A community urban garden, with a restaurant that serves dishes made from in-house grown plants and a bar. That is amazing on it's own! They also run workshops of different topics, not only gardening. There are beehives and a wood fired bread / pizza oven. You can choose to sit on at a wooden table or a swing or a hammock or pallets. Or you can hide between boxes with plants. It's not exactly designed to be cozy or nice. It's as cozy as a green garden gets on it's own. We've had veggie burgers with salad and a soup. It was all delicious and affordable. Knowing how local the ingredients were, it's amazing food experience. It's good to bring kids, they have some toys for the little ones and a sandbox. One downside is that it's located just by a busy street. There's a sign saying they will have to move to another place by November 2019 and they don't have the new place yet. I don't know the story but I guess that resonates with the graffiti above the garden that reads "still not loving gentrification". It's sad to see how Berlin became victim of...
Read moreHimmelbeet übernimmt und zerstört nutzerinnengetragenen Garten? Der „Garten der Länder“ in Marienfelde wurde seit 2014 mit viel nachbarschaftlicher Energie aufgebaut. Unterstützt und begleitet von netzwerk stadtraumkultur e.V. wurde er gefördert durch das BA Tempelhof-Schöneberg und die Stiftungsgemeinschaft anstiftung und ertomis. Das Grundstück wurde/wird von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft degewo zur Verfügung gestellt. Unter schwerem Körpereinsatz haben die Nutzerinnen mit netzwerk stadtraumkultur das Grundstück zunächst von alten Fundamenten und Terassenpflasterungen beräumt und, soweit möglich, diese für die Zwecke des Gartens bearbeitet und recycelt. Der Garten wurde als „Do it yourself“-Projekt initiiert. Dem zu Folge wurden die Gärtnerinnen von Anfang an von netzwerk stadtraumkultur e.V. dazu animiert und dabei unterstützt, einen eigenen Nutzerinnen-getragenen Verein -„Gärten der Länder e.V.“- zu gründen, der den Garten in Eigenverantwortung übernimmt und heute Träger des Gartens ist. Der „Garten der Länder“ ist Pflanzort, Handlungs- und Erfahrungsraum unterschiedlicher kultureller Prägungen. Die Gartenaktivitäten haben sichtbar gemacht, wie verschieden die Ansichten und Deutungen von Gartenbau aber auch von Kultur und Zusammenleben auf Seiten der Nutzerinnen sind. Der Prozess, für diese internationale Realität des Ortes einen lebendigen und weltoffenen Ausdruck zu finden, der identitätsstiftend nach innen und außen ist, ist bis heute nicht abgeschlossen. Demokratische Konfliktlösungen zwischen den unterschiedlich geprägten Szenen der Gärtnerschaft gehören nicht immer zur Alltagskultur und benötigen Zeit. In diese Zeit hinein wurde nun, ohne jede Absprache mit den Gärtnerinnen, von der “Himmelbeet” gGmbH mit dem Grundeigentümer vereinbart, dass die “Himmelbeet” gGmbH als "Berater" eingesetzt wird. Den Gärtnerinnen wurde dieses dann als Tatsache mitgeteilt. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung adé? Die Aufregung ist groß. Es gab kein Angebot an den Gartenverein, welches diesem die Möglichkeit gegeben hätte, sich für oder gegen diese Beratung zu entscheiden. Auch netzwerk stadtraumkultur e.V. als immer noch Begleiter des Gartenaufbaus wurde bis heute von der “Himmelbeet” gGmbH nicht angesprochen. Für die Akteurinnen des "Gartens der Länder" ist dieses Vorgehen in der Berliner Gartenbewegung...
Read moreEin grüner Flecken Ruhe inmitten der Stadt
Unweit des Leopoldplatz gelegen versprüht dieser Ort verschiedene Eindrücke: Alternativ, bunt, chaotisch, einladend, urig, gemütlich, zwanglos, ursprünglich, absurd. Diese Aufzählung lässt sich beliebig fortführen. Dieser Ort ist alles und nichts. Er verspricht ein Ort für alle und alles zu sein und ist doch ferner der menschlichen Zivilisation, als alles um ihn herum. Fast feindlich, ein Ausdruck des menschlichen Flehens und der Sehnsucht nach Entschleunigung, nach der Rückkehr zu den Wurzeln, nach den elementaren Dingen. Hier, an diesen Orten absoluter Gleichheit und Unbekümmertheit pilgern all diejenigen, die ihresgleichen suchen - jedoch ohne es zu wissen. Und wenn sie den Orte wieder verlassen, so mögen sie immer noch suchend verbleiben. Aber das sind wir alle. Immerhin waren es einige wahrhaftig schöne Momente. Ich bin gerne dort, ohne die anderen zu kennen. Hier möchte man im Grunde auch niemanden kennen. Hierher kommst du, um dich selbst kennenzulernen. Im Wirbel des Aufbruchs blickst du zurück und es war dir, als wärest du niemals dort gewesen aber deine Gedanken werden es...
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