Wir haben gestern an der Nachmittags-Expedition teilgenommen und ehrlicherweise sind wir mit gemischten GefĂŒhlen nach Hause gefahren.
Obwohl ich in der Region aufgewachsen bin, war es mein erster Besuch des Geysirs in Andernach, und das im Alter von fast 30 Jahren. Da wir gestern nichts anderes geplant hatten, haben wir uns auf die dreistĂŒndige Geysir-Expedition eingelassen. Wir hatten im Voraus zwei Tickets online zum Preis von je 16 ⏠pro Erwachsenem (Stand 06.2022) gekauft.
Die Tour begann mit einem Besuch des Geysir-Museums. Das GebĂ€ude beeindruckte schon von auĂen. Im Inneren setzte sich die beeindruckende Gestaltung fort, die wie ein Steinbruch aussieht und einen mit faszinierenden Details in die Geschichte eines Forscherteams mitnimmt. Der visuelle Aufzug, der eine simuliert Fahrt von 4000 Metern in die Tiefe der Erde darstellen soll, war nicht ganz mein Fall. Es war zu warm und mit bis zu 15 Personen zu eng, aber es bot eine realistische Simulation. Die Ausstellungsbereiche waren informativ und mit interaktiven Stationen auch fĂŒr Kinder interessant. Wie ĂŒblich konnte man im Anschluss an den Besuch im Museum eine Vielzahl von Souvenirs erwerben, und es gab auch ein zusĂ€tzliches CafĂ©.
Nach etwa 90 Minuten im Museum ging es um 15:00 Uhr am Schiffsanleger mit der "MS Namedy" zum nahegelegenen Geysir weiter. Obwohl das Schiff ziemlich groĂ ist, fanden sich meine schwangere Frau und ich beim Einlass plötzlich inmitten einer groĂen Gruppe von Personen im Alter von 60+ Jahren wieder. Das rĂŒcksichtslose DrĂ€ngeln und das Blockieren der Sitzgelegenheiten durch einige der GĂ€ste haben einen Ă€uĂerst negativen Eindruck hinterlassen. Hier wĂ€re es angebracht, dass der Schiffsbetreiber gelegentlich fĂŒr Ordnung sorgt. Nach einem Zwischenstopp in Leutesdorf, der etwa 20 Minuten dauerte, komme ich zu meinem Hauptkritikpunkt.
Warum fĂ€hrt man mit einem groĂen Schiff zu einem Ziel, das etwa 2 Kilometer entfernt ist? Auf der FAQ-Seite der Website steht, dass das Schiff die einzige Möglichkeit ist, den Geysir zu erreichen, jedoch fehlt eine vernĂŒnftige ErklĂ€rung dafĂŒr. Gerade in der heutigen Zeit, in der ĂŒberall versucht wird, Ressourcen sinnvoll und sparsam zu nutzen, ist der Betrieb eines Schiffes fĂŒr eine so kurze Strecke einfach nicht nachhaltig! Meiner Meinung nach steht das auch im Widerspruch zu der Aussage auf der eigenen Webseite, in der man betont, dass die Natur gefördert werden soll.
Am Geysir angekommen, setzte sich das Spektakel mit den Mitbesuchern fort. Das GelĂ€nde um den Kaltwassergeysir herum ist mit Seilen abgesteckt, wodurch die Sicht durch die Besucher schnell versperrt wird und auch wĂ€hrend der WasserfontĂ€ne blockiert bleibt. Dank meiner GröĂe und eines entsprechenden Teleobjektivs konnte ich dennoch einige gute Bilder machen, aber da dies das Highlight der Expedition sein soll, ist die Situation unbefriedigend gelöst. Der Zeitplan am Geysir ist ebenfalls straff durchgetaktet. Sobald die mehrminĂŒtige FontĂ€ne vorbei ist, wird man vom Personal dazu gedrĂ€ngt, das Schiff wieder aufzusuchen.
Da wir bereits wĂ€hrend der Hinfahrt mit dem Schiff ein schlechtes Gewissen hatten, fragten wir das Personal vor Ort, ob es eine Möglichkeit gĂ€be, zu FuĂ zurĂŒck zum Museum zu gehen. Und siehe da, es gibt tatsĂ€chlich einen Pfad durch den Wald. Der Pfad ist derzeit nicht vollstĂ€ndig ausgebaut, sodass nicht alle Besucher ihn nutzen können, aber es gibt offensichtlich eine Alternative zum Schiff! Der kleine Waldpfad fĂŒhrt nach einigen Minuten zu einem befestigten Weg entlang des Rheins. Zeitlich haben wir nicht viel lĂ€nger gebraucht als mit dem Schiff.
Zusammenfassend ist der Besuch des Geysirs eine nette Tagestour, aber ich persönlich empfinde das Drumherum als etwas ĂŒbertrieben, insbesondere wenn man einfach nur das Naturschauspiel "kurz" beobachten möchte. Wer das möchte, sollte vielleicht die WasserfontĂ€ne vom Berg auf der anderen Rheinseite...
   Read moreI did the museum package in the evening. The museum positively impressed. Its build very immersively, like you're going on an expedition. It has many interactive stuff where you can explore on your own. Many stuff was already know from university courses. The museum was almost empty (was a friday). No advanced booking necessary. You have good enough time to see the whole museum and have a snack at their very beautiful coffe shop. At 5pm I took the ferry (directly by the parking lot by the museum), that took like 20min to the geysir. The ferry serms very modern and chic, and has a bar where you can eat & have a drink. The geysir is located near a highway bridge. It erupts like every 2h naturally. Its a stunning pretty large fountain. Beware though if taking pictures, the droplets from the geysir are dirty and leave stains on the lens (and on sunglasses). On hot weather they also let people in the splash zone.
After all its a very interesting chill 3h experience, I...
   Read moreFun and interesting experience. A good half day trip in Andernach. Tickets include the museum itself and a short tourist boat ride to a half island to see an actual geyser.
The museum itself although not very large is well presented and maintained. A good amount of information and interaction throughout the museum will entertain both adults and children. But this requires participation with the displays and self-interest in learning. Information in the museum are presented in both German and English.
The visit ends with a two-way boat ride that lasts about 15-20min each way, to see a natural geyser in action.
The tickets are a bit on the high side for the average entry tickets for museums in Germany. But ticket prices include the museum entry and boat ticket. The assumption is the cost goes to the maintenance of the museum and especially...
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