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Gaststätte Wolffenzacher — Restaurant in Bayreuth

Name
Gaststätte Wolffenzacher
Description
Rustic, centuries-old tavern with a leafy beer garden, serving meaty Franconian specialties.
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Opernstraße 14, 95444 Bayreuth, Germany
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Gaststätte Wolffenzacher
GermanyBavariaBayreuthGaststätte Wolffenzacher

Basic Info

Gaststätte Wolffenzacher

Badstraße 1, 95444 Bayreuth, Germany
4.4(378)$$$$
Open until 12:00 AM
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Ratings & Description

Info

Rustic, centuries-old tavern with a leafy beer garden, serving meaty Franconian specialties.

attractions: Margravial Opera House, Urwelt-Museum Oberfranken, Neues Schloss, Museum Markgräfliches Opernhaus, Kunstmuseum Bayreuth, Iwalewahaus, Universität Bayreuth, Wahnfried, German Masonic Museum e.V., Richard Wagner Museum, Historisches Museum Bayreuth, restaurants: Erciyes Cafe und Bistro Bayreuth, Café Florian, Louis - Cafe & Bistro, Oskar - Das Wirtshaus am Markt, Eis Opera Bayreuth, Heimathafen Bayreuth, Engin’s Ponte, Bayreuther Winterdorf, 1897 Wiener Kaffeehaus am Neuen Schloß, Bratwursthäuschen, local businesses: Stadtbad Bayreuth
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Bärlauchschaumsuppe
Fangfrische Fichtelgebirgsforelle
Im kräuter-bierteig gebacken, mit kartoffel - gurkensalat
Fangfrische Fichtelgebirgsforelle
In mandelbutter gebraten, mit salzkartoffeln und saisonsalat
Filet Vom Bachsaibling
Mit spargelstückerl und kartoffelwürfeln gebraten, dazu salatblätter in warmer rhabarbervinaigrette
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Reviews of Gaststätte Wolffenzacher

4.4
(378)
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5.0
3y

Im Zentrum von Bayreuth gelegen, bietet das Wolffenzacher in urigen Gasträumen und einem gemütlichen schattigen Gastgarten traditionelle fränkische Gerichte, die man aber nicht überall findet. Das liegt zum einem an manchen regionalen und saisonalen Zutaten, die in Main-Stream-Küchen leider kaum noch zum Einsatz kommen. Zum anderen an der Kreativität des Chefs und seiner individuellen Art der Zubereitung. Die Preise entsprechen dem Wareneinsatz und den hochwertigen Produkten.

Die Auswahl an örtlichen Bieren und ordentlichen nicht nur fränkischen offenen Weinen gibt auch preislich keinen Anlass für Beanstandungen.

Ich hatte im August an einem Samstag einen Platz für 12:30 Uhr reserviert und bin dann am Sonntag gleich nochmal spontan zum Mittagessen eingekehrt, um den letzten freien Tisch zu ergattern. Bei meinem ersten Besuch gab es, vermutlich wegen der von mir bestellten Vor- und Hauptspeise, einen Brotkorb. Das weiße und das dunkel eingefärbte Baguette habe ich stehen lassen. Dafür war ich von dem Mischbrot mit den Gewürzen Kümmel, Koriander und Anis begeistert.

Zur Vorspeise ließ ich mir die kleine Portion vom Kalbsbries servieren. Das stellte sich vor allem deshalb als besonderer Genuss heraus, weil der Thymus in Butter gebraten war. Wenn überhaupt, bekommt man anderswo die Wachstumsdrüse bestenfalls paniert oder in einer Teighülle heraus gebacken. Den vollen Geschmack erhält man aber nur bei der Zubereitung à la nature und, wenn - wie hier - die Küche beim Würzen keine falsche Zurückhaltung walten lässt. Neben klassischen Begleitern wie Blattsalaten und Reherln fügte sich auch die Entourage aus Obst erstaunlich gut in das Gesamtbild ein, wobei ich der Wassermelone einen kurzen Aufenthalt auf dem Grill gegönnt hätte.

