18.06.2022, 12h30 Treffpunkt Moderne Galerie. Wir wurden von unseren Freunden aus Düsseldorf zu dieser Tour eingeladen. Wir selbst sind Saarländer, insgesamt waren wir 4 Personen. Es war unheimlich heiß!! Alle Menschen in Saarbrücken taten automatisch das richtige, sie relaxten, und wir machten uns auf eine Tour bis fast 16h00. Toll. Aber gebucht ist gebucht. Unser Eindruck: recht kleine Portiönchen und lange Wege (bis zum Ferrum-Haus, Mainzer Straße). Und was es zum Essen gab, war fast nichts für mich: Eis ( 1 Bällchen) hat Fett, vertrage ich nicht - ich glaube, es gab zwei Mal Eis. Olivenöl und mediterrane Brotaufstriche (mit Olivenöl) zu testen in der Mainzer Straße war auch nicht mein Ding (Fett). Höhepunkt war der japanische Snackladen in der Kaltenbachstraße, Altstadt. Auch hier schmeckte es mir nicht: Es gab Snacks in Dreieckform mit einer Füllung, die absolut nach nichts schmeckte, eingewickelt in trockene Blätter, die mich sofort an Herbstlaub erinnerten. Eat the World - das hat man jetzt davon... St.Johanner Markt heißt für mich Schwenksteak! - Doch leider war der Stand von Schwamm zu diesem Zeitpunkt schon vom St.Johanner Markt verschwunden... Also, weiter Kohldampf schieben. Ehrenhalber sei aber erwähnt, daß die meisten begeistert waren. Zum Schluss gings direkt auf den St.Johanner Markt in einen weiteren asiatischen Laden ("IU" - hier gab's dann fritierte Süßkartöffelchen, toll). Als ob es nicht heiß genug war, saßen wir hier in einem Wintergarten, in den die Sonne gnadenlos reinknallte. Unser Guide wollte und wollte uns nicht entlassen. Unser Eindruck ist gespalten: Anstrengend, langatmig, etwas zäh. Aber wie gesagt, diese Schweinehitze! Die Nichtsaarländer schienen sich amüsiert zu haben, vor allem fand ich ihr Interesse an unserer Landeshauptstadt toll. Ganz schwierig war für mich, nicht die Rolle des Giudes zu übernehmen - denn ich liebe unser Saarland und habe generell Schwierigkeiten damit, wenn ein Saarländer für andere Saarländer spricht und so den Gästen sein Saarlandbild verabreicht. Unser Guide war gut und selbst ich(!), der glaubte über Saarbrücken alles zu wissen, hat hier noch etwas gelernt. Fazit: Ich vermisste wirklich das Schlemmen! Die Portionen hätten einfach größer sein müssen, dann hätte man durchaus (was ich ja getan habe) auf den ein oder anderen Gang leicht verzichten können. Sollte es bei diesen Minisnacks bleiben, wäre mein Vorschlag, dann doch mit der ganzen Truppe zum Schluss etwas "richtiges" essen zu gehen. Ein Abschlussessen, zumal man sich im Laufe des Nachmittags recht gut kennengelernt hat, das wärs gewesen! Dafür würde ich auch gerne einen höheren Preis zahlen! Anfangs waren wir ja auch im Hof von " Heinz und Hilde", diesen Ort hätte man zum Schluss auch wieder ansteuern können, um dort, unter der schattigen Kastanie, die aufkeimende Saarlandliebe bei den "Auswärtigen " zu vertiefen. Oder ihr ändert gleich Euer Konzept: "Eat the Saarland" - dann weiß man gleich, dass es schmeckt! So aber blieb ein etwas fader Beigeschmack. Ich war froh, als es vorbei war. Als erstes waren wir etwas trinken - im Schatten, an diesem Samstagnachmittag. Es war aber auch unmenschlich...
Read moreRead moreIch beurteile unsere 2 Personen-Tour vom 2.4.2022 durch das Nauwieser Viertel. Zunächst ein Lob an unseren sehr jungen Guide er war von seiner Seite her gut vorbereitet. Er hat sich im Vorhinein durch seine Familie, Freunde und Bekannte gut über das Leben und die Geschichte des Nauwieser Viertels informiert. Leider wurde er von seiner Firma schlecht vorbereitet. Es fehlten ihm Unterlagen und Fotos. Auch war Ihm nicht bekannt, wohin die Firma Saar-Lorr-deLux umgezogen war (wir fanden sie dann noch). Auch war es ihm nicht bekannt, dass es den Laden Tante Emmas Veganeria nicht mehr gibt. Keiner der Partner/Anlaufstellen war auf unser Erscheinen vorbereitet, sie gaben das auch an. Trotzdem klappt es einigermaßen. Saar-Lorr-deLux hier wurden wir am Eröffnungstag überaus freundlich empfangen, es wurde das Konzept erklärt und wir konnten verschiedene Brotaufstriche und Weine probieren. Bäckerei Sander hier wurden wir mit 2 halben sehr trocken Schokobrötchen “abgespeißt" obwohl dort die Croissants unvergleichlich gut sein sollen, laut unserem Guide. Unverpackt auch hier wurden wir von der Inhaberin sehr freundlich Empfangen, auch Sie erläuterte das Konzept ihres Geschäfts. In einem kleinen Leinensäckchen durften wir uns Nüsse, Trockenfrüchte und Ähnliches abfüllen. Reiseck auch hier wurden wir freundlich von einer netten Angestellten empfangen. Hier machten wir das 1. Mal Bekanntschaft mit dem Konzept und den Reisecken, von denen wir eine verkosten durften. The Hop Shop auch hier wurden wir freundlich von einem Angestellten empfangen, das Konzept wurde uns vorgestellt und wir durften ein Bier (150 ml) von 4 Offenen probieren. Lilli‘s Kuchenwerkstatt hier war der Empfang sehr unterkühlt. Wir mussten draußen warten bis die Inhaberin mit Ihrer Spezialität (Mandelgebäck) herauskam. Nach dem wir eine Erklärung darüber erhielten, wurden wir gefragt ob wir auch noch einen Café trinken wollen, den wir natürlich bezahlen mussten. Beides “genossen“ wir dann bei 2 Grad auf eiskalten Stühlen im Aussenbereich. Alles in allem waren es ca 2 kurzweilige Stunden, die ihren Preis von 39 Euro nur teilweise gerecht wurden. Würden wir diese Tour weiterempfehlen? Nein! Der Tour-Guide gab sein Bestes, seine Vorbereitungen und die der Partner durch die Standortleitung...
Wir, 7 Frauen gemischten Alters, hatten gestern unsere Tour in Saarbrücken durch das Nauwieser Viertel. Der junge Guide Henning hat es super toll gemacht. Es war sehr informativ, er war gut vorbereitet und auch sehr sympatisch. Wir haben viele Geschäfte und Lokalitäten entdeckt, von denen wir vorher gar nicht wussten, dass es sie dort gibt und die Verkostungen waren top. Einzig vielleicht das Croissant aus der Bäckerei, das war nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Die veganen Panini aus der Cucina verde waren super lecker. Der Besitzer, genau wie die Damen aus dem Unverpacktladen waren sehr freundlich und...
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