten, kam ein Besuch des Cafés Luck für uns eigentlich nicht mehr infrage. Einen Monat später jedoch besuchte ich das Café zusammen mit drei Freundinnen doch noch einmal, da die Sonnenterrassen in anderen Lokalen komplett besetzt waren. Leider bestätigte sich diesmal der Eindruck des ersten Aufenthaltes: Wir bestellten einige Getränke sowie zwei Suppen, von deren Fertigstellung wir per "Pieper" informiert werden sollten. Nach einiger Zeit kam eine Mitarbeiterin und meinte, unsere Suppen seien abholbereit und an dem letzten Tisch (an welchem wir saßen), funktioniere der "Pieper" nicht. Weshalb die Dame mit leeren Händen an unseren Tisch kam, um uns das mitzuteilen, und nicht gleich das vorbereitete Tablett mitbrachte, ist uns ein Rätsel. Nachdem wir gegessen und getrunken hatten, mussten wir leider beim Aufstehen feststellen, dass unsere komplette Kleidung durch die Sitzmöbel mit Sägespänen beschmutzt waren. Das war zwar unschön, für uns jedoch nicht tragisch (dies könnten andere Gäste anders sehen). Bevor wir weiterwandern wollten, mussten wir leider erfahren, dass die Toilettenbenutzung auch für Gäste 1 Euro kostet, welcher zwar durch einen Verzehrbon wieder eingelöst werden könnte, dies für uns allerdings keine Option war, da wir ja schon im Aufbruch begriffen waren. Wäre es nicht eine Möglichkeit, für Cafégäste WC-Chips bereitzuhalten? Dadurch würde schon einer der, häufig genannten, Kritikpunkte wegfallen. Nun bin ich mal gespannt, ob die Antwort auf meine Bewertung ebenso unfreundlich ausfällt, wie die auf die Kritiken meiner Vorschreiber:innen. Ich bin diesbezüglich auf alles...
Read moreCafé Luck: Eine enttäuschende Demonstration von Preisgier und Gastfreundschaftsversagen
Das Café Luck, dessen Name ironischerweise Glück verspricht, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Beispiel dafür, wie man es in der Gastronomie nicht machen sollte. Mit einer Kombination aus überzogenen Preisen, mangelhafter Küchenleistung und einem besorgniserregenden Umgang mit Kundenfeedback, zeichnet das Café ein Bild, das weit entfernt von gastfreundlich ist.
Preisgestaltung, die Fragen aufwirft
Die Preisgestaltung im Café Luck lässt tief blicken und offenbart eine erschreckende Missachtung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. 12 Euro für einfache Nudelgerichte vs 8 Euro(was ok ist jedoch im Vergleich unverhältnismäßig) für eine Linsensuppe im Selbstbedienungsbereich sprechen nicht von Qualitätsbewusstsein, sondern von purer Preisgier. Zu allem Überfluss sind die Gerichte auch noch überwürzt, was die Frage aufwirft, ob hier überhaupt professionell gekocht wird.
Ein geschäftsführendes Rätsel
Noch bedenklicher ist der Umgang mit Kundenkritik. Während man sich nach außen hin mit einer Fassade von Gastfreundschaft schmückt, scheint intern eine Kultur der Ignoranz gegenüber jeglicher Form von Feedback zu herrschen. Dass die Inhaberin Kritiker mit abwegigen Vergleichen abkanzelt und es vorzieht, sich in einer Blase scheinbarer Unantastbarkeit zu isolieren, spricht Bände über die Geschäftsführung.
Rechtliche Bedenken und ethisches Versagen
Am alarmierendsten sind jedoch die öffentlichen Äußerungen der Inhaberin, die nicht nur von einem erschreckenden Mangel an Professionalität zeugen, sondern auch rechtlich bedenklich sind. Die Gleichgültigkeit gegenüber der Wirkung solcher Kommentare auf das Geschäft und dessen Ruf ist beispiellos. Es stellt sich die Frage, warum jemand, der offensichtlich wenig Interesse an grundlegender Gastfreundschaft oder ethischem Geschäftsgebaren zeigt, überhaupt ein Café führt.
Fazit: Ein Café, das sein Glück herausfordert
Insgesamt scheint das Café Luck mehr darauf bedacht zu sein, schnellen Profit zu machen, als eine Umgebung zu schaffen, in der sich Gäste willkommen und geschätzt fühlen. In einer Zeit, in der Kunden mehr denn je Wert auf Qualität, Transparenz und ethisches Handeln legen, setzt das Café Luck sein eigenes Glück aufs Spiel. Es bleibt zu hoffen, dass diese Kritik als Weckruf dient, denn in einer Stadt voller gastronomischer Alternativen ist der Verlust der Kundentreue nur eine...
Read moreAuch auf die Gefahr hin, vom Inhaber "geschimpft" zu werden, traue ich mich, meine/unsere Erfahrungen mitzuteilen. Den schmutzigen Tisch erwähne ich nur der Vollständigkeit halber. Über die Preise wurde schon mehrfach berichtet. Für eine Flasche (Leitungs-) Wasser 7,00 Euro zu verlangen - kann man machen, muss nan aber nicht. Da kann auch die Regierung nichts dafür (der Wasserpreis ist nur minimal gestiegen). Der Rucola auf dem vegetarischen Flammkuchen war nicht geputzt (die Schnittstellen waren schwarz) und welk. Der Fertigteig halt ein Fertigteich und die drei oder vier Cocktailtomaten "latschig". Den Abschuss machte aber das Würzfleisch. Meine 82-jährige Schwiegermutter ist eigentlich recht genügsam. Wenn die nach drei Löffelchen sagt, dass das Essen ungenießbar ist, glaube ich ihr das. Mein Mann wollte dich erbarmen und aufessen - er hat es nicht essen können. Als ich noch einen Cappuccino holte (damit meine Schwiegermutter überhaupt etwas im Bauch hat), standen gerade zwei Damen hinter der Theke, die ich aufgrund ihrer Kleidung als Küchenmitarbeiter ansehen würde. Als ich fragte, nach was denn das Würzfleisch schmecken soll bekam ich zur Antwort, dass da Hähnchen drin ist (Frage? Antwort?). Ich teilte mit, dass das Würzfleisch nach nichts, selbst mit der Worchester Sauce nicht gut geschmeckt hat, wurde ich "angemacht", dass ich (bzw. meine 82-jährige, pflegebedürftige Schwiegermutter im Rollstuhl) alleine mit meiner/unserer Meinung wäre. Komisch nur, das wir beim Verlassen der Lokalität zwei weitere Gäste gesehen haben, die das Pfännchen fast voll von sich weg geschoben haben. Es tut mir nur sehr leid um meine Schwiegermutter, der wir einen (vielleicht letzten?) schönen Ausflug gönnen wollten. Schade. Mir ist bewusst, dass Sie das überhaupt nicht interessiert. Aber vielleicht gibt es ja Gäste, die die Rezessionen einer Lokalität vorher lesen - nicht, wie ich, hinterher. Somit: zumindest wieder was gelernt. ERST REZESSIONEN LESEN, DANN HINSETZEN. ETWAS WAHRES...
Read more