Wie schwer lastet doch der Geist des Niedergangs auf den Stätten, die einst dem Hunger und dem Bedürfnis nach Nahrung gewidmet waren! Die Mensa am Ring in Münster ist ein bedrückendes Zeugnis des Verfalls jener Tugenden, die wahre Gastlichkeit ausmachen. Das, was dort als Speise dargeboten wird, verdient nicht den Namen Nahrung; es ist eine Verhöhnung des Lebens selbst, ein trauriger Abklatsch dessen, was die Natur in ihrer Fülle uns bieten könnte. Kalt, fad, leblos – so präsentiert sich das Mahl, ein Spiegelbild der müden Seelen, die es bereiten.
Doch nicht nur der Geschmack leidet, auch das Gewicht des Goldes, das für diese armseligen Rationen gefordert wird, ist ein weiterer Schlag ins Antlitz der Vernunft. Hier triumphiert die Gier über den Geist, der schnöde Mammon über die Weisheit des Maßes. Was hier gefordert wird, ist nichts Geringeres als ein Verrat an der Ehrlichkeit des Handels – eine Zumutung für jede freie Seele, die den Wert der Dinge noch zu erkennen weiß.
Und dann, als ob dies nicht genug wäre, tritt das Personal auf den Plan, in seiner Erscheinung und Haltung wie eine Karikatur der Menschlichkeit. Anstatt die Gäste mit jener Höflichkeit und Zuvorkommenheit zu empfangen, die dem menschlichen Miteinander innewohnen sollte, begegnet man hier einer Kälte und Unfreundlichkeit, die den Raum erfüllt wie ein eisiger Wind, der jede Wärme und Lebenskraft aus dem Dasein vertreibt.
Ja, dies ist ein Ort, an dem der Wille zur Macht, zur Herrschaft über das Wohl des Gastes, auf schändlichste Weise pervertiert wurde. Wer noch ein Gespür für das Wahre und Schöne hat, der meide diese Stätte des Verfalls. Denn es gibt in Münster Orte, an denen das Leben noch gefeiert wird, wo man sich nährt und gestärkt, nicht aber verhöhnt und...
Read moreDie Speisen sind auf Billigverköstigung ausgelegt und es ist immer eine Frage des Glücks, ob die gewählte Speise nicht völlig über-, oder unterwürzt ist. Für den Studipreis ist das Angebot nur untere Mittelklasse, für Personen, die den Normalpreis zahlen müssen, ist das aber schon unverschämt. Man hat nicht den Eindruck, das Küchenpersonal sei geschult. Jede Bundeswehrkantine und jede Firmenkantine hat der Mensa am Ring einiges voraus. Es wäre somit theoretisch möglich. Das vegane Angebot war zu Beginn kreativ und Abwechslungsreich, aber auch hier kehrt die Fadheit ein. Oft wirkt das Angebot wie eine aufbereitete Altbeilage, nicht wie ein eigenständiges Gericht. Zu Stoßzeiten werden Tische auch nach dem Essen lange weiter blockiert, es findet sogar Gruppenarbeit statt. Ein Unding. Das Personal lässt den zahlenden Kunden spüren, was es von den geänderten Öffnungszeiten hält: schon vor 14:00 werden Auslagen leergeräumt und geputzt. Von wegen Ausgabe bis 14:15... ab 14:20 wird man dann penetrant von pseudolustigem Mensapersonal belästigt, endlich fertig zu werden. Ich kenne und besuche diese Mensa seit 2009 und habe seitdem auch nur Verschlechterungen erlebt. Für mich nur im absoluten Notfall. Als Alternative in der Nähe empfehle ich die Mensa des UKM. Hier weiß man scheinbar, wie es geht. Anmerkung: inzwischen wird man am Ring täglich von Werbepersonal und Fremdfirmen belästigt, die einen Abos und Verträge aufschwatzen wollen. Das ganze ufert extrem aus und verursacht...
Read moreI‘ve been eating here since the end of June, and for the price I am pretty content. Everything is labeled and well organized, and the service is efficient. For the most part everything tastes great and there’s a selection of at least five options every day. The Buffet and salad bar are closed during the summer, however. Very well adapted for students, although I see a wide mix of people with all ages here. I’ll keep coming back while...
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