Das von mir zum Hauptgericht gewählte Pfeffersteak vom Reh aus hauseigner Jagd konnte mit seinem Vorgänger ohne Weiteres mithalten und sah ihm sogar ausgesprochen ähnlich. Das lag einerseits am gleichen Teller und anderseits an der Art des Anrichtens, alle Komponenten schon vor dem Servieren miteinander zu verbinden, was ich nicht ablehne, aber auch nicht favorisiere. Ein Rosmarinzweig zur Deko sieht nett aus, ist aber so nicht genießbar, weshalb ich darauf verzichten würde. Er muss doch eh nur entsorgt werden. Viel wichtiger ist aber, dass auch bei diesem Gericht alles ausgezeichnet abgeschmeckt und aufeinander abgestimmt war. Das hier verwendete Obst war noch besser in das Gericht eingearbeitet, insbesondere die heißen Brombeeren, die zusammen mit den Waldpilzen für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgten. Das nicht zu bissfeste Gemüse zeigte sich noch in seiner vollen Farbenbracht. An der Garstufe und dem Geschmack des zarten Fleisches hatte ich rein gar nichts auszusetzen, lediglich kleine Stellen hätten etwas besser pariert sein können. Aber das fällt nicht ins Gewicht.

Das Schäuferl am Sonntag präsentierte sich in Bestform. Das Fleisch zart und saftig, die Kruste resch. Begleitet wurde es von einem handgedrehten Knödel aus sehr schmackhaftem - vermutlich sogar hausgemachtem - Knödelteig, einer feinen Dunkelbiersauce und genau der richtigen Menge an Sauerkraut. Die Brotbröckerl im Knödel hätte man stärker rösten können, aber das geht im Gesamtgenuss unter.

Bei meinen beiden Besuchen wurde ich immer sehr freundlich empfangen und sofort bedient. Zu lange auf das Essen warten musste ich nie. Am Samstag ging es mir sogar deutlich zu schnell. Kaum hatte ich mein kleines Bier zum Aperitif getrunken und noch keinen Wein bestellt, kam schon die Vorspeise. Die war gerade abgeräumt, da stand schon der Hauptgang auf dem Tisch. Danach kehrte allerdings Ruhe ein und es verging eine ganze Weile, bis die Bedienung wieder nach meinen weiteren Wünschen fragte. Das will ich aber nicht überbewerten, weil ich steuernd hätte eingreifen können und mit dem Service insgesamt keinesfalls unzufrieden war.

Der Espresso ist nicht der Hit, dafür aber der Affogato nach Art des Hauses.

Ich kann das Wolffenzacher...

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1.0
2y

Nach vielen Jahren zurück in der Heimat – und einem ersten Besuch beim Wolffenzacher haben wir uns den lobenden 5-Sterne Bewertungen zunächst sehr gerne angeschlossen und waren so voll der Begeisterung, dass wir gleich einen Folgetermin reservierten.

Hier weiß man durchaus, wie erstklassige Gastronomie und Kulinarik gehen! Ob man in den Genuss derselben kommt, ist leider nicht garantiert. Empfehlen (ohne Ironie) würden wir diese Lokalität für einen einmaligen Besuch bei der Durchreise (unbedingt reservieren!), oder wenn man denn zu dem elitären Kreis gehört, der Gefallen (...oder eher Gnade ?) vor den Augen der Wirtsleute findet. Ansonsten ist man am Katzentisch gern gesehen, möchte bitte schweigen, sein Geld da lassen und bekommt - mit Glück- durch die Blume mitgeteilt (geht leider auch wesentlich drastischer) – dass man doch bitte nicht in der nächsten Woche, sondern maximal im nächsten Jahr wiederkommen möchte. Kleiner Tipp: Stimmt der Inhalt Ihres Tellers nicht ganz mit dem der Karte überein oder hat es der verliebte Koch ein bisschen mit dem Salzfässchen übertrieben, begehen Sie nicht den unverschämten Fauxpas das anzusprechen – auch nicht mit ausgesuchter Höflichkeit und mit Gabe eines anständigen Trinkgeldes. Sollten Sie natürlich Spaß an gruseligen zwischenmenschlichen Erfahrungen haben – machen Sie’s einfach trotzdem und erwarten mit Spannung den Ausgang... vorher versichern Sie sich nochmal kurz der Lage möglicher Fluchtwege...

