This memorial shows so well the story of the Jews in Europe cities in the Holocaust. When arriving you first see a normal train station. You turn to the memorial and then see abandoned train platform. While walking along the rail, you can see each transportation details - the date, number of Jews that been transported and lastly the destination. First, you can see the transportation to the getthos in the east - on a daily basis except weekends 100 Jews a day, sometimes less sometimes more (someone died in the process or kids been born). Then, one day (as the picture shows) the transportation to the death camps began. 1000 and more Jews a day, until no Jews left in Berlin, and less than 100 were send a day to the death camps. A must seen Holocaust memorial if you...
   Read moreMahnmal Gleis 17 Stillgelegtes Gleis am Bahnhof Grunewald erinnert an Opfer der Nazizeit
TĂ€glich rollen unzĂ€hlige S-Bahn-ZĂŒge zwischen Potsdam und Berlin durch den Bahnhof Grunewald und befördern tausende Menschen in beide Richtungen. Nur wenige wissen, dass von diesem Bahnhof 50.000 deutsche Juden deportiert wurden. Der erste Deportationszug verlieĂ den Bahnhof Grunewald am 18. Oktober 1941 mit 1.013 Juden. Danach begann die systematische Deportation der Juden aus Berlin. Bis April 1942 fuhren die ZĂŒge hauptsĂ€chlich in die osteuropĂ€ischen Ghettos nach Litzmannstadt, Riga und Warschau. Ab Ende 1942 waren fast nur noch das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und das Konzentrationslager Theresienstadt das Fahrtziel. Allein in die âTodesfabrik Auschwitzâ fuhren etwa 35 ZĂŒge mit 17.000 Juden vom Bahnhof Grunewald ab.
Die Rolle, die die Deutsche Reichsbahn im Holocaust spielte, blieb lange unbeantwortet. Erst ab den 1980er Jahren wurden in Erinnerung an dieses Kapitel der deutschen Geschichte Mahnmale errichtet. Das Mahnmal âGleis 17â am Bahnhof Grunewald erinnert an die Opfer, die von diesem Gleis mit ZĂŒgen der Deutschen Reichsbahn aus Berlin deportiert wurden. Seit 1991 steht an der Rampe zum GĂŒterbahnhof eine Betonmauer mit NegativabdrĂŒcken menschlicher Körper. Das vom polnischen KĂŒnstler Karol Broniatowski geschaffene Mahnmal soll an die langen Wege und MĂ€rsche zu den Deportationsbahnhöfen erinnern.
Am Gleis 17 sind 186 Stahlgussplatten in den Bahnschotter eingelassen und zeigen in chronologischer Reinfolge Datum, Anzahl der deportierten Juden und deren Bestimmungsort. Bestandteil des Mahnmals ist auch die Vegetation, die sich zwischen den Schienen verbreitet hat. Sie soll uns daran erinnern, das von diesem Gleis nie wieder ein Zug den Bahnhof verlassen wird.
Die Deutsche Bahn hofft, dass das Mahnmal mit dazu beitrĂ€gt, dass die Verbrechen wĂ€hrend der nationalsozialistischen Herrschaft nicht vergessen werden. Das Mahnmal ist ein Ort der Erinnerung, der Mahnung und des Gedenkens. RegelmĂ€Ăig finden hier Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen statt. Gleis 17 ist öffentlich zugĂ€nglich und ĂŒber den S-Bahnhof Berlin Grunewald zu erreichen. Text und Fotos:...
   Read moreYou can access the platform by walking past the entrance to the train station, through the leafy spot all the way to the back. You'll pass the monument on your left by Karol Broniatowski which intuitively connects you with the Jews deported from there. The platform itself is quite long but surprisingly narrow, especially once you read the numbers engraved onto the metal slabs, representing amounts of people that were sent to their deaths. It was a very sobering experience, walking down the exact same platform, reading those numbers and destinations, connecting with the terror and fear they must have felt. We'd better learn from the past and never allow such atrocity to...
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