Eine bewegende Brückengeschichte versteckt sich hinter diesem Bauwerk. Die als Reichsbrücke bekannte Donauüberquerung ist die dritte Brücke an diesem Standort. Der erste Vorgänger war die 1876 fertiggestellte Kronprinz-Rudolf-Brücke, 1919 in Reichsbrücke umbenannt. 1934 wurde sie in nur 6 Stunden um 26 m stromabwärts verschoben, um einen Neubau an gleicher Stelle zu ermöglichen. Sie blieb daraufhin noch drei Jahre in Betrieb und wurde dann demontiert. Die zweite Reichsbrücke wurde 1937 eröffnet und stellte ein Symbol für Größe und Reichtum Wiens dar. Doch am 01. August 1976 zwischen 04:53 und 04:55 Uhr stürzte die Brücke plötzlich und unvorhergesehen ein, wobei ein Mensch ums Leben kam. Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren sieben Menschen in vier Fahrzeugen auf der Brücke: ein Busfahrer in einem städtischen Gelenkbus, zwei Mitarbeiter des ÖAMTC in einem Pannenhilfe-Fahrzeug, der Lenker eines VW Käfers, welcher mit zwei Mitfahrern unterwegs war und wegen eines abgefallenen Rades die Pannenhilfe beantragt hatte, sowie ein ORF-Chauffeur am Steuer eines Ford Transit. Der Busfahrer stürzte mit seinem Fahrzeug in die Donau, konnte jedoch binnen weniger Stunden unverletzt gerettet werden, da der Bus nicht unterging, sondern auf den Trümmern im Wasser stehen blieb. Die ÖAMTC-Mitarbeiter und die drei VW-Insassen befanden sich auf jenem Teil der Kaibrücke, der zwar brach und sich senkte, jedoch nicht völlig zerstört wurde, so dass sie sich selbst zu Fuß retten konnten. Der ORF-Chauffeur, welcher zuvor noch bei der Panne Hilfe geleistet hatte, wurde in seinem Ford Transit eingeklemmt und am Tag nach dem Einsturz tot geborgen. Er war somit das einzige Todesopfer. Die heutige dritte Reichsbrücke wurde 1980 eröffnet. Sie weist eine Gesamtlänge von 865 m sowie eine Breite von 26,1 m auf. Genutzt wird sie von Kfz, U-Bahn, Radfahrern und Fußgängern. Zudem verlaufen hier, wie auch auf Der Vorgängerbrücke, Rohrstränge und Kabeltrassen für Gas, Wasser, Fernwärme, Starkstrom und Telefon. Die Kosten lagen seinerzeit bei 914 Millionen Schilling und es wurden 50.000 m³ Beton, 3100 t Bewehrungsstahl und 2400 t Spannstahl verbaut. Inzwischen nutzen täglich mehr als 43.000 Fahrzeuge die Reichsbrücke. Radfahrer nutzen das Bauwerk etwa 3400 Mal täglich, an gewissen Tagen im Sommer können es sogar an die...
Read moreBelow the bridge, near the skatepark, right by the water, there is a stairwell where the last steps submerge into the water. There you can often find ducks and geese, passing by or even cleaning themselves, you can even feed them but be careful. It is one of the many spots that are worth checking...
Read moreReichsbrucke offers a splendid view of the river Danube and the near by jetty where many boats are parked. People often come there to celebrate their evening time and its a very common hangout spot. The nearest rail accessible pointy for the bahn station is...
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