Der Wolffenzacher ist zugegebenermaßen ein extrem anziehend und wunderbar nostalgisch gestaltetes Plätzchen in bester Lage, eigentlich auch schon ohne die Kulinarik eine kleine Besichtigung wert. Das macht ihn unwiderstehlich für viel hungrige und durstige „Laufkundschaft“. Absolut nachvollziehbar, dass es nervt, wenn im Minutentakt Interessenten nach freien Plätzen fragen, obwohl an den Türen deutlich kommuniziert wird, dass man komplett ist und generell eine Reservierung wünscht. Dennoch - wie mit den, teilweise entschuldigenden und höflichen, Anfragen umgegangen wird, ist ein reiner Graus. Ein derart herablassender, zynischer, ja teils beleidigender Ton sollte in der Gastronomie eigentlich nichts verloren haben. Das schafft eine Atmosphäre, in der man nicht speisen und verweilen möchte.

Daher auch das etwas schräge Fazit – wir werden das großherzige Angebot, in zwölf Monaten wiederzukommen, nicht in Anspruch nehmen, denn es gibt in Stadt und Umland immer noch genügend Gourmet-Schätzchen, wo man nicht nur exzellent kocht, sondern höfliche Gäste mit Freundlichkeit willkommen heißt – und das sogar mehrere Tage in Folge, man stelle sich vor! Dennoch kann man beim Wolffenzacher durchaus sein Glück versuchen, und – wenn die eigene Nase und die aktuelle Sternenkonstellation passt – einen gelungenen kulinarischen Mittag/...

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5.0
2y

Mindestens einmal im Jahr suche ich die Gaststätte Wolffenzacher im Herzen Bayreuths auf. Und jedes Mal werden wieder aufs neue meine Erwartungen haushoch übertroffen und neue Maßstäbe gesetzt. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass der Wolffenzacher die für mich beste Gaststätte in ganz Bayreuth und Umgebung ist. Angefangen mit der extrem freundlichen und souveränen Bedienung, bei der wirklich jeder Wunsch möglich ist. Fortgeführt mit dem schönen Ambiente, mitten in Bayreuths Innenstadt. Mitten am Marktplatz und doch irgendwie abgeschirmt und in einem Biergarten. Der Außenbereich ist einfach herrlich. Und zu guter Letzt: Das Essen. Die SpeiseKarte des Wolffenzachers bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. In anderen Gasthöfen ärgert man sich oft spätestens bei der servierung der Speisen darüber, dass die Speise des Nachbarns deutlich größer oder köstlicher aussieht und man wünschte sich, man hätte anders gewählt. Das überschattet oft den ganzen Besuch. Nicht beim Wolffenzacher. Die Karte bietet keinen unnötigen Schnickschnack, sondern kultige, oberfränkische Gerichte, teilweise traditionell, teilweise neu erfunden. Jedes Gericht ist ein Knaller, angefangen mit den Vorspeisen, bis hin zu den Desserts. Dadurch habe ich noch nie den Eindruck gehabt, ich hätte irgendetwas falsches gewählt oder das Gericht sei ein Schwachpunkt der Karte. Die Portionen sind wirklich ordentlich und werden auch bei größerem Andrang zügig geliefert. Und das Personal geht auf jeden Wunsch ein und wirkt auch nach ausgiebigen Bestellungen und spezial Wünschen überhaupt nicht genervt. Außerdem ist die Qualität der Speisen überragend. Während man sich nach dem Verzehr von Gerichten der meisten üblichen Gasthöfe lieber eine Woche schlafen legen möchte, bekommt das Essen beim Wolffenzacher unwahrscheinlich gut, auch bei ausgiebiger Kost. Einmal habe ich 3 Hauptsspeisen gegessen, war danach aber keinesfalls müde sondern eher angenehm angeregt und fühlte mich angenehm nachhaltig gesättigt. Ich vermute, dieser Effekt kommt nur durch eine ausgezeichnete Lebensmittelqualität zu Stande. Highlight des Gasthauses ist für mich das Schäufele. Für mich ganz klar das beste Schäufele in ganz Oberfranken. Auch der speziell fränkisch angerichtete Rindertatar als Vorspeise steht bei mir fest auf dem Speiseplan bei jedem Besuch.

