Seit vielen Jahren ist das Rote Haus meine ungeschlagene Lieblingsadresse für wirklich gutes Essen, nette und liebe Menschen ( Gäste wie auch Betreiber:innen ), entspannte und stimmige Atmosphäre.
Wir kamen gestern am letzten Abend vor Saisonschluss gegen 17:00 Uhr spontan zu fünft dort an. Zum Glück zeitig genug um noch zum Essen geladen zu werden. Denn wie so oft war das Rote Haus für die Stunden ab 18:00 Uhr ausgebucht.
Es gab selbst gemachten Sandornlikör, Wasser, heißen Sandornsaft, Kabeljau im Bierteig, Lamm- und Vegiepie. Für den Nachtisch hatten wir leider keinen Platz mehr im Magen.
Ich persönlich habe den Eindruck, dass die Betreiber:innen des Roten Hauses der Insel, den Bewohner:innen und deren Gäste einfach etwas gutes tun wollen.
Das Essen überzeugte uns alle auf ganzer Linie.
Der Kabeljau im Bierteig war fantastisch weich und zart. Das Kartoffelstampf lecker buttrig und die Erbsen auf den Punkt gegart.
Anmerkung: Eine nicht zu alte Rezension beklagt sich über die tiefgekühlten Erbsen. M.M.n. sind Erbsen eine sehr authentische Beilage. Aber sie sind nicht leicht frisch zu bekommen. Unsere Industrie und wir haben uns speziell bei diesem Produkt auf Tiefkühlware eingestellt. Möhren zum Beispiel will ich bei hochwertiger Küche lieber nicht aus der Tiefkühltruhe essen. Müsste ich dort auch nicht weil sich Möhren über den Winter super lagern lassen und deshalb zur Verfügung stünden.
Das Lamm im Pie kommt von der Nachbarinsel bei Schaprode. Ebenso fein abgeschmeckt und schön serviert.
Drei verschiedene Nachtische hätten zur Verfügung gestanden aber wie gesagt… wir waren zuvor Eis und Kuchen in der Eismanufaktur essen…weil wir vorher in Kloster reiten waren, da lag das auf dem Weg und ist ja auch sehr nett dort.
Den Weltbesten Guggelhupf gab es übrigens im heutigen Zeitungs- und Kramladen direkt nebenan. Als es noch ein Café war. Die Form war knappe 100 Jahre alt und musste mindestens 24 Stunden im Wasser stehen bevor der Teig eingefüllt wurde. Was für ein Traum. Falls jemand von euch herausbekommt wo diese Form gelandet ist, hinterlasst gerne Hinweise im Roten Haus oder der...
Read moreZum Essen kann ich nichts sagen, weil wir nicht bedient wurden. Nach einer Stunde sind wir dann gegangen. Getränke haben wir via QR Code auf dem Tisch bestellen können, die wurden dann auch kommentarlos gebracht. Kein Hallo, kein Nichts. Auf Nachfrage, ob wir essen bestellen können, wurde uns gesagt, die Kollegin komme gleich. Nach einer weiteren halben Stunde sind wir gegangen. Beide Kellner*innen (offensichtlich alleine und heillos überfordert) sind mehrfach an uns vorbeigegangen und haben uns bewusst ignoriert. Keine Erklärung, kein Nichts. Man kann doch zumindest mal bescheid sagen, dass viel los ist und es dauern kann. Aber das war bewusstes ignorieren und weggucken, wenn wir den Blick gesucht haben oder gerufen hatten. Sowas ist mir noch NIE passiert. Absolut unverschämtestes und unfreundlichstes Personal, dass ich jemals irgendwo gesehen habe. Nach einer Stunde sind wir gegangen und haben im Hafenkater gegessen (sehr empfehlenswert).
Da bringt auch kein Kommunikationstraining was. Was wir mitbekommen haben, war die Kellnerin auch zu den Gästen, mit denen sie netterweise gesprochen hat äußerst ruppig und unfreundlich.
GEHT GAR NICHT!
Schade, denn das Essen sah gut aus und das Ambiente hat uns...
Read moreDen bestellten Schwarztee gab es nicht, ich habe dann grünen Tee getrunken, der war gut. Auf Nachfrage gab es keine Speisekarte, die dann auf dem Tresen doch lag. Die Preise sind unverschämt, die Bedienung ruppig und als wir dann doch essen wollten, wurden wir vom Personal von unserem nicht als reserviert gekennzeichneten Tisch vertrieben, weil man diesen wohl auch reserviert hätte. Essen konnten wir somit nicht und unsere Kinder hatten Hunger. Die Einrichtung im Inneren ist spartanisch schön, draußen sitzt man eher ungemütlich und ohne Regenschutz, das Haus sieht hübsch aus. Alles in allem kann ich die positiven Bewertungen keinesfalls nachvollziehen, auch weil wir bei unserem letzten Besuch im Roten Haus vor zwei Jahren Ähnliches erlebt hatten. Dieses Jahr wollten wir es dann doch nochmal versuchen, wurden aber noch mehr enttäuscht. Insgesamt sollte man besser die Finger...
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