Für mich ist der Wolffenzacher das kulinarische Fabergé Bayreuths, meine...

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Stefan HartungStefan Hartung
Im Zentrum von Bayreuth gelegen, bietet das Wolffenzacher in urigen Gasträumen und einem gemütlichen schattigen Gastgarten traditionelle fränkische Gerichte, die man aber nicht überall findet. Das liegt zum einem an manchen regionalen und saisonalen Zutaten, die in Main-Stream-Küchen leider kaum noch zum Einsatz kommen. Zum anderen an der Kreativität des Chefs und seiner individuellen Art der Zubereitung. Die Preise entsprechen dem Wareneinsatz und den hochwertigen Produkten. Die Auswahl an örtlichen Bieren und ordentlichen nicht nur fränkischen offenen Weinen gibt auch preislich keinen Anlass für Beanstandungen. Ich hatte im August an einem Samstag einen Platz für 12:30 Uhr reserviert und bin dann am Sonntag gleich nochmal spontan zum Mittagessen eingekehrt, um den letzten freien Tisch zu ergattern. Bei meinem ersten Besuch gab es, vermutlich wegen der von mir bestellten Vor- und Hauptspeise, einen Brotkorb. Das weiße und das dunkel eingefärbte Baguette habe ich stehen lassen. Dafür war ich von dem Mischbrot mit den Gewürzen Kümmel, Koriander und Anis begeistert. Zur Vorspeise ließ ich mir die kleine Portion vom Kalbsbries servieren. Das stellte sich vor allem deshalb als besonderer Genuss heraus, weil der Thymus in Butter gebraten war. Wenn überhaupt, bekommt man anderswo die Wachstumsdrüse bestenfalls paniert oder in einer Teighülle heraus gebacken. Den vollen Geschmack erhält man aber nur bei der Zubereitung à la nature und, wenn - wie hier - die Küche beim Würzen keine falsche Zurückhaltung walten lässt. Neben klassischen Begleitern wie Blattsalaten und Reherln fügte sich auch die Entourage aus Obst erstaunlich gut in das Gesamtbild ein, wobei ich der Wassermelone einen kurzen Aufenthalt auf dem Grill gegönnt hätte. Das von mir zum Hauptgericht gewählte Pfeffersteak vom Reh aus hauseigner Jagd konnte mit seinem Vorgänger ohne Weiteres mithalten und sah ihm sogar ausgesprochen ähnlich. Das lag einerseits am gleichen Teller und anderseits an der Art des Anrichtens, alle Komponenten schon vor dem Servieren miteinander zu verbinden, was ich nicht ablehne, aber auch nicht favorisiere. Ein Rosmarinzweig zur Deko sieht nett aus, ist aber so nicht genießbar, weshalb ich darauf verzichten würde. Er muss doch eh nur entsorgt werden. Viel wichtiger ist aber, dass auch bei diesem Gericht alles ausgezeichnet abgeschmeckt und aufeinander abgestimmt war. Das hier verwendete Obst war noch besser in das Gericht eingearbeitet, insbesondere die heißen Brombeeren, die zusammen mit den Waldpilzen für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgten. Das nicht zu bissfeste Gemüse zeigte sich noch in seiner vollen Farbenbracht. An der Garstufe und dem Geschmack des zarten Fleisches hatte ich rein gar nichts auszusetzen, lediglich kleine Stellen hätten etwas besser pariert sein können. Aber das fällt nicht ins Gewicht. Das Schäuferl am Sonntag präsentierte sich in Bestform. Das Fleisch zart und saftig, die Kruste resch. Begleitet wurde es von einem handgedrehten Knödel aus sehr schmackhaftem - vermutlich sogar hausgemachtem - Knödelteig, einer feinen Dunkelbiersauce und genau der richtigen Menge an Sauerkraut. Die Brotbröckerl im Knödel hätte man stärker rösten können, aber das geht im Gesamtgenuss unter. Bei meinen beiden Besuchen wurde ich immer sehr freundlich empfangen und sofort bedient. Zu lange auf das Essen warten musste ich nie. Am Samstag ging es mir sogar deutlich zu schnell. Kaum hatte ich mein kleines Bier zum Aperitif getrunken und noch keinen Wein bestellt, kam schon die Vorspeise. Die war gerade abgeräumt, da stand schon der Hauptgang auf dem Tisch. Danach kehrte allerdings Ruhe ein und es verging eine ganze Weile, bis die Bedienung wieder nach meinen weiteren Wünschen fragte. Das will ich aber nicht überbewerten, weil ich steuernd hätte eingreifen können und mit dem Service insgesamt keinesfalls unzufrieden war. Der Espresso ist nicht der Hit, dafür aber der Affogato nach Art des Hauses. Ich kann das Wolffenzacher uneingeschränkt empfehlen.
Frederik HühnelFrederik Hühnel
Mindestens einmal im Jahr suche ich die Gaststätte Wolffenzacher im Herzen Bayreuths auf. Und jedes Mal werden wieder aufs neue meine Erwartungen haushoch übertroffen und neue Maßstäbe gesetzt. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass der Wolffenzacher die für mich beste Gaststätte in ganz Bayreuth und Umgebung ist. Angefangen mit der extrem freundlichen und souveränen Bedienung, bei der wirklich jeder Wunsch möglich ist. Fortgeführt mit dem schönen Ambiente, mitten in Bayreuths Innenstadt. Mitten am Marktplatz und doch irgendwie abgeschirmt und in einem Biergarten. Der Außenbereich ist einfach herrlich. Und zu guter Letzt: Das Essen. Die SpeiseKarte des Wolffenzachers bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. In anderen Gasthöfen ärgert man sich oft spätestens bei der servierung der Speisen darüber, dass die Speise des Nachbarns deutlich größer oder köstlicher aussieht und man wünschte sich, man hätte anders gewählt. Das überschattet oft den ganzen Besuch. Nicht beim Wolffenzacher. Die Karte bietet keinen unnötigen Schnickschnack, sondern kultige, oberfränkische Gerichte, teilweise traditionell, teilweise neu erfunden. Jedes Gericht ist ein Knaller, angefangen mit den Vorspeisen, bis hin zu den Desserts. Dadurch habe ich noch nie den Eindruck gehabt, ich hätte irgendetwas falsches gewählt oder das Gericht sei ein Schwachpunkt der Karte. Die Portionen sind wirklich ordentlich und werden auch bei größerem Andrang zügig geliefert. Und das Personal geht auf jeden Wunsch ein und wirkt auch nach ausgiebigen Bestellungen und spezial Wünschen überhaupt nicht genervt. Außerdem ist die Qualität der Speisen überragend. Während man sich nach dem Verzehr von Gerichten der meisten üblichen Gasthöfe lieber eine Woche schlafen legen möchte, bekommt das Essen beim Wolffenzacher unwahrscheinlich gut, auch bei ausgiebiger Kost. Einmal habe ich 3 Hauptsspeisen gegessen, war danach aber keinesfalls müde sondern eher angenehm angeregt und fühlte mich angenehm nachhaltig gesättigt. Ich vermute, dieser Effekt kommt nur durch eine ausgezeichnete Lebensmittelqualität zu Stande. Highlight des Gasthauses ist für mich das Schäufele. Für mich ganz klar das beste Schäufele in ganz Oberfranken. Auch der speziell fränkisch angerichtete Rindertatar als Vorspeise steht bei mir fest auf dem Speiseplan bei jedem Besuch. Für mich ist der Wolffenzacher das kulinarische Fabergé Bayreuths, meine absolute Empfehlung!
Kharmencita BridgesKharmencita Bridges
Outside of the main building stand some chairs and wooden tables with table cloth in Bavarian look. Some guests were conveniently enjoying their menu. We looked at the Menu List and we saw some interesting traditional recipes. Excellent taste and something special for my mouth! :-) Of course we ordered Traditional Franconian Dishes. We enjoyed what we ordered and the waiter enjoyed our Tip! :-) Their foods were really A1 in quality and the foods we ordered were both traditional dishes with Bavarian character. Try them you will really enjoy
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Im Zentrum von Bayreuth gelegen, bietet das Wolffenzacher in urigen Gasträumen und einem gemütlichen schattigen Gastgarten traditionelle fränkische Gerichte, die man aber nicht überall findet. Das liegt zum einem an manchen regionalen und saisonalen Zutaten, die in Main-Stream-Küchen leider kaum noch zum Einsatz kommen. Zum anderen an der Kreativität des Chefs und seiner individuellen Art der Zubereitung. Die Preise entsprechen dem Wareneinsatz und den hochwertigen Produkten. Die Auswahl an örtlichen Bieren und ordentlichen nicht nur fränkischen offenen Weinen gibt auch preislich keinen Anlass für Beanstandungen. Ich hatte im August an einem Samstag einen Platz für 12:30 Uhr reserviert und bin dann am Sonntag gleich nochmal spontan zum Mittagessen eingekehrt, um den letzten freien Tisch zu ergattern. Bei meinem ersten Besuch gab es, vermutlich wegen der von mir bestellten Vor- und Hauptspeise, einen Brotkorb. Das weiße und das dunkel eingefärbte Baguette habe ich stehen lassen. Dafür war ich von dem Mischbrot mit den Gewürzen Kümmel, Koriander und Anis begeistert. Zur Vorspeise ließ ich mir die kleine Portion vom Kalbsbries servieren. Das stellte sich vor allem deshalb als besonderer Genuss heraus, weil der Thymus in Butter gebraten war. Wenn überhaupt, bekommt man anderswo die Wachstumsdrüse bestenfalls paniert oder in einer Teighülle heraus gebacken. Den vollen Geschmack erhält man aber nur bei der Zubereitung à la nature und, wenn - wie hier - die Küche beim Würzen keine falsche Zurückhaltung walten lässt. Neben klassischen Begleitern wie Blattsalaten und Reherln fügte sich auch die Entourage aus Obst erstaunlich gut in das Gesamtbild ein, wobei ich der Wassermelone einen kurzen Aufenthalt auf dem Grill gegönnt hätte. Das von mir zum Hauptgericht gewählte Pfeffersteak vom Reh aus hauseigner Jagd konnte mit seinem Vorgänger ohne Weiteres mithalten und sah ihm sogar ausgesprochen ähnlich. Das lag einerseits am gleichen Teller und anderseits an der Art des Anrichtens, alle Komponenten schon vor dem Servieren miteinander zu verbinden, was ich nicht ablehne, aber auch nicht favorisiere. Ein Rosmarinzweig zur Deko sieht nett aus, ist aber so nicht genießbar, weshalb ich darauf verzichten würde. Er muss doch eh nur entsorgt werden. Viel wichtiger ist aber, dass auch bei diesem Gericht alles ausgezeichnet abgeschmeckt und aufeinander abgestimmt war. Das hier verwendete Obst war noch besser in das Gericht eingearbeitet, insbesondere die heißen Brombeeren, die zusammen mit den Waldpilzen für ein besonderes Geschmackserlebnis sorgten. Das nicht zu bissfeste Gemüse zeigte sich noch in seiner vollen Farbenbracht. An der Garstufe und dem Geschmack des zarten Fleisches hatte ich rein gar nichts auszusetzen, lediglich kleine Stellen hätten etwas besser pariert sein können. Aber das fällt nicht ins Gewicht. Das Schäuferl am Sonntag präsentierte sich in Bestform. Das Fleisch zart und saftig, die Kruste resch. Begleitet wurde es von einem handgedrehten Knödel aus sehr schmackhaftem - vermutlich sogar hausgemachtem - Knödelteig, einer feinen Dunkelbiersauce und genau der richtigen Menge an Sauerkraut. Die Brotbröckerl im Knödel hätte man stärker rösten können, aber das geht im Gesamtgenuss unter. Bei meinen beiden Besuchen wurde ich immer sehr freundlich empfangen und sofort bedient. Zu lange auf das Essen warten musste ich nie. Am Samstag ging es mir sogar deutlich zu schnell. Kaum hatte ich mein kleines Bier zum Aperitif getrunken und noch keinen Wein bestellt, kam schon die Vorspeise. Die war gerade abgeräumt, da stand schon der Hauptgang auf dem Tisch. Danach kehrte allerdings Ruhe ein und es verging eine ganze Weile, bis die Bedienung wieder nach meinen weiteren Wünschen fragte. Das will ich aber nicht überbewerten, weil ich steuernd hätte eingreifen können und mit dem Service insgesamt keinesfalls unzufrieden war. Der Espresso ist nicht der Hit, dafür aber der Affogato nach Art des Hauses. Ich kann das Wolffenzacher uneingeschränkt empfehlen.
Stefan Hartung

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Mindestens einmal im Jahr suche ich die Gaststätte Wolffenzacher im Herzen Bayreuths auf. Und jedes Mal werden wieder aufs neue meine Erwartungen haushoch übertroffen und neue Maßstäbe gesetzt. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass der Wolffenzacher die für mich beste Gaststätte in ganz Bayreuth und Umgebung ist. Angefangen mit der extrem freundlichen und souveränen Bedienung, bei der wirklich jeder Wunsch möglich ist. Fortgeführt mit dem schönen Ambiente, mitten in Bayreuths Innenstadt. Mitten am Marktplatz und doch irgendwie abgeschirmt und in einem Biergarten. Der Außenbereich ist einfach herrlich. Und zu guter Letzt: Das Essen. Die SpeiseKarte des Wolffenzachers bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. In anderen Gasthöfen ärgert man sich oft spätestens bei der servierung der Speisen darüber, dass die Speise des Nachbarns deutlich größer oder köstlicher aussieht und man wünschte sich, man hätte anders gewählt. Das überschattet oft den ganzen Besuch. Nicht beim Wolffenzacher. Die Karte bietet keinen unnötigen Schnickschnack, sondern kultige, oberfränkische Gerichte, teilweise traditionell, teilweise neu erfunden. Jedes Gericht ist ein Knaller, angefangen mit den Vorspeisen, bis hin zu den Desserts. Dadurch habe ich noch nie den Eindruck gehabt, ich hätte irgendetwas falsches gewählt oder das Gericht sei ein Schwachpunkt der Karte. Die Portionen sind wirklich ordentlich und werden auch bei größerem Andrang zügig geliefert. Und das Personal geht auf jeden Wunsch ein und wirkt auch nach ausgiebigen Bestellungen und spezial Wünschen überhaupt nicht genervt. Außerdem ist die Qualität der Speisen überragend. Während man sich nach dem Verzehr von Gerichten der meisten üblichen Gasthöfe lieber eine Woche schlafen legen möchte, bekommt das Essen beim Wolffenzacher unwahrscheinlich gut, auch bei ausgiebiger Kost. Einmal habe ich 3 Hauptsspeisen gegessen, war danach aber keinesfalls müde sondern eher angenehm angeregt und fühlte mich angenehm nachhaltig gesättigt. Ich vermute, dieser Effekt kommt nur durch eine ausgezeichnete Lebensmittelqualität zu Stande. Highlight des Gasthauses ist für mich das Schäufele. Für mich ganz klar das beste Schäufele in ganz Oberfranken. Auch der speziell fränkisch angerichtete Rindertatar als Vorspeise steht bei mir fest auf dem Speiseplan bei jedem Besuch. Für mich ist der Wolffenzacher das kulinarische Fabergé Bayreuths, meine absolute Empfehlung